Gesprächsforum der Lokalen Agenda und der Gemeindevertretung mit den Bürger/innen
Termin: Donnerstag, den 2. September 2010; Zeit: 19.30- 22.00 Uhr
Ort der Veranstaltung: Aula der FAW-Schule Petershagen
„Liegt unsere Entwicklung auf der Linie des Leitbildes 2020? Welche neuen Probleme gilt es zu lösen?“
Wir wollen uns mit dem Erreichten in der Ortsentwicklung, dem Ressourcenschutz und bei der Jugend und Bildung befassen, aber besonders auch mit den weiteren Fragen, deren Entscheidung vor uns steht.
Einleitend werden dazu Einschätzungen von Frau R. Schmidt, GV Vorsitzende; Herrn O. Borchardt, Bürgermeister und Herrn Prof. Dr. A. Sydow, LA gegeben.
Vertreter der LA und der GV, Ausschüsse für Ortsentwicklung, Bauen und Umwelt und Bildung, Kultur, Soziales und Sport werden als Auftakt der Diskussion Kurzinformationen geben. Dabei sind u. a. auch Vorstellungen der LA zum Flächennutzungsplan, Wasserhaushalt und zur Spielleitplanung.
An die künftigen Generationen zu denken, gebietet uns der Nachhaltigkeitsgedanke. Deshalb wird das neue Projekt der LA „ Leitbildfibel für Kinder“ - bearbeitet insbesondere von der KITA „Burattino“ – vorgestellt.
Darüber hinaus steht natürlich die volle Breite der Probleme und Aufgaben zur Diskussion. Es soll diskutiert werden! Wir wollen das bürgerschaftliche Engagement stärken.
Moderation und Nachhaltigkeitsgedanken in der Brandenburger Landespolitik aus der Sicht des Umweltressorts: Herr Dr. Martin Pohlmann, MUVG Brandenburg.
Alle Bürger/innen sind ganz herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Liebe Mitstreiter,
eine Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit der Lokalen Agenda unserer Gemeinde ist seit Ende April in der Giebelsee-Halle zu sehen. Die Ausstellung wurde von den Mitgliedern der Lokalen Agenda Petershagen/ Eggersdorf unter Mitwirkung des Rathauses und des Seniorenbeauftragten konzipiert und erarbeitet.
Die ANU Brandenburg e.V. Potsdam hat wichtige ideelle und finanzielle Unterstützung gegeben.
Die Ausstellung illustriert unser Leitbild 2020 mit den Tafeln: Übersicht über Leitlinien, Schutz natürlicher Ressourcen, Jugend und Bildung, Senioren im Doppeldorf, kulturelles Leben, Jugendprojekt der Lokalen Agenda (Grundschulen, NABU/ NAJU): Wasserpegelmessung am Mühlenfließ. Das Ziel ist die Information möglichst vieler Bürger der Gemeinde, insbesondere unserer Jugendlichen und Gäste der Giebelsee- Halle über die beschlossenen Leitlinien unserer kommunalen Entwicklung.
Termine
Einladung zur Vorbereitung des Festes der Deutschen Einheit am 3. Oktober :
Zeit: Dienstag, den 22. Juni 2010 Beginn: : 17.30-19.00 Uhr
Ort: Carl’s Café am Bahnhof Petershagen Nord
Thema: Stabilisierung des Wasserhaushaltes ( Projektbericht 05, Wasserrückhaltestellen)
Themengruppe: Die Herren Finsterbusch, Altmann, Dr. Lindholz. Dr. Haas und Frau Bauroth sowie alle Interessierten
Einladung zur Beratung der LA im Juni (Vorbereitung des Treffens mit der Gemeindevertretung )
Zeit: Donnerstag, den 24. Juni 10 Beginn: 19.00 Uhr
Ort.: Rathaus Eggersdorf
Tagesordnung:
1.Treffen mit der GV ( Vorbereitung)
2.Fest der Deutschen Einheit am 3. Oktober (Information)
3.Neues Projekt: Leitbildfibel für Kleine( Information)
Sie finden anbei einen Entwurf einer Einladung (siehe unten), deren Diskussion noch im Fluss ist. Es geht vor allem auch in der öffentlichen Einladung um Hinweise auf aktuell drückende Probleme. Wir wollen unsere Bürger/innen interessieren, Ihre Probleme und Vorstellungen zu nennen. Auf unserer letzten Hauptversammlung wurden mit Lärm und Feinstaub schon einige Hinweise gegeben.
Herzliche Grüße, Achim Sydow
Weitere Informationen und Termine:
1.Tropenparadiese oder Lausitzdörfer? An den Grenzen des Wachstums
2. » Ideen Initiative Zukunft [1.539 KB]
– Der Wettbewerb von dm und der Deutschen UNESCO-Kommission
3. Dialogforum "Nachhaltige landwirtschaftliche Landnutzung, Stoffflüsse und Biodiversität", am 21. bis 22. Juni 2010 in Dessau
4. Vattenfall - Eine Million Holz aus den Tropen in Berlin verbrennen?
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1.Tropenparadiese oder Lausitzdörfer? An den Grenzen des Wachstums
19.30 Uhr, IKMZ (Universitätsbibliothek der BTU Cottbus, Foyer im Erdgeschoss),
Karl-Marx-Straße 53, 03044 Cottbus
Mit den Gesprächsgästen: Staatssekretär Henning Heidemanns
(Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten),
Prof. Dr. Harald Schwarz
(BTU Cottbus, Geschäftsführender Direktor des Centrums für Energietechnologie CEBra),
Prof. Dr. Rolf Kreibich (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung/ Mitglied des Beirates für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz MUGV Brandenburg) und
Michael Raschemann (Geschäftsführer Energiequelle GmbH)
Moderation: Hellmuth Henneberg
Tropenparadiese und Spassbäder – wie hoch sind die Kosten unseres Wohlstandes? Ist alles, wofür wir Energie verwenden, wirklich sinnvoll? Das Nachdenken über ein gutes Leben ohne verschwenderischen Energieverbrauch hat begonnen.
Brandenburg ist in Deutschland das Bundesland mit dem höchsten Ausstoß an Treibhausgasen pro Einwohner. Während der bundesweite Durchschnitt jährlich bei 10,5 Tonnen CO2 pro Kopf liegt, werden in Brandenburg 23 Tonnen pro Kopf der Bevölkerung emittiert. Etwa zwei Drittel der CO2–Emissionen stammen aus den großen Braunkohlekraftwerken in der Lausitz. Über 50 Prozent der dort erzeugten Energie werden exportiert.
Brandenburg ist inzwischen aber auch ein wichtiger Standort für die Wind- und Solarenergiebranche. Rund 16 Prozent beträgt der Anteil erneuerbarer Energie am Primärenergieverbrauch derzeit, Tendenz steigend.
Wie kann der bunte Mix erneuerbarer, dezentral erzeugter Energie sicher und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden? Welche technischen Lösungen sind dafür erforderlich? Werden Dörfer wie Feldheim Schule machen, die ihren Energieverbrauch inzwischen aus eigenem Aufkommen decken? Oder wird mit Energie weiter großzügig umgegangen, wie im Spassbad Tropical Island?
Der Koalitionsvertrag der Brandenburger Landesregierung setzt in der branden-burgischen Energiepolitik neue Schwerpunkte. Energieeffizienz, Energieeinsparung und Vorrang für Erneuerbare Energien sind ebenso als Ziele formuliert wie die Braunkohleverstromung als Brückentechnologie sowie die schrittweise Umstellung auf CO2-arme Kraftwerke und die Erprobung der CCS-Technologie. Letztere ist allerdings heftig umstritten.
Energieeffizienz und sparsamer Umgang mit Ressourcen statt Wachstumsideologie – das sollten neue Leitbilder sein. Wohin also - Energieland Brandenburg?
Zu der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein.
(Die Veranstaltung wird vom Kulturradio des rbb aufgezeichnet.)
Mit freundlichen Grüßen
Regine Auster
Förderverein Haus der Natur
Lindenstr. 34
14467 Potsdam
Fon 0331-2015525
Fax 0331-2015527
e-mail:haus-der-natur@t-online.de
www.hausdernatur-potsdam.de
2. Ideen Initiative Zukunft – Der Wettbewerb von dm und der Deutschen UNESCO-Kommission
Ob Umweltschutz oder sozial-kulturelles Engagement, ob als Gruppe oder allein – jeder kann auch mit kleinen Ideen Großes bewirken. Damit möglichst viele zukunftsweisende Ideen realisiert werden können, haben dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission den gemeinsamen Wettbewerb "Ideen Initiative Zukunft" ins Leben gerufen. Er ist ein Beitrag zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", einer weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen. Insgesamt stellt dm-drogerie markt hierfür 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Engagieren Sie sich im Verein oder im Verband für soziale, kulturelle oder ökologische Belange? Dann bewerben Sie sich bis zum 15. Oktober online auf http://www.ideen-initiative-zukunft.de. Gerne können Sie diese E-Mail auch an Ihre Mitglieder weiterleiten.
Anfang 2011 können sich mehr als 1.200 Gewinner-Projekte über 1.000 Euro Fördergeld freuen. Außerdem verleiht dm unter allen Gewinner-Projekten erstmals den dm-Nachhaltigkeitspreis. Die drei Preisträger erwartet eine spannende Reise für je fünf Personen nach Paris zum Sitz der UNESCO.
Alles Wissenswerte rund um den Wettbewerb sowie ausführliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie auf der Homepage http://www.ideen-initiative-zukunft.de oder in der » Informationsbroschüre [1.539 KB]
. Gerne können Sie sich bei Fragen auch an unsere Service-Hotline wenden: Das Infoteam ist von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter 0721 62514-44 für Sie erreichbar.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Freundliche Grüße
Erich Harsch Dr. Roland Bernecker
Vorsitzender der Geschäftsführung Generalsekretär
dm-drogerie markt Deutsche UNESCO-Kommission
PS: Entdecken Sie "Ideen Initiative Zukunft" auch auf Facebook unter http://www.facebook.com/dm.initiative und kommen Sie mit uns ins Gespräch.
Ideen Initiative Zukunft
3. Dialogforum "Nachhaltige landwirtschaftliche Landnutzung, Stoffflüsse und Biodiversität", am 21. bis 22. Juni 2010 in Dessau
Sehr geehrte Damen und Herren,
im "Internationalen Jahr der Biodiversität" findet das vom Umweltbundesamt (UBA), dem Bundesamt für Naturschutz (BFN) und dem nova-Institut organisierte Dialogforum "Nachhaltige landwirtschaftliche Landnutzung, Stoffflüsse und Biodiversität" vom 21. bis 22. Juni 2010 in Dessau statt. Das Forum fördert den Dialog zwischen Akteuren aus der Landwirtschaft, dem Umwelt- und Naturschutz, aus Wissenschaft und Verwaltung. Ziel ist eine Diskussion über den Beitrag der Akteure zur Implementierung der Biodiversiätsziele der Bundesregierung (Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt) vor dem Hintergrund intensivierter Stoffflüsse in der Landwirtschaft. Die Akteure des Dialogforums erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze für die Umsetzung wirksamer Maßnahmen. Zwei Diskussionspodien bieten ausreichende Möglichkeiten für den Dialog.
Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung einladen. Das Programm finden Sie im Anhang.
Bitte nutzen Sie den folgenden Internet-Link für Ihre kostenfrei Online-Anmeldung:
http://www.nova-institut.de/landnutzung/anmeldung
Nach der Anmeldung erhalten Sie eine automatisch erstellte Bestätigung an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse mit weiteren Details.
Veranstaltungsort ist:
Kornhaus
Kornhausstr. 146
06846 Dessau
Tel.: 0340 640 41 41
info@kornhaus.de
www.kornhaus.de
Weitere Information zum Dialogforum finden Sie unter http://www.nova-institut.de/landnutzung
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Geogr. Dominik Vogt
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Nachwachsende Rohstoffe
Marktforschung & Ökonomie
nova-Institut GmbH
Chemiepark Knapsack
Industriestraße
50354 Hürth
Deutschland
Tel. +49-(0)2233-48 14 49
Tel. +49-(0)2233-48 14 40 (Sekretariat)
Fax +49-(0)2233-48 14 50
E-Mail: dominik.vogt@nova-institut.de
4. Vattenfall - Eine Million Holz aus den Tropen in Berlin verbrennen?
Eine Kooperation von dm-drogerie markt mit der Deutschen UNESCO-Kommission
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
der Energiekonzern Vattenfall und die Senatsregierung von Berlin planen zur Energieversorgung der Hauptstadt massenhaft Tropenholz aus Westafrika zu verfeuern. Einen Vertrag zum Import von einer Million Tonnen Gummibaumholz aus Liberia hat Vattenfall bereits unterschrieben.
Bitte helfen Sie, die Berliner Senatsregierung unter Bürgermeister Wowereit und Vattenfall vom Holzweg abzubringen und nehmen Sie an unserer aktuellen Aktion teil:
http://www.regenwald.org
Herzlichen Dank und Grüße; Ihr Klaus Schenck
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
040 4103804
info@regenwald.org
http://www.regenwald.org
Das neue Internetportal (ehemals ww.la21bb.de) ist jetzt online unter http://www.nachhaltig-in-brandenburg.de/. Reinschauen lohnt sich.
Viele Grüße aus Potsdam, Doreen Gierke
Aktion "Nachhaltige Entwicklung Lokale Agenda 21 im Land Brandenburg"
ANU Brandenburg e.V., Haus der Natur, Lindenstr. 34, 14467 Potsdam
Tel.: 0331/2015515, Fax: 0331/2015516
aktion-la21@anu-brandenburg.de
www.anu-brandenburg.de
Lokale Agenda Petershagen/Eggersdorf
NABU Ortsgruppe Petershagen/Eggersdorf
Stellungnahme zum FNP-Vorentwurf / Januar 2010 – frühzeitige Beteiligung
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bedanken uns für die Beteiligung und haben die Gelegenheit genutzt uns mehrmals, zuletzt in einer gemeinsamen Besprechung, über die Flächennutzungsplanung und den ausliegenden Vorentwurf des FNP zu beraten.
Voranstellen möchten wir unsere Anerkennung dafür, dass der Plan entsprechend der inzwischen mit Bebauungsplänen untersetzten Ortsbereiche und der sich nunmehr konkreter abzeichnenden Entwicklungschancen, deutlichere Konturen für Wohnbauflächen, innerörtliche Grünflächen und den Freiraum ausweist. Auch wurde die Detailtreue der Darstellung im Vorentwurf des FNP gegenüber dem rechtskräftigen FNP deutlich verbessert.
Für die weitere Bearbeitung des Vorentwurfs ergeben sich im Ergebnis unserer Aussprachen weitere Hinweise, auch deutlicher Widerspruch.
1. Mühlenstraße/Mühlenteich/Planstraße Fließweg
Die nach Norden bis in Höhe Mühlenteich ausgeweitete, gemischte Baufläche ist so nicht zu planen, sondern an die nördliche Grenze der Bauflächen anzugleichen. Eine Ausweitung der Bebauung an der Mühlenstraße weit über die vorhandene Bebauung hinaus bis zum Mühlenteich ist nicht erforderlich und wird von uns abgelehnt. Dieses bauliche Vorhaben ist mit einer nachhaltigen Entwicklung des Ortes für Bewohner und Besucher(Tourismus), d.h. zum Wohle der Allgemeinheit, nicht vereinbar. Die Schädigungen der Natur sind beträchtlich und unverhältnismäßig.
Diese Auffassung wird auch in Bezug auf eine Bebauung nördlich des geplanten Fließweges (B-Plan „Eggersdorf Zentrum-Änderungsplan Fließweg“) vertreten. Die hier vorhandenen wertvollen Wiesenflächen sollten bis zum Mühlenfließ auch aus den vorgenannten Gründen von Bebauung frei gehalten werden.
Eine Ausnahme davon könnte für das ehemalige Mühlengrundstück gemacht werden, wenn eine Nutzung entsteht, die für die Allgemeinheit von Vorteil ist. So könnten wir uns vorstellen, mit einem Vorhaben, dass als Naturschutz- und Heimatstätte die besondere Natur des nahen europäischen Schutzgebietes (Mühlenfließ) und diesen Ursprungsort der Dorfgeschichte aufgreift, einen Anziehungspunkt und ein Klassenzimmer/eine Bildungsstätte im Grünen zu gestalten. Dieser besondere Ort würde so für alle erlebbar bleiben.
Zum nachhaltigen Schutz des Ortszentrums und als Beitrag zu seiner weiteren mittelfristigen Entwicklung schlagen wir deshalb den Erwerb dieses Grundstücks durch die Gemeinde Petershagen/Eggersdorf vor.
2. Grünfläche/Wald zwischen Strausberger Straße und Umgehungsstraße – E 23
Die Grünfläche muss unbedingt erhalten bleiben, so wie im alten FNP dargestellt.
3. Wohnbaufläche P 37/östlich Bruchmühler Straße
Für die Umwandlung dieser Teilfläche für Landwirtschaft in Wohnbaufläche gibt es allgemeines Unverständnis und Ablehnung. Mit diesem Planungsvorstoß erklärt die Gemeinde, dass die Bebauung mit ihren Interessen übereinstimmt. Der noch vorhandene Freiraum mit Anschluss an die große Frischluft produzierende Wiesenniederung des Fredersdorfer Mühlenfließes ist eine, auch ortsbildprägende Besonderheit, für dessen Bebauung es keine vernünftigen Gründe gibt. Wer der Ortsentwicklung nicht gleichgültig gegenübersteht, kann dieser Entwicklung nicht zustimmen. Das Wohlergehen der Allgemeinheit wird in diesem Planungsabschnitt geopfert, ohne entsprechend schwerwiegende Gründe für diesen Schritt zu benennen.
Wir sehen einen klaren Verstoß gegen das gemeinsam beschlossene Leitbild 2020 der Gemeinde.
4. Rehwinkel, E 52 – Wohnbauflächen, Grünflächen an B-Plan anpassen
Der rechtskräftige FNP stellt die Grün- und Wohnflächen des B-Planes (Stand Nov. 1995) genauer dar, als die Änderung 52 im FNP Vorentwurf.
Die erfolgte Neubebauung (Einfamilienhaus) östlich des Wendehammers Rehwinkel in Richtung Graben sind für die nachhaltige Ortsentwicklung und den Naturschutz schädlich.
Eine Ausweitung muss verhindert werden. Dies sollte in der Darstellung des FNP-Vorentwurf deutlicher dargestellt werden.
5. öffentliche Grünfläche Schillerteich – E 67
Im rechtskräftigen FNP sind Wasserfläche und Grünfläche dargestellt. Diese Wiedergabe trifft den Bestand und seine Bedeutung besser als die Überarbeitung im Vorentwurf und sollte übernommen werden. (vgl. z.B. P 66)
6. Schutzfläche/Waldfläche Tasdorfer Straße/Eggersdorf
Die etwa 3 ha umfassenden Schutzflächen SF 4, 5 (B Plan Eggersdorf Süd) mit Anschluss an die Wiesenfläche E 72 sollten zur besseren Anschaulichkeit der Flächennutzungen entsprechend grün dargestellt werden.
7. Karree Gutenberg-, Karl-, Schiller-, Hermann-/Bermannstraße
Die Waldfläche an der Gutenbergstraße, die sich Richtung Osten bis nach Eggersdorf-Süd fortsetzt (s. dort BP „SF1“) sollte vollständig oder in Teilen von Wohnbaufläche in Wald umgewandelt werden.
8. Darstellung Wasserflächen
Nach unseren Erkundungen zum Landschaftswasserhaushalt gibt es mehr Kleingewässer in unserer Gemeinde, als im FNP dargestellt sind. Hier sollten zum Entwurf des FNP die erforderlichen Ergänzungen erfolgen.
Wir bitten, unsere Stellungnahme in der weiteren Arbeit am Flächennutzungsplan zu berücksichtigen.
Information:
Dokumentation zur Veranstaltung der Lokalen Agenda Petershagen/Eggersdorf
1. Runder Tisch Gesundheit
Thema: Medizinische Grundversorgung in Petershagen/Eggersdorf -
"geprüft auf Herz und Nieren"
am 13. Mai 2009, im "Landgasthof zum Mühlenteich"
Eine Zusammenfassung der Diskussion lesen Sie » hier [149 KB]
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Protokoll vom 18.02.09 der Lokalen Agenda
Lokale Agenda Petershagen- Eggersdorf
Thema: Umsetzung des Leitbildes
Protokoll der 3. Beratung der Arbeitsgruppenteilnehmer, Gäste und interessierte Bürger
am 18.02.2009, Rathaus Eggersdorf
Leitung: Prof. Sydow
Gemeindeverwaltung : Frau Kurtz (Vertretung von Herrn Daut)
Herr Borchardt - Bürgermeister (zeitweise)
Gemeindevertretung : 5 Abgeordnete ( Frau Dr. Reimann, Frau Schliebs, Herr Kühn, Herr Förster, Herr Krause )
Herr Prof. Sydow begrüßte die Anwesenden, die über die Weiterarbeit an der Umsetzung des Leitbildes in Projektgruppen tätig sind. Der vorgeschlagenen Tagesordnung wurde zugestimmt.
Beratung /Diskussion der weiteren Aktivitäten der Erreichung des Zertifikates kinder- und familienfreundliche Gemeinde
Themenberichte durch Frau Neukirch und Frau Schliebs.
Frau Neukirch informierte über die Aktivitäten im Bildungsausschuss, als deren Mitglied sie gewählt wurde.
Zunächst wurde mit dem Deutschen Kinderhilfswerk (Frau Dr. Brückner) Kontakt aufgenommen. In unserer Region (MOL) gibt es noch keine Modellgemeinde. Es wurde umfangreiches Material übergeben, welches in Kurzfassung kopiert und vorgelegt wurde. Die Gemeinden sollen gute Start- und Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche bieten.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Zertifizierung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung.
Die Unterstützung durch das Kinderhilfswerk zur Leitplanung, zu Projekten im DD, zur Erstellung eines Fragebogens, zur Spielplatzkonzeption und einem zukunftorientierten Handlungskonzept liegt vor.
Es wird deshalb eine gesonderte Beratung vorgeschlagen und eine Auftaktsveranstaltung vorbereitet.
Bis zur nächsten Sitzung des Bildungsausschusses sind organisatorische und terminliche Aspekte gemeinsam zu beraten.
Der Verantwortliche des Jugendclubs ist in den Gesprächen zur Konzeption einzubeziehen.
Termin: Mai-Juni 2009
2. Leben der älteren Generation : Vorbereitung des runden Tisches für Gesundheitsvorsorge
Zum Komplex Senioren, Behinderte, Gesundheitsfürsorge informierten Frau Ruch und Frau Dr. Reimann. Es fanden zwei Beratungen in Vorbereitung eines runden Tisches statt. Es wurden folgende Ziele formuliert:
Durchführung einer Informationsveranstaltung am 13.05.2009 im „Landgasthof zum Mühlenteich.Thema: „Medizinische Grundversorgung in Petershagen/Eggersdorf – geprüft auf Herz und Nieren“Teilnehmer: Apotheker, Allgemeinmediziner, Fachärzte, Kinderärzte, Gyn. und Geburtshilfe, Hauskrankenpflege, Seniorenheime, Beauftragte der Gemeinde, Selbsthilfegruppen, Bürger und Bürgerinnen u.a.Es werden persönliche Einladungen mit der Bitte um Rückmeldung verschickt.Information über die Zeitschrift Doppeldorf an alle HaushalteAls Schlussfolgerung der Beratung sollten Handlungsempfehlungen für die Gemeindevertretung vorgelegt werden
3. Zum Komplex S-Bahn- Umfeld Petershagen Nord
Herrn Kühn erläuterte das Protokoll der Sitzung vom 05.02.2009 des Herrn Bartel. Es ist geplant, dass eine weitere Beratung/Diskussion im März/April 2009 durchgeführt wird.
4. Information
- zur Erhaltung von Grünland durch Herrn Ewert
Feststellung des Referenten, dass immer dieselben Gemeindevertreter an den Veranstaltungen der Lokalen Agenda teilnehmen.
Noch einmal wurde dringlich auf die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde, unter der Beachtung der geltenden gesetzlichen Grundlagen – auch der Eigentümerfrage – hingewiesen. Es besteht ein Baurecht. Die Grünbereiche der Außenbezirke sollten bleiben. Schwerpunkte bilden die Infrastruktur und der Bildungsbereich. Der Ort sollte attraktiv erhalten bleiben.
Folgende Arbeitsschritte sind notwendig:
Erfassung der Grünflächenstruktur (Was wollen wir? Was soll erhalten bleiben?)Vorteile der besonderen Ortslage z.B. Wald, Wasser, Grünflächen erhaltenSchutz der Bäume und Blick für landschaftlich schöne Flecken (Lakgraben) erhalten.Beschluss der Gemeindevertretung anstreben, um Flächennutzungsplan und Bebauungsplan neu zu überprüfen.mit mündlichen o. schriftlichen Beiträgen bei Diskussionen in den Ausschüssen (nach Anmeldung) sind Probleme vorzutragen
Es wurde noch einmal dafür geworben, dass zur Unterstützung der anstehenden Aufgaben dringend die freiwillige Mitarbeit von interessierten Bürgern anzustreben sei. Interessenten melden sich bitte bei Dr. Hartung oder Herrn Ewert.
-Stabilisierung des Wasserhaushaltes durch Herrn Altmann
Herr Altmann berichtete über Schwerpunkte des Wasserhaushaltes. Besondere Augenmerke sind den Rückhaltestellen, Abflussgräben und der Bewachsung der Gräben zu geben.
Für die weitere Arbeit sind u.a. im Katasteramt und beim Wasserverband nach alten Landkarten, die den Verlauf der Wasserabflussstellen dokumentieren, zu suchen. Dazu ist auch die Unterstützung der Verwaltung bzw. des Wasserverbandes notwendig.
Es wurde angeregt, dass erneut mit diesen Behörden eine Beratung stattfindet. Der Bürgermeister nimmt die Kontakte dazu auf.
Dr. Hartung informierte über die Einleitung der Straßenabwässer (Dreck und Lauge) in den kleinen Giebelsee. Er bat darum, bei weiteren Straßenbaumaßnahmen darauf zu achten, dass zukünftig die kleinen Gewässer nicht durch Nitrate belastet werden.
-Tourismus durch Herrn Haselau
Die Beschilderung der Wanderwege und Radwege wurde von Herrn Haselau gerügt. Alle weiteren Informationen werden auf der nächsten Beratung vorgetragen.
Abschließend informierte Prof. Sydow die Teilnehmer der Beratung darüber, dass kompetente Mitstreiter der Lokalen Agenda, die ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in den Ausschüssen als sog. sachkundige Einwohner angeboten haben, nicht nominiert und gewählt wurden. Er verlas einen von ihm verfassten Brief der Lokalen Agenda an die Gemeindevertretung mit dem dringenden Wunsch, Kompetenz bei der Auswahl über Fraktionsabsprachen zu stellen - wie in vergangenen Perioden auch.
Nächste Beratung ( Vorschlag) : Donnerstag, den 16. April 2009
Protokollanten: M. Bauroth, W. Hänsch, A. Sydow
Protokoll 19.03.09
Leitbild-Umsetzung
Frühjahrsaktivitäten der Lokalen Agenda
Beratung der Lokalen Agenda am 19. März 2009
zum Thema „Grünland-Erhalt im Ort“
Die Lokale Agenda hat mit Unterstützung der NABU-OG nach einer ausführlichen Darstellung der Probleme durch Dr. Hartung -ergänzt durch G. Ewert und Dr. Lindholz- eine Kartierung aller Grünflächen und Feuchtgebiete in den nächsten Monaten in ehrenamtlicher Arbeit geplant.
Für diese Erfassung sind noch Mitstreiter erwünscht, die unser Anliegen hilfreich unterstützen. Meldungen an Herrn Hänsch (Behindertenbeauftragter) Tel.: 03341-302079
Protokoll 16.04.09
Lokale Agenda Petershagen/ Eggersdorf
Weitere Arbeiten zur Umsetzung des Leitbildes
Protokoll der 4. Beratung der Arbeitsgruppenteilnehmer, Gäste und interessierte Bürger
am 16.04.2009, Rathaus Eggersdorf
Leitung: Prof. Sydow
Anwesend:
Gemeindeverwaltung : Herr Borchardt , Bürgermeister
Herr Daut verhindert, vertreten durch Frau Kurtz (Bauamt)
Gemeindevertretung : Frau Schmidt , Vors. der Gemeindevertretung
Frau Schliebs, Vors. des Bildungsauschusses
Herr Kannekowitz
Herr Krause, Herr Kühn verhindert
Herr Prof. Sydow begrüßte die Anwesenden, die über die Weiterarbeit an der Umsetzung des Leitbildes in Projektgruppen tätig sind. Er informierte über eine Beratung mit Frau R. Schmidt, Gemeinderatsvorsitzende. (siehe TOP7). Der Tagesordnung wurde zugestimmt.
Tagesordnung:
1. Kinder, Jugendliche (Neukirch, Schliebs)
2. Senioren, Gesundheitsvorsorge (Ruch, Friedland)
3.Grünland,Feuchtgebiete (Dr. Hartung, Ewert, Dr. Lindholz , Altmann)
4. Bahnhofsumfeld (Bartel, Kühn)
5. Klima, Energie (H. Schmidt, Brunzel))
6. Tourismus (wurde verschoben) (Haselau)
7. Kooperation mit der GV (R. Schmidt ,Prof. Sydow)
Angekündigte Termine:
7. Mai 2009 Diskussion zum Bahnhofsumfeld
13. Mai 2009 Runder Tisch Gesundheitsvorsorge
3. Juni 2009 Fredersdorfer Mühlenfließ (Wie geht es weiter?)
Okt/Nov.2009 Rechenschaftslegung zum Leitbild , Gemeindevertretung /-Verwaltung /
Lokale Agenda
Nov./Dez. 2009 Konferenz Klima, Energie, Haus
Zu TOP 1:
Bericht: Frau Schliebs
Am 27.04.2009 erfolgt eine Beratung zur Fragebogenaktion mit dem Sozialarbeiter und den Mitarbeitern des Jugendklubs zur kommunalen Spielleitplanung.
Die Beratungen mit Frau Dr. Brückner zur Zertifizierung durch das Familienministerium wurden konkretisiert.
Schwerpunkte der Arbeit bilden:
der Raumbedarf der Schulen an Hortplätze (Neubauvorhaben Hort –Petershagen) ist zu erhöhen.Unterbringung der Kleinkinder unter 3 Jahre in den Kindertagesstätten- Einrichtung von 20 Plätzen in Kindertagesstätten. Schaffung eines Spielplatzes in Eggersdorf
Der Bürgermeister erläuterte die Hortproblematik und wies auf die Gleichbehandlung der Schulen im Doppeldorf hin. Probleme entstehen bei der sogenannten „Doppelnutzung“ von Schulräumen als Horträume. Für die Schule in der Mittelstraße in Petershagen stehen 1,4 Mio. Euro Investitionen (Bau der Aula und Musikraum) zur Verfügung.
Alle baulichen Maßnahmen erfordern Augenmaß und sind für beide Ortsteile einzuordnen.
Alle Möglichkeiten, eine gute Bildungsarbeit für die Kinder zu ermöglichen, werden erörtert und nach Beschlussfassung realisiert.
Termin: Bericht der Arbeitsgruppe Ende Juni 2009
Zu TOP 2:
Frau Ruch informierte über den Stand der Vorbereitung des Runden Tisches (Moderation Dr. Reimann). Die am 13.05.2009 stattfindende Veranstaltung wird im DODO und in der Presse angekündigt. Die Einladungen wurden vom Bürgermeister unterzeichnet und sind teilweise an bestimmte Gäste persönlich von Frau Ruch oder Frau Dr. Reimann übergeben worden.
Alle Einwohner des Doppeldorfes sind aufgerufen, Fragen und Anregungen zum Thema, schriftlich im Rathaus einzureichen. Die Beratung soll alle diesbezüglichen Aspekte erörtern und betrifft die Gesamtbevölkerung (nicht nur die ältere Generation).
Nächster Termin: 13. Mai ( Runder Tisch)
Zu TOP 3:
Dr. Lindholz erläuterte die Wichtigkeit des Umgangs mit den vorhandenen Ressourcen(Grünland, Feuchtgebiete), ergänzt durch G. Ewert. Deshalb ist die Systematisierung des Grünlandes notwendig. Ein entsprechender Fragebogen wurde erarbeitet. Nach Erfassung des Grünlandes in der Gemeinde ist eine Beurteilung notwendig. Die Beurteilung bildet die Grundlage für die fundierte Meinung zum Erhalt dieser Flächen gegenüber der Gemeindevertretung und der Verwaltung. Notwendig wird die Einsichtnahme in die Flächennutzungs- und Bebauungspläne. Die Zuordnung der Biotope und schützenswerte Grünflächen sind diesen Plänen zuzuordnen.
Es wurde noch einmal dafür geworben, dass zur Unterstützung der anstehenden Aufgaben dringend die freiwillige Mitarbeit von interessierten Bürgern anzustreben sei.
Herr Altmann hat sich bereit gefunden, über die Kartierung der Feuchtgebiete auf der
Veranstaltung“ Fredersdorfer Mühlenfließ“ am 3. Juni zu informieren.
Leider haben sich bisher keine Helfer zur Erfassung der Grünflächen bei Herrn Hänsch gemeldet.
Frau Kurtz stellt eine Karte der Gemeinde für die Kartierung/ bereit. Auf dieser Karte werden die Grünflächen/ Feuchtgebiete nummeriert als Grundlage für die Kartierung.
Weitere Termine der Arbeit: im Internet Portal wird dazu informiert.
Zu TOP 4:
Herr Bartel informierte kurz über die Veröffentlichung der Informationen zum Bahnhofsumfeld auf der Internetseite Portal des Doppeldorfes.
Eine breite Diskussion soll in der Giebelseehalle am 07.05.2009 mit den interessierten Bürgen aus Petershagen erfolgen.
Über die Ergebnisse wird Herr Bartel zur nächsten Sitzung der Lokalen Agenda (voraus. Donnerstag, den 11. Juni) berichten.
Nächster Termin: 7. Mai
Zu TOP 5:
Herr H. Schmidt informierte über eine Konferenz zu erneuerbare Energie. Dieses Thema ist sehr speziell angelegt. Herr Schmidt ist bereit zu Einzelkonsultationen und stellt seine Tagungsunterlagen Interessenten zur Verfügung.
Ein Hauptproblem bei der Nutzung der alternativen Energien ist die Speicherung .Auf der geplanten Klima-Konferenz werden alle Aspekte behandelt.
Vorschlag: Im November soll eine Klima- Konferenz der Gemeinde und der Lokalen Agenda stattfinden.
Thema. Klima-Energie-Haus
Vortragende: Landesumweltamt,
Aussteller: Örtliche Anbieter von Solartechnik, Wärmepumpen u. ä.
Die Einbeziehung von Neuenhagen, Strausberg und Nachbargemeinden wird geprüft ebenso Sponsoren evtl. ANU Potsdam
Zu TOP 7:
Erörtert wurde noch einmal, dass in manchen Ausschüssen der Gemeindevertretung keine Einwände oder Fragen der Bürger zugelassen werden. Dies betrifft speziell den Bauausschuss. Die Vors. der Gemeindevertretung, Frau R. Schmidt, sicherte eine Unterstützung der sachkundigen Mitglieder der Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda zu, um die demokratische Mitwirkung von Bürgern zu gewährleisten.
Die Kommunalverfassung, die Geschäftsordnung und die Gemeindeordnung wurden neu formuliert und sind für alle bindend (auch für die Ausschüsse). Gemeinsam soll nach Wegen gesucht werden, um aktive Bürger unbürokratisch in die Arbeit einzubinden. Vorschlag: Den Mitgliedern der LA21 sollte ein Rederecht als sog. betroffene Bürger( betroffen im Sinne des Leitbildes, gesamtgesellschaftlich ) zugestanden werden.
Beratung R. Schmidt/ Prof. Sydow: In Vorbereitung der Sitzung hatte am Vorabend ein Informationsaustausch zwischen Frau R. Schmidt/ GV und Prof. Sydow/ LA21 stattgefunden. Insbesondere ging es um die jährliche Rechenschaftslegung zur Beachtung des Leitbildes bei der Entwicklung unserer Gemeinde. Angestrebt wird dazu eine eigene Veranstaltung (außerhalb der monatlichen GV-Sitzungen) der GV, des Rathauses und der LA21 im Okt./ Nov.
Auch die im Leitbild genannte Einbeziehung demokratischer Bürgerinitiativen in die Arbeit der GV wurde diskutiert .Von dieser Beratung geht ein positives Signal für eine vertrauensvolle und reibungslose Kooperation aus.
Sonstiges:
Herr Totzek beklagte den Straßenzustand einiger Straßen und fragte an, ob ein Straßenzustandsbericht der Gemeinde vorhanden wäre. Der Bürgermeister gab dazu Auskunft.
Nach Klage von Herrn Brunzel über die plötzliche Aufstellung eines Mobilfunkmastes wurde informiert, dass ein zeitweiliger Ausschuss zur Mobilfunkkonzeption gebildet ist, der ein Standort-Gutachten für Sendemaste erarbeitet.
Die Lokale Agenda ist im Internet Portal der Gemeinde zu finden (Leitbild, Termine, Einladungen, Protokolle).
Nächste Sitzung: voraus. 11. Juni 09
Protokollanten: M. Bauroth, W. Hänsch, A. Sydow
Dokumentation Runder Tisch Gesundheit, 13.5.09
DOKUMENTATIONzur Veranstaltung der
Lokalen Agenda Petershagen/EggersdorfRunder Tisch GesundheitThema:
Medizinische Grundversorgung in Petershagen/Eggersdorf
-„geprüft auf Herz und Nieren“
am 13. Mai 2009, im „Landgasthof zum Mühlenteich"
1. Grundlagen - Altenbericht der Gemeinde, übergeben an die Gemeindevertretung
am 9. Mai 2006
- Beschluss der Gemeindevertretung vom 18. September 2009
zum Leitbild 2020 mit der Handlungsempfehlung„ 2009 wird zu einem Runden Tisch Gesundheit eingeladen...“
2. Teilnahme insgesamt 54 Teilnehmer
darunter: Herr R. Herre, Kassenärztl. Vereinigung Brandenburg Herr Prof. Dr. A. Sydow, Lokale Agenda
Frau Dr. K. Reimann, Gemeindevertreterin, Moderatorin
Herr O. Borchardt, Bürgermeister,
die im Präsidium Platz nahmen
und als Gast Herr R. Gujjula, Landtagsabgeordneter
Den überwiegenden Anteil der Anwesenden bildeten die persönlich eingeladenen Ärzte und direkt in der medizinischen Versorgung Tätigen sowie Vertreter der Seniorenvereine, der Selbsthilfegruppen und die Beauftragten der Gemeinde.
Das Anliegen der Veranstalter, möglichst Bürger aus der Gemeinde mit ihren Fragen, Meinungen und auch Besorgnissen zu Wort kommen zu lassen, konnte nicht erfüllt werden. Die rege Diskussion fand vorrangig unter Insidern statt. Auch die mit der Einladung in der Zeitschrift Doppeldorf 4-2009 gebotene Möglichkeit, vorab Fragen und Anregungen zu übermitteln, wurde mit nur einer Ausnahme nicht genutzt.
Nach Eröffnung der Veranstaltung und Begrüßung durch Frau Dr. K. Reimann, Moderatorin der Veranstaltung, verwies Herr O. Borchardt als Bürgermeister in seinen Grußworten darauf, dass Runde Tische zu einer guten Tradition im Doppeldorf zählen und begrüßte einen Dialog speziell zu Fragen der medizinischen Grundversorgung in Petershagen/Eggersdorf. Er stellte die Frage: „Was kann ein Bürgermeister für eine bessere Versorgung mit Ärzten tun?“
3. Einführung in die Problematik der medizinischen Versorgung
Auf der Grundlage umfangreichen Zahlenmaterials schätzt Herr Herre aus Sicht der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg ein, dass der Landkreis Märkisch- Oderland, und auch die Gemeinde Petershagen/Eggersdorf statistisch gut versorgt sind (siehe Anlagen1und 2). Maßgeblich für diese Einschätzung sind sogenannte Messzahlen und die Bedarfsplanung für die vertragsärztliche Versorgung auf der Grundlage eines errechneten Versorgungsgrades (Anzahl Vertragsärzte * 100% Messzahl *, bezogen auf die Anzahl Einwohner). Danach beträgt der Versorgungsgrad in Märkisch- Oderland bei Hausärzten 92,6 Prozent, bei Augenärzten 121, bei Frauen- 156 und bei Kinderärzten sogar 159 Prozent. Statistisch gesehen könne von Unterversorgung nur bei ca. 75 Prozent gesprochen werden, bei Überversorgung (mehr als 110 Prozent) dürfe sich nach der derzeitigen Bedarfsplanung kein weiterer Arzt dieser Fachrichtung niederlassen.
Herr Herre machte jedoch darauf aufmerksam, dass Brandenburg verglichen mit anderen Bundesländern derzeit mit im Durchschnitt 819 Einwohner je Vertragsarzt die meisten zu Versorgenden hat und dass der Anteil der Ärzte über 60 Jahre
28 Prozent beträgt. Es ist abzusehen, dass in den nächsten fünf Jahren rund ein Drittel der Vertragsärzte durch jüngere Mediziner ersetzt werden muss.
Die Situation ist gegenwärtig so, dass sich ein Hausarzt an jedem Ort in Brandenburg niederlassen könnte. Dabei gelte jedoch der Grundsatz, dass keiner gezwungen werden kann, dies an einem bestimmten Ort zu tun.
4. In der Aussprache standen folgende Fragen im Vordergrund
Versorgungsgrad mit Augenärzten, die Wartezeiten auf einen Facharzttermin seien zu lang. Der angesprochene Vertrag der AOK Brandenburg mit der Augenärztlichen Genossenschaft ( für bestimmte Operationen) beinhaltet auch Festlegungen zu Wartefristen für AOK- Patienten, was dazu führe, dass Patienten anderer Krankenkassen noch länger warten müssten.Herr Herre vertrat zu diesem Punkt die Auffassung, dass dieser erste Selektivvertrag für Fachärzte in Brandenburg der Anfang sein könnte, die gleiche Versorgung aller gesetzlich Versicherten bundesweit auszuhebeln. Der Hinweis eines Teilnehmers, dass die zu hohe Anzahl von gesetzlichen Krankenkassen eine Erhöhung der Kosten und eine Ungleichbehandlung der Versicherten bewirke, konnte in dieser Veranstaltung nicht weiter erörtert werden.Teilnehmende Abgeordnete verwiesen auf die Verantwortung der Landesregierung, die zu geringe Arztdichte und die drohende Überalterung der niedergelassenen Ärzte zu dämpfen und zu einer besseren Honorierung der ärztlichen Leistungen zu kommen.Nach Einschätzung von Herrn Herre hat das Land Brandenburg z. Zt. weniger Honorar zu verteilen als andere Bundesländer. Mit Wirksamwerden des Gesundheitsfonds zeichne sich eine Verbesserung ab, indem der höhere Anteil älterer, und damit chronisch kranker Menschen im Land Berücksichtigung finde.Zum Thema medizinische Versorgungszentren, Ärztehäuser wurden Wünsche vorgebracht. Ein anwesender Arzt machte darauf aufmerksam, dass eine Konzentration nur Sinn mache, wenn Fachärzte auch ansässig sind. Für unsere Gemeinde seien aber bereits jetzt diese Ärzte in „weitere Ferne“ gerückt.Herr Herre äußerte Verständnis dafür, dass Patienten gerne mehrere Arztleistungen „unter einem Dach“ hätten. Das gehöre auch in Brandenburg zu den dominierenden Strukturen, 55% der Ärzte seien in Ärztehäusern tätig. Es funktioniere aber nur dort, wo entsprechend der Messzahlen genügend Ärzte niedergelassen sind. Ziel sei ein sinnvolles Miteinander von niedergelassenen Ärzten und Medizinischen Versorgungszentren.Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde vertrat die Auffassung, dass das Gesundheitssystem mit seinen Strukturen und Veränderungen gerade für ältere Menschen schwer durchschaubar sei. Die demografische Entwicklung erfordere neue Ansätze für Lösungen vor Ort. Er macht konkret auf lange Wege zu den Ärzten aufmerksam. Der Transport älterer Alleinstehender und Behinderter entwickle sich zum Problem in einem großflächigen Dorf wie unserem. Er empfiehlt Fahrdienste durch die Gemeinde.
Herr Herre verwies darauf, dass weite Wege nicht durch zusätzliche Ärzte ausgeglichen werden können. Hier seien andere Ansätze und Strukturen erforderlich. Der Bürgermeister sagt Unterstützung in dringlichen Fällen zu.
Die anwesenden zwei Krankentransport- Unternehmer schätzen eine gute arbeitsteilige Zusammenarbeit im Sinne der Patienten ein.
Der Behindertenbeauftragte der Gemeinde verwies auf eine Mehrfachbelastung behinderter Menschen bei ihrer medizinischen Versorgung und hob vor allem den notwendigen behindertengerechten Zugang zu Arztpraxen, Apotheken und anderen medizinischen Einrichtungen hervor (siehe Anlage 3). Dazu gäbe es in unserer Gemeinde noch Einiges nachzuholen.
Zum mehrfach angesprochenen Wunsch nach einer Gemeindeschwester (AGnES) informierte Herr Herre über die Ergebnisse des Modellversuches in Lübbenau, betonte jedoch, dass in absehbarer Zeit ein solcher Einsatz von Gemeindeschwestern oder Praxisassistentinnen nur in unterversorgten Regionen erfolgen kann. Das heißt: nach dem gegenwärtigen Versorgungsgrad in Petershagen/Eggersdorf definitiv nicht.Ausgehend davon, dass tatsächliche und „gefühlte“ Versorgung aus der Sicht der Patienten oft nicht übereinstimmen, richtete Frau Dr. Reimann an anwesende Allgemeinmediziner, Kinderärzte, Apotheker und Hauskrankenpfleger konkrete Fragen. Die Antworten ergaben:
Die Belastung der Ärzte sei gestiegen, besonders wenn Praxen ersatzlos geschlossen oder verlagert werden. Es bedürfe schon einer guten Organisation und Abstimmung, um die Patientenversorgung zu sichern.Die Praxisübergabe bei den Kinderärztinnen sei problemlos verlaufen, sie machen jedoch perspektivisch gesehen auf die nachlassende Facharztausbildung aufmerksam.Die Apotheker bestätigen erhöhten Beratungsbedarf. Als Ursachen werden lange Wartezeiten bei den Ärzten und die Praxisgebühr gesehen. Die Beratung gehöre jedoch zum Verkauf.Die langen Wartezeiten auf Termine bei Augen- und anderen Gebietsärzten werden als „ katastrophal“ eingeschätzt.Die Versorgung mit mobiler Hauskrankenpflege und Physiotherapie sei ausreichend.
5. Das Ergebnis der Veranstaltung fasste Frau Dr. Reimann wie folgt zusammen:
Ausgehend von den Zahlen des statistischen Versorgungsgrades sei unsere Gemeinde z.Zt. gar nicht so schlecht versorgt. Mit Hinweis auf den Widerspruch zwischen statistisch ermittelter und durch den Patienten „gefühlter“ Versorgung erscheine es angebracht, über Messzahlen und Bedarfsplanung künftig neu nachzudenken.Der Anteil älterer, kurz vor dem Erreichen des Rentenalters stehender Ärzte nehme zu, weiteres Schließen von Arztpraxen sei nicht auszuschließen.Das erfordere, den Anreiz zur Ansiedlung jüngerer Ärzte vor allem durch Ausbau der Infrastruktur und Erhöhung der Attraktivität unserer Gemeinde zu verstärken.Das vom Seniorenbeauftragten unserer Gemeinde benannte Transportproblem muss genau analysiert und durch Betroffene konkretisiert werden, um bei Bedarf Abhilfe durch die Gemeinde zu schaffen.Die Veranstaltung habe gezeigt, dass es auf der Grundlage des Leitbildes 2020 der Lokalen Agenda gelte, an die Zukunft zu denken, langfristig zu planen und den Dialog zu diesem Themenkreis fortzuführen. Abschließend bedankte sich Frau Dr. Reimann bei allen zur Veranstaltung Erschienenen, insbesondere auch bei Herrn Herre von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. gezeichnet Edith Friedland
Protokoll 11.6.09
23.06.2009
Lokale Agenda Petershagen/ Eggersdorf
Weitere Arbeiten zur Umsetzung des Leitbildes
Protokoll der 5. Beratung der Arbeitsgruppenteilnehmer, Gäste und interessierte Bürger
am 11.06.2009, Rathaus Eggersdorf
Leitung: Prof. Sydow
Gemeindeverwaltung : Herr Borchardt - Bürgermeister
Herr Daut
Frau Ryborz
Entschuldigt sind Frau Schmidt /Vors. GV, AG Kinder und Jugendliche( Frau Schliebs, Frau Neukirch), AG Senioren(Frau Ruch, Frau Friedland).
Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Herr Prof. Sydow wurde der veränderten Tagesordnung zugestimmt.
Tagesordnung:
1. Stand der Leitbildumsetzung
2. Vorbereitung einer ständigen Ausstellung
in der Giebelseehalle
3. Auswertung Erster Runder Tisch Gesundheit
4. Auswertung der Beratung zur Entwicklung
des Bahnhofsumfeldes (Herr Kühn)
5 Information über die Grünflächen-
Kartierung (Dr. Hartung)
6. Aktuelle Hinweise (Prof. Sydow)
Termine:
8.Juli , 19.00 Uhr, Rathaus Eggersdorf Thema Spielleitplanung,
Juli/Aug.09 Zusammenkunft zur Ausstellungsthematik
12.08.09 AG Grünflächen – 18.30 Uhr – erste Beratung der Erfassung
Okt. 2009 Rechenschaftslegung zum Leitbild der Gemeindevertretung /-Verwaltung /Lokale Agenda ( Vorschlag Frau R. Schmidt, Vors. der GV )
Nov./Dez. 2009 Konferenz Klima, Energie, Haus
Zu TOP 1: Mit der Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Frau Schmidt, gemeinsam wird angestrebt, dass in einer Beratung (Sondersitzung der GV, des Rathauses, der LA) der Stand der Erfüllung der Aufgaben des Leitbildes erörtert wird.
Zu TOP 2: Im Eingangsbereich der Giebelseehalle soll eine Dauerausstellung zur Nachhaltigkeit der Ortsentwicklung von Petershagen / Eggersdorf vorbereitet werden. Die Ausstellung soll
die Lebensgrundlagen und Entwicklungschancen für die jetzige und künftigem Generationen
darstellen und die dazu notwendigen Wege aufzeigen.
Das Leitbild der Lokalen Agenda 2020 ist auf einer Präsentationstafel und mehreren illustrierten Schautafeln mit den Schwerpunkten Ressourcenschutz; Kinder , Jugendliche, Bildung; Gesundheitsvorsorge und altergerechtes Wohnen ;Infrastruktur ,Verkehr anschaulich darzustellen.
Der Antrag zur Förderung des Projektes wird durch Prof.Sydow an die ANU Potsdam gestellt.
In den Vorgesprächen wurde eine eingereichte Skizze genehmigt.
Die Erarbeitung der Konzeption der Ausstellung erfolgt durch Prof. Sydow, Frau Bauroth,
Dr. Lindholz ,Herrn Kühn, Herrn Hänsch, Herrn Prätzel .Weitere Mitarbeiter sind erwünscht.
2
zu TOP 3: Im Doppeldorf wurde ausführlich über den Runden Tisch Gesundheitsvorsorge am 13.5.2009 (Moderation: Frau Dr. K. Reimann) berichtet.
Ergänzend wurde durch Prof. Sydow festgestellt, daß ein geringes Interesse der Bürger an dieser
Problematik vorhanden war. Teilnehmer waren hauptsächlich Beschäftigte im Gesundheitsdienst. So wurden in erster Linie die Fragen der Ärzte und der Kassenärztlichen Vereinigung. Für die weitere Arbeit auf diesem Gebiet werden Gespräche mit den Seniorenvertretungen anvisiert. Die AG war nicht vertreten auf der Beratung. Weiteres muss mit den Aktiven der AG beraten werden.
Zu TOP 4:Herr Kühn hat die schriftliche Zusammenfassung (Verfasser Herr Bartel) der am 07.05.2009
durchgeführten Beratung zum Bahnhofsumfeld vorgetragen. Die Hinweise und Vorschläge
werden durch eine kleinere Arbeitsgruppe (Herr Bartel, Herr Kühn, Herr Brunzel) zusammengestellt
und es werden Vorschläge erarbeitet, die dem Rathaus und der Gemeindevertretung
vorzulegen sind.
Betrachtet werden sollen auch die Suche nach Investoren und die Finanzierbarkeit der Vorschläge.
Diskutierte Themenbereiche: Komplex Ausbau FAW – SchuleBegegnungszentrum für alle GenerationenGrünzug von Katholischer Schule bis Einkaufszentrum ReicheltInvestitionen am BunkergrundstückParkregimeRufbus und dessen LinienführungSeniorenwohnheim und betreutes Wohnen
Der Bürgermeister sieht eine Reihe von Möglichkeiten, wie z. B. Anmieten von Räumen, multi-
funktionelle Nutzung der vorhandenen Kapazitäten usw. Er hat nur begrenzte Haushaltsmittel und
nutzt auch Fördermöglichkeiten des Bundes, um dringend benötigte Investitionen durchzuführen.
Zur Einführung der Sekundärstufe der FAW Schule wird am Standort ein Neubau mit 16 Zimmern
geplant. Perspektivische Erweiterungsmöglichkeiten für andere Nutzungsarten sind in der
Projektierungsphase vorzusehen. Die Finanzierbarkeit war auch Thema eines ausführlichen Beitrages von Bauamtsleiter Herrn Daut.
Zu TOP 5: Dr. Hartung informierte über die Aktivitäten zur Grünflächen(inklusive Feuchtgebietskartierung).
Diese soll erfolgen, um den Istzustand zu erfassen und diese zu schützen. Dazu wurde ein Erfas-
sungsbogen entwickelt Weitere Schritte sind: Zustand erfassen, aufzulisten und bewerten.
Es erklärten sich 10 Personen zur Mitarbeit bereit. Der NABU wird sich hier stark mit einbringen.
Nach der Bewertung der Grünflächen und der Feuchtgebiete werden der Gemeindevertretung die
Ergebnisse- verbunden mit einer Diskussion zur möglichen weiteren Entwicklung -vorgelegt.
Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung beim Kopieren der Karten und Meßblätter
wurde hervorgehoben. Herr Kühn erklärte sich bereit, alte Karten mit den Feuchtgebieten (1920)
zu besorgen. Genaue Anforderungen sind ihm zu übermitteln.
Die nächste Zusammenkunft der Arbeitsgruppe erfolgt am 12. 08. 2009.
Zu TOP 6: Die Broschüre „Leitbild „wird durch die Iconda GmbH gedruckt und demnächst an Interessenten im Doppeldorf
verteilt..
Der nächste Beratungstermin zur Umsetzung des Leitbildes wird Anfang September 2009 sein.
Protokollanten: M.Bauroth, W. Hänsch, A.Sydow
Beratungsergebnisse vom 7. Mai 2009
Ergebnisse der Zusammenkunft der Lokalen Agenda zur weiteren Gestaltung des Umfeldes des S-Bahnhofes Petershagen-Nord
Bei bestem frühsommerlichen Wetter trafen sich am 07.05.09 Mitglieder der Lokalen Agenda und interessierte Bürger unserer Gemeinde zur Fortsetzung der Diskussion zur zukünftigen Gestaltung des Umfeldes des S-Bahnhofes Petershagen-Nord.
Nach einführenden Worten von Prof. Sydow und der Darstellung der bisher vorliegenden Vorschläge und Hinweise durch Herrn Bartel wurde in einer sehr angeregt geführten Abschlussdiskussion, in Anwesenheit der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Frau Schmidt und weiterer Mitglieder der Gemeindevertretung, die verschiedensten Aspekte diskutiert und verabschiedet. Diese werden gegenwärtig redaktionell aufbereitet und als Vorschlag der Lokalen Agenda der Gemeindevertretung übergeben
Im Mittelpunkt standen dabei neben weiteren Vorschlägen und Hinweisen insbesondere:
weitere Sicherstellung des insbesondere für Besucher unseres Ortes erlebbaren grünen Umfeldes (Grünzug) direkt am S-Bahnhof ( von der katholischen Kirche bis hin zum Einkaufsmarkt Reichelt) der durchgängigen Unterstützung der Vorstellungen der Gemeinde zur Errichtung einer Seniorenwohnanlage/ Treffpunkt für Senioren in der Elbestr. gegenüber dem Schulgeländekonsequente Nutzung der sich aus der bisherigen positiven Entwicklung der FAW-Schule ergebenden Chance, dieses Schulgelände, einschließlich der Giebelseehalle, zu einem kulturellen Zentrum im Sinne von Bildung, Kultur und Sport für unsere Gemeinde zu erweitern bzw. zu entwickeln.
Zu dem letzten Vorschlag wurde vereinbart, dass eine kleine Arbeitsgruppe die in der Diskussion erarbeiteten Hinweise und Vorschläge, bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten, kurzfristig zusammenfasst und der Gemeindevertretung bzw. dem Bürgermeister übergibt.
Horst Bartel
Beratungsnotiz 04.08.09
Petershagen, 07.08.2009
Lokale Agenda Petershagen- Eggersdorf
Thema: Umsetzung des Leitbildes, Nachhaltigkeitsausstellung
Beratungsnotiz vom 04.08.09 –Vorbereitung der Nachhaltigkeitsausstellung in der Giebelseehalle, Rathaus Eggersdorf
Teilnehmer:
Dr. Lindholz, Herr Hänsch, Herr Finsterbusch, Frau Bauroth, Prof. Sydow
Zusätzliche Mitarbeit an der Vorbereitung der Ausstellung durch Herrn Steffen – Seniorenbeauftragter der Gemeinde
Beratung /Diskussion
Zur GUK 2009 sollen ein großes Schaubild und eine kleinere Schautafel im Eingangsbereich der Giebelseehalle zur Umsetzung des Leitbildes 2020 präsentiert werden.
Großes Schaubild:
Titelbild der gedruckten Broschüre (wenn möglich - westliche Verschiebung der Ansicht prüfen- um beide Orte sichtbar zu machen)
darunter:
(ähnlich der Schautafel im Beratungsraum Rathaus Eggersdorf- 3. Etage)
Bilder und Texte der Leitlinien für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
(siehe Seite 8-9 der Broschüre)
. Siedlungsstruktur
. Natur- und Landschaftsschutz, Klima
. Naherholung, Touristik, Kultur und Sport
. Bildung , Kinder, Jugendliche und Senioren
Kleinere Schautafel:
. Ressourcenschutz
Vorlage im Entwurf durch Dr. Lindholz
Beraten, diskutiert und im Entwurf bestätigt.
3. Weitere Schautafeln ( Fertigstellung Vorwinter, Aufstellung ebenfalls Giebelsee-Halle))
Zusammenleben von jung und alt
(Kinder, Jugendliche, Senioren)
Herr Steffen wird für den Bereich Senioren kurzfristig einen Vorschlag erarbeiten und übermitteln.
Hier fehlt noch die Mitwirkung der Gruppe Kinder und Jugendliche( Spielleitplanung)
Weitere Themen wie Naherholung und Touristik u. a. müssen noch diskutiert werden.
4. Layoutberatung am 06.08.2009 , 10.00 Uhr in der Firma Iconda durch Prof. Sydow und Frau Bauroth
gez. M. Bauroth
Protokoll Hauptversammlung 10.09.2009
Petershagen, 28.09.2009
Lokale Agenda Petershagen- Eggersdorf
Hauptversammlung zur Umsetzung des Leitbildes 2020 im September
Protokoll der Beratung der Arbeitsgruppenteilnehmer, Gäste und interessierten Bürger am 10.09.2009, Rathaus Eggersdorf
Leitung: Prof. Sydow
Gemeindeverwaltung : Herr Borchardt,Bürgermeister
Herr Daut, Bauamtsleiter
Gemeindevertretung: Frau Schmidt, Vors. Der Gemeindevertretung
Frau Schliebs, Ausschussvors.; Herr Krause Ausschussvors.
Einige aktive Mitstreiter der Gemeindevertretung und der Bürgerschaft haben sich im Vorfeld der Beratung bei Herrn Prof. Sydow für ihr Fehlen entschuldigt( noch Sommerpause).
Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Herr Prof. Sydow wurde der veränderten Tagesordnung zugestimmt.
Tagesordnung:
1. Spielleitplanung Frau Schliebs, Frau
Neukirch
2. Grünlandkartierung Dr. Hartung, Herr Ewert
3. S-Bahnumfeld Herr Bartel
4. Nachhaltigkeitsausstellung in der Prof. Sydow, Frau Bauroth
Giebelseehalle
5. Verschiedenes
Zu TOP 1:
Das vorgenommene Programm läuft. Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und deren Unterstützung wurde hervorgehoben. Der Fragebogen der Lokalen Agenda 2020 zur Situation der Kinder und Jugendlichen wurde im DoDo veröffentlicht. Der Gemeindevertretung wird ein Antrag zum Grundsatzbeschluß zur Spielleitplanung vorgelegt. Die Begründung dazu liegt vor und der Hinweis auf Förderung gegeben. Die Förderung ist an ein Projekt gebunden (muß in die Bauleitplanung einbezogen werden).
Termin: Das Ende der Fragebogen-Aktion wird in der Ortszeitung veröffentlicht.
Zu TOP 2:
Dr. Hartung berichtete von der engagierten Arbeit bei der Erfassung der Grünlandflächen. Von der Gemeindeverwaltung wurde z.T. Grünflächen im Bebauungsplan beibehalten und die Arbeit unterstützt.
Im Blickwinkel der Agenda ist die Zielstellung, grundsätzlich Grünflächen zu erhalten und zu schützen, fest geschrieben. Nach folgenden Aspekten wurde erfaßt:Siedlungsgrün (Garten, Grundstücksgrün)wohnungsnahe Grünflächen (Unterteilung in öffentliche und sonstige Grünflächen)ortsnahe GrünflächenGleichzeitig wurden Feuchtgebiete erfaßt. Die Kartierung soll vervollständigt werden und ein Bericht wird erarbeitet .
Die Ergebnisse der Kartierung sollen mit der Gemeindevertretung und der Gemeindeverwaltung erörtert werden, um bei der Bauleitplanung, der Spielleitplanung und dem Erhalt der Grünflächen Anregungen zu geben.
In der Diskussion ergab es zum Anliegen der Kartierung Zustimmung von Frau Schmidt, Herrn Borchardt und Herrn Daut gesprochen.
Zu TOP 3:
Die Ergebnisse der vorangegangenen Zusammenkünfte zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes wurden noch einmal von Herrn Bartel vorgetragen. Die Schwerpunkte wie:den Grünzug im Bahnhofsumfeld zu erhaltenden Auto- und Nahverkehr kritisch zu hinterfrageneine Wendeschleife am S-Bahnhof vorzusehenwechselseitiges Halteverbot in der Lessingstraße anzustrebenbei Baumaßnahmen an der FAW-Schule ist auf Ergänzungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten für Bauvorhaben im Gemeindeinteresse zu achten.
Ein Bericht mit Empfehlungen an die Gemeindevertretung und den Bürgermeister wird übergeben.
Zu TOP 4:
Im Eingangsbereich der Giebelseehalle soll eine Dauerausstellung zur Nachhaltigkeit der Ortsentwicklung von Petershagen/ Eggersdorf vorbereitet werden.
Die Ausstellung soll die Lebensgrundlagen und Entwicklungschancen für die jetzige und künftige Generationen vermitteln. Ausstellungseröffnung( erste Tafeln): 11.09.2009, 11.00 Uhr
durch den Bürgermeister. Rege Teilnahme erwünscht.
Zu TOP 5:
Nach der Beratung zum Mühlenfließ im Sommer werden weitere Erkenntnisse zur Erfassung der Situation des Wasserhaushaltes angestrebt.
Als Beginn dazu wird ein Schülerprojekt in Zusammenarbeit mit der Wasserbehörde, dem Naturschutzbund, den Schulen und der Gemeinde zur Beobachtung zu setzenden Pegel (Mühlenteich, Ortsausgang Petershagen) initiiert. Ziel ist es, daß die Schüler sich frühzeitig mit Naturgegebenheiten befassen lernen.
Herr Krause regte an, daß die Ergebnisse der Messungen von den Schülern vor der Agenda vorgetragen werden sollten.
Somit könnten über Jahre hinweg erste Rückschlüsse für die Zukunft zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes erfolgen.
Zur energetischen Haussanierung wird eine Vortragsveranstaltung( Herr Schmidt, Herr Lüders) vorbereitet. Sie wird über den neuesten Stand informieren.
Weiterhin wurde die gemeinsamen Beratung mit der Gemeindevertretung zum Stand der Leitbildumsetzung und der beiderseitigen Kooperationvorbereitet.. Im Oktober wird die Beratung stattfinden nach Auskunft von Frau Schmidt. Die Terminabstimmung und die Bekanntgabe erfolgt durch Herrn Prof. Sydow.
Protokollanten: M. Bauroth, W. Hänsch, A. Sydow
Protokoll vom 14.01.2010
Protokoll
der Beratung zur Umsetzung des Leitbildes am 14.01.2010, Rathaus Eggersdorf
Leitung
Prof. Sydow
Vertreter der Gemeindeverwaltung : Herr U. Daut, Bauamtsleiter
Beratung /Diskussion der weiteren Aktivitäten zur Leitbildumsetzung:
Projekte, Aufgaben, Themengebiete
1. Kinder/ Bildung
Vor dem Gremium berichtete Frau Neukirch zunächst über eine kostenlose Weiterbildung „Leuchtpol“ zur Nachhaltigkeit der frühkindlichen Erziehung im Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und den erneuerbaren Energien. Diese Veranstaltung wird durch ANU, EON und der Uni Lüneburg finanziert und stellt außerdem Anschauungsmaterial zur Verfügung. Die Weiterbildung ist für Erzieher der Kita`s und Horterzieher initiiert.
(Frau Schliebs informierte außerhalb der Sitzung über das Projekt Spielleitplanung und erhaltene 90 T Euro
Projektmittel).
2. Nachhaltigkeitsausstellung in der Giebelseehalle
Zusätzlich zur Finanzierung durch die ANU Potsdam spendete die SPK MOL 1150 Euro.
Folgende Schautafeln sind im Entwurf oder sogar in der Fertigstellung vorhanden: Übersicht( Frau Bauroth, Prof. Sydow), Ressourcenschutz( Dr. Lindholz), Kinder/ Bildung( Frau Neukirch), Senioren( Herr Steffen).
Offen sind Tafeln für Kultur, Sport und Schulprojekt Mühlenfließ Wasserstandsmessung.
Über das Schulprojekt „Wasserstandsmessung am Mühlenfließ“ wird ebenfalls in der Ausstellung (durch Herrn Trocha) informiert.
Arbeitstreffen bei Iconda geplant (M. Bauroth, Dr. Lindholz, Prof. Sydow u. Interessierte). Termin wird noch abgestimmt.
3. Schulprojekt Mühlenfließ /Wasserstandsmessung
wird weiter durch Herrn Trocha /NABU Schulgruppe und von Herrn Altmann / Lokale Agenda betreut. Ergänzung: Dr. Haas misst am Bötzsee. Die Arbeitsgruppe mit Schülern ist im Aufbau. Herrn Dr. Hartung und Herrn Altmann wird für bisherige vorbereitende Arbeit gedankt.
Termin für Entwurf der Ausstellungstafel: 5. Kalenderwoche - Vorschlag von Herrn Trocha
4.Diskussion zu Problemen des Wasserhaushaltes der Gemeinde
Die vorhandene Erfassung der Wasserstellen/-löcher auf Feldern wird durch Herrn Altmann vervollständigt und dem Rathaus zur Ermittlung der Eigentümer der Grundstücke vorgelegt( Anregung von Frau John).Vielleicht gelingt es mit den Mitteln von Ausgleichsmaßnahmen, mit Zustimmung der Eigentümer Wasserrückhalte-Stellen zu schaffen.
In altes Kartenmaterial sollte ebenfalls eingesehen werden( Dr. Krahnke um Mithilfe bitten).
Danach erneute Diskussion.
Angefragt ist eine Beratung im Februar mit Herrn Engel vom Boden- und Wasserverband.
Termin : 11.02.10, 18.00 Uhr, Rathaus Eggersdorf
5. Grünlandkartierung
wird im Frühjahr fortgeführt (Bericht Dr. Hartung). Leider wurden bereits wieder Umwandlungen von Grünland in Bauland durch die Gemeindevertretung entgegen den gemeinsamen Leitbildvorstellungen beschlossen. Die Anwesenden bedauern, dass bei dieser Entscheidung der GV an der Bruchmühlerstraße ein Biotop- Verbund unterbrochen wird (konkret: Luftkorridore für das Mikroklima und Wege für Wildtiere gestört werden).
Unsere Einsicht in den Flächennutzungsplan ist notwendig. Ab 18.01.2010 liegt im Rathaus Eggersdorf der Flächennutzungsplan vor. Auch im Internet ist der Flächennutzungsplan einsehbar. Bei Vorhaben, die nicht in Übereinstimmung mit dem Leitbild stehen, müssen wir rechtzeitig Widerspruch einlegen!
.
Termin einer Abstimmung: 16.02.10, 18.00 Uhr , Rathaus Eggersdorf
6. Baumschutz
Am 17. Dezember 2009 hat es einen Gedankenaustausch mit der NABU (Frau Preuß, Herr Klemm, Prof. Sydow) gegeben. Dabei wurde diskutiert, wie Baumneupflanzungen und -nachpflanzungen gefördert werden können.
Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Baumschutzsatzung sind Ideen gefragt. Diese können per E-Mail an Prof. Sydow übersandt werden.
Informationen:
-Vortrag “Energetische Hausmodernisierung- Möglichkeiten der Nutzung umweltfreundlicher Energien im Haus“ (Bericht Herr Schmidt, Vortragender wird noch benannt))
Termin: 10.Febr. 2010 ,Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Rathaus Eggersdorf
-Nächste Hauptversammlung der Lokalen Agenda,
Termin: 11. Februar 2010, Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Rathaus Eggersdorf
Herrn Daut wird gedankt für die konstruktive Zusammenarbeit.
M. Bauroth, A. Sydow
Protokoll 11.02.2010
Lokale Agenda Petershagen/ Eggersdorf
Protokoll
der Hauptversammlung zur Umsetzung des Leitbildes am 11.02.2010, Rathaus Eggersdorf
Leitung
Prof. Sydow
Gemeindeverwaltung :
Herr Daut, Bauamtsleiter
Tagesordnung:
Bericht zur Vorbereitung der NachhaltigkeitsausstellungInformation zum Auftakt der SpielleitplanungErste Bewertung des FlächennutzungsplanesErgebnisse der Beratung von WasserrückhaltestellenBaumschutzVerschiedenes -Terminabstimmung mit GV zur gemeinsamen Beratung über die Umsetzung des Leitbildes
(Juli 2010)
- Information zum Vortrag zur energetischen Haussanierung am10.2.10
- Information zur effektiven kostengünstigen Heizungsmedien (Erdwärme)
-Information zum erweiterungsfähigen Ausbau der FAW- Schule
-Vorschlag zur produktunabhängigen Beratung der energetischen Haussanierung
u. a.
Zu TOP 1:
Prof. Sydow und Frau Bauroth informierten über den Stand der Vorbereitung der Nachhaltigkeitsausstellung in der Giebelseehalle.
Geplant ist ein Termin der Ausstellungseröffnung im April 2010. Details der Eröffnung werden mit dem Rathaus beraten.
Die LA hat für weitere 3 Tafeln einen zusätzlichen Sponsor, die Sparkasse MOL, gewonnen.
Folgende weitere Tafeln sollen erarbeitet werden:
- Sport Herr Paulat
- Kultur Herr Jurk / Frau Brandau
- Pegelmessung Herr Trocha
Die Zeitplanung sieht eine Fertigstellung der Entwürfe bis Anfang März vor, sodass die Gruppe
Frau Bauroth, Dr. Lindholz , Prof. Sydow weitere Beratungen mit der Iconda GmbH führen kann.
Zu TOP 2:
Herr Daut informierte darüber, dass am 15.02.2010 eine Vorberatungssrunde für die Auftaktberatung im Rathaus mit den wesentlichen Akteuren zur Spielleitplanung stattfindet. (Fördermittel wurden bewilligt).
Die Auftaktveranstaltung wird am 01. 03. 2010, Beginn 19,30 Uhr, im Rathaus Eggersdorf stattfinden.
Dort soll beraten werden, was in Auswertung der Fragebogenaktion von den Kindern und Jugendlichen gewünscht und gewollt wird. Auch die Mitwirkung der jungen Generation an der Gestaltung des Lebens im Doppeldorf sowie die Einbeziehung bei den Problemberatungen der Gemeindevertretung wird erörtert werden.
Alle sind dazu eingeladen.
Frau Neukirch: Als Starterprojekt ist z. B. eine Kletterwand denkbar.
Herr Trocha regte an, den Jugendlichen die Möglichkeiten der „Redefreiheit“ in der Gemeindevertretung zu ermöglichen. Vorbild wären bestehende Jugendparlamente in einigen Orten im Land Brandenburg.
Zu TOP 3:
Dr. Hartung sprach zum im Rathaus Eggersdorf ausgelegten neu erarbeitete Flächennutzungsplan der Gemeinde. Jeder Bürger und auch die Mitglieder der LA sind aufgefordert, wesentliche Hinweise und Einwände
zum Flächennutzungsplan zu formulieren und einzureichen.
Die Beratung zur Entwicklung der Gemeinde (Flächennutzungsplan) der LA findet am Dienstag, den 16.02.2010, Beginn 18.00 Uhr, im Rathaus Eggersdorf statt.
In Zusammenarbeit mit der NABU (Frau Preuß) sollen die Hinweise und Forderungen in einer gemeinsamen Stellungnahme formuliert werden.
Die Notwendiglkeit von Bebauungsplänen der Gemeinde wurden von Herrn Ewert und Herrn Daut vorgetragen.
Diese Bebauungspläne sind für eine breite Mitwirkung der Bevölkerung und zum Abwägen von sinnvollen Baumaßnahmen für eine Nachhaltigkeit notwendig.
Diese Stellungnahme (Zusammenfassung) erarbeiten Dr. Hartung, Frau Preuß, Prof. Sydow, Dr. Haas. Interessenten zur Mitarbeit sind eingeladen.
Zu TOP 4:
Herr Altmann gab eine kurze Information zur vorangegangenen Beratung zur Wasserrückhaltung. Dort wurde eine Liste von Stellen mit Wasserlöchern vorgestellt. Die Gemeindeverwaltung wird diese Liste prüfen.
Schwerpunkte der Diskussion für weitere Handlungen:
Wasser in der Gemeinde behaltenHochwasser minimierenRegulierbaren Wasserablauf anstrebenBeratung mit zuständigen Behörden und Bauamt organisieren
Die nächste Beratung zur Wasserrückhaltung soll in ca. 4 Wochen erfolgen, nachdem per Internet die Ausarbeitung an die Mitglieder der LA versandt wurde. Herr Finsterbusch übernimmt die E-Mail- Bearbeitung.
Information von Frau Preuß über eine in Veranstaltung am 19.02.2010, Beginn 19.00 Uhr Bauernschenke, zum Projekt NABU-Schutzgebietsbetreuer. Interessenten können sich bei ihr melden. Siehe auch E-Mail vom 14.01.
Information von Herrn Daut über einen Workshop in Erkner zum Wassermanagment am 24.02.1010. Wissenschaftliche Untersuchungen und deren erste Ergebnisse werden vorgestellt. Die Einladung wird an Herrn Altmann weitergeleitet mit der Bitte um Teilnahme. Siehe auch E-Mail –Einladung, freundlicher Weise von Herrn Daut bereitgestellt.
Zu TOP 5:
Herr Daut informierte, dass der Bau- und Umweltausschuß, sowie der Hauptausschuß der GV den Bürgermeister gebeten haben, eine Beratungsrunde zur Meinungserfassung zur Baumschutzordnung durchzuführen. Die einzelnen Gremien, wie LA, NABU u.a. werden eingeladen und können Meinungen und Forderungen formulieren.
Für die LA werden Herr Dr. Lindholz, Herr Ewert, Frau Preuß und Herr Brunzel Anregungen diskutieren und die Meinungen zusammentragen und formulieren (erste Gedanken zur Baumschutzsatzung). Weitere Interessenten sind zur Mitwirkung eingeladen
Termin der Beratung 04.03.2010, Beginn 18.00 Uhr im Rathaus Eggersdorf
Zu TOP 6:
Auf Anregung von Frau Schmidt, GV-Vorsitzende soll es einen gemeinsamen Workshop zur Leitbildumsetzung der GV und LA im Juli 2010 geben. Termin ist abgestimmt. Endgültige Rückäußerung fehlt noch.
Herr Schmidt berichtete über die Veranstaltung zur energetischen Haussanierung am Vorabend, die sehr instruktiv war, aber leider schwach besucht wurde.
Er überreichte dazu zahlreiches Infomaterial der Firma Solvis und eine Einladung zur Messe „Solar Energy“ am Funkturm (16.-20.02.10). Freikarte bei Herrn Schmidt zu erfragen.
Herr Brunzel regte eine unabhängige Produktberatung zur energetischen Sanierung durch sachkundige Mitglieder der LA an, die Bürger in Anspruch nehmen könnten (die Herren Brunzel, Lehmann, Prätzel bieten dazu Demonstrationen im Eigenheim an).
Herr .Prätzel informierte über seine Heizungsumstellung auf Erdwärme und deren Vorteile.
Herr Bartel informierte über die Behandlung des Antrages in der GV, den Ausbau der FAW- Schule erweiterungsfähig zu planen.
Herr Bartel wurde gebeten, zu prüfen, wie wir uns in die Diskussion um die Entwicklung der Mitte- Region um Neuenhagen einbringen können( Anfrage des Bürgermeisters).
Es wurde nach Vorschlägen für weitere LA- Projekte mit Finanzierung durch die ANU Potsdam gefragt. Derzeitiger Vorschlag, eine Naturschutzgruppe an der Schule Petershagen aufzubauen bzw. zu unterstützen( entsprechendes Klassenzimmer einzurichten).Diese Projektidee geben wir weiter zur Vorabprüfung. Weitere Vorschläge?
M. Bauroth, A. Sydow
Protokoll 11.3.2010
Petershagen, 12.03.2010
Lokale Agenda Petershagen/ Eggersdorf
Protokoll
der Arbeitsberatung zur Umsetzung des Leitbildes am 11.03.2010, Rathaus Eggersdorf
Leitung
Prof. Sydow
Weitere Teilnehmer/ Gäste
Bürgermeister, Herr Borchardt
MOZ, Frau Rataj
DoDo, Frau Bräunling
Gemeindeverw. Frau John
Schüler Norman Sydow
Tagesordnung:Startschuss für das Schülerprojekt „Pegelmessung am Mühlenfließ“ durch den BürgermeisterInformationen/Diskussionen
Zu TOP 1:
Initiiert durch die Mitglieder der LA Herr Altmann, Dr. Hartung, Prof. Sydow, Herr Trocha, Dr. Haas und Frau John, Rathaus konnte das Schülerprojekt „Pegelmessung am Mühlenfließ“ starten. 2 Mess-Stellen werden von Schülern unter fachkundiger Anleitung und eine Meßstelle wird von Dr. Haas betreut. Die Grundschulen in Eggersdorf und Petershagen sind mit ihren Schülern Träger des Projektes.
Die Schüler sollen für ca. 2 Jahre regelmäßig den Pegelstand, die Niederschlagsmenge, die Lufttemperatur sowie das Umfeld beobachten.
In den Schulen wurden Arbeitsgruppen gebildet (in Petershagen am 12.01.2010).
Im Schulunterricht sollen die Ergebnisse der Messung in die Klimakunde einfließen.
In der Presse wird diese Aktivität der Kinder und das Schülerprojekt erwähnt werden.
Herr Trocha und Herr Dr. Haas informierten über den aktuellen Stand der Wasser – Pegelstandsmessung
Der Start des Projektes in Gegenwart des Bürgermeisters Herrn Borchardt fand Beachtung durch die Presse (MOZ und DoDo).
Zu TOP 2:
Frau Neukirch informierte über die Auftaktberatung zur Spielleitplanung am 01.03.2010 unter Leitung von Frau Dr. Brückner. Die Auswertung der Fragebogenaktion ergaben sehr interessante Rückschlüsse auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder. Geplant sind eine Malaktion bis 08.04.2010, Streifzüge durch den Ort (Projekttag) und ein Ideenwettbewerb zum Finden eines Logo. Als Starterprojekt wird eine Kletterwand am Mühlenteich bis Jahresende geplant. Die Jugendlichen sollen aktiv in den Prozess – Kletterwand -einbezogen werden.Prof. Sydow informierte über ein neues Vorhaben, ein Leitbild für die Kleinen zu erarbeiten. Die ANU unterstützt dieses Vorhaben. Zusammenarbeit mit der Spielleitplanung angestrebt, um die Ergebnisse der Malaktion in die Fibel einfließen zu lassen. Die Bildung einer Redaktionskommission ist vorgesehen.Die Stellungnahme der LA zum Flächennutzungsplan wurde durch Dr. Hartung fristgemäß an die Gemeindeverwaltung eingereicht(gemeinsam mit der NABU- Ortsgruppe). Es wurden acht Punkte benannt und allen Mitgliedern der LA per E-Mail zugesandt. Jetzt sind die Termine zum Thema Flächennutzungsplan im Ortsentwicklungsausschuß, Bauausschuß und in der Gemeindevertretersitzung durch die sachkundigen Bürger der LA und andere interessierte Mitglieder zu nutzen, um gegebenenfalls Einwände auf der Basis der Stellungnahme vorzutragen. Die Termine der Sitzungen werden im Internet veröffentlicht. Im gemeinsamen Workshop der Gemeindevertretung und der Lokalen Agenda im Juli 2010 sollten dieses Thema ( auch unter Beachtung der künftigen Wirtschaftsentwicklung ) behandelt werden. Allen Mitgliedern der LA wurden per Internet die Ausarbeitungen zur Ermittlung von Wasserrückhaltestellen zugesandt. Herr Finsterbusch und Herr Altmann haben bisher noch keine Rückmeldungen erhalten. Von Frau John wurde die Problematik der Interessen der Eigentümer bei einer möglichen Wiederherstellung genannt. Die Arbeitsgruppe wird am 12. 04. 2010, 18.00 Uhr im Rathaus Eggersdorf weiter beraten. Interessierte sind herzlich eingeladen.Zur Nachhaltigkeit der Baumschutzsatzung sind Ideen gefragt. Eine Beratung der Arbeitsgruppe erfolgt am 08.04.2010, 18.00 Uhr mit Dr. Lindholz, Herr Ewert, Herr Brunzel und Interessierte.Am 24.04.2010 von 9.00 – 12.00 Uhr wird eine Wald-Wanderung mit dem Förster Herr Estler durchgeführt. Treffpunkt: Parkplatz Bötzsee, Ausgang Eggersdorf (Gulaschkanone).Die Nachhaltigkeitsausstellung soll Ende April 2010 in der Giebelseehalle eröffnet werden. Eine Übersichtstafel und drei weitere Schautafeln sind bereits ausgestellt. Eine weitere Tafel zur Kultur ist in Arbeit. Die Tafel über das sportliche Geschehen im Ort soll noch erarbeitet werden( später auch eine über Ergebnisse des Schülerprojektes).
- Weiteres: Mittelzentrum Neuenhagen ; Herr Bartel informierte über den Zweck
der Bildung, der Bürgermeister wies pragmatisch auf die zur Verfügung
stehende Summe von 800 Tausend Euro hin und die Diskussion ihrer
Verwendung im Gebiet. Marion Bauroth, Achim Sydow
Protokoll, 19.05.2010, Hauptversammlung
Petershagen, 26.05.2010
Lokale Agenda Petershagen- Eggersdorf
Protokoll
der Hauptversammlung am 19.05.2010, Rathaus Eggersdorf
Leitung
Prof. Sydow
Gemeindeverwaltung : Herr Borchardt, Bürgermeister
Tagesordnung:
Information zum Projekt „Kartierung von Wasserrückhaltestellen“Information zum neuen Projekt „Leitfibel für Kleine“Stellungnahme zum FlächennutzungsplanVorbereitung des Treffens der GV und der LA am 22.07.2010Verschiedenes - Versicherung für Mitglieder der LA
- Mitwirkung am Fest zum 20.Jahrestag der Deutschen Einheit am 03.10.2010
- Weitere Nutzung der Nachhaltigkeitsausstellung Giebelseehalle
Die vorgeschlagene Tagesordnung wurde bestätigt.
Der Punkt zur Versicherung der Mitglieder der LA (ehrenamtliche Tätigkeit) über das Rathaus wurde vorgezogen und von Prof. Sydow erläutert. Da es sich bei der LA um eine rechtlich unselbständige Einrichtung handelt, besteht dadurch sowohl Haftpflicht- als auch Unfallversicherungsschutz. Es handelt sich um eine Sammelversicherung für ehrenamtlich Tätige in Brandenburg (ECCLESIA Versicherungsdienst). Zur Erfassung der Namen wurde eine vorbereitete Liste herumgereicht.
Zu TOP 1:
Herr Finsterbusch über den Stand der Arbeiten zum Projekt:
Eine vervollständigte Karte wurde der Gemeinde (Herrn Daut, Frau John) überreicht. Gleichzeitig wurden die Ausarbeitungen mit erfaßten Wasserlöchern per Internet allen Mitgliedern der LA zur Kenntnis gebracht. Ein Teil der Wasserlöcher befindet sich auf privaten Grundbesitz. Die Wasserlöcher wurden z.T. fotografisch erfasst.
Zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes sind weiterhin große Anstrengungen notwendig, da der Grundwasserspiegel ca. 60 – 80 cm in den letzten Jahren gesunken ist. Anliegen der Arbeitsgruppe ist, Anregungen zu geben, damit das Wasser nicht abfließt, sondern im Gemeindegebiet verbleibt. Damit stehen im Blickfeld die Teilungsgräben und das Mühlenfließ. Eine Zusammenarbeit der Anlieger (Gemeinde Petershagen/Eggersdorf, Fredersdorf- Vogelsdorf) des Mühlenfließ ist erforderlich. Dabei sind die Verantwortlichkeiten für das Mühlenfließ, der Teilungsgräben und des Giebelsees zwischen Land und Gemeinde zu klären.Dr. Lindholz verwies auf den Wasser- und Bodenverband zur Beurteilung und Wahrnehmung der Verantwortung über Gewässer 1. und 2. Ordnung zum Gewässerschutz.
Es wurde vorgeschlagen:
Die Arbeiten der Arbeitsgruppe in einem größeren Rahmen mit
Fachleuten zu diskutieren und im DoDo zu veröffentlichen.
Weiterhin sollte dieses Thema „Wasserhaushalt“ im Workshop mit
der Gemeindevertretung beraten werden, evtl. mit dem Hinweis auf das ANU- Projekt der LA „Stabilisierung des Wasserhaushaltes“ und das
Projekt „Pegelmessung“ .
Hinweis: Vielleicht ist eine Tafel über die Ergebnisse der Identifizierung der Wasserrückhaltestellen als unser Beitrag zu der Ausstellung zum 20. Jahrestag der Einheit sinnvoll. Es wird geprüft.
In der Hauptversammlung der LA am Jahresende sollte der
Erkenntnisstand dazu nochmals erörtert werden.
Zu TOP 2:
Prof. Sydow informierte über den Start des Projektes „Leitbildfibel für Kleine“.
Frau Berger, Leiterin der Kita „Burattino“ wird das Projekt leiten.
Der Antrag auf Fördermittel an die ANU wurde von Prof. Sydow abgestimmt, mit allen Beteiligten vorbereitet und von der Gemeindeverwaltung, Frau Kurtz, bearbeitet und fristgerecht eingereicht.
In der Beratung mit der Gemeindevertretung wird über das Projekt kurz informiert.
Zu TOP 3:
Unter der Federführung von Dr. Hartung und der Beteiligung der NABU (Frau Preuß) wurden wesentliche Hinweise und Einwände zum neu erarbeiteten Flächennutzungsplan der Gemeinde erarbeitet und der Gemeindeverwaltung zugeleitet.
Dr. Hartung informierte über die einzelnen Einwände und Vorschläge. Der größte Teil der Einwände und Hinweise wurde durch den Ausschuss für Ortsentwicklung anerkannt und es wurde weitgehend dem Vorschlag der LA gefolgt.
Somit ist ein Anliegen der LA, die Nachhaltigkeit des Schutzes von Ressourcen zusichern, beachtet worden und als Erfolg der Arbeitsgruppe zu werten.
Der Fächennutzungsplan wird nun weiter im Bauausschuss beraten. Dazu werden die Argumente der Arbeitsgruppe vorgetragen. Das Rederecht zu diesem Punkt sollte beantragt werden.
Weiterhin sollte die Arbeit zum Flächennutzungsplan im Workshop am 22.07.2010 erörtert werden, u. a. weil mit der Bebauung am Mühlenfließ die Natur stark beeinträchtigt wird.
Ein Vergleich der Arbeit am Flächennutzungsplan zum beschlossenen Leitbild der Gemeinde sollte beraten werden, auch um weitere Ziele zu vereinbaren.
Zu TOP 4:
Zur Vorbereitung der Beratung mit der Gemeindevertretung sollten von den einzelnen Arbeitsgruppen ein Thesenmaterial erarbeitet werden.
Schwerpunkte bilden:Ressourcenschutz, insb. Wasser-Haushalt ( Herr Finsterbusch, Herr Altmann, Dr, Lindholz, Herr Brunzel)Ortsentwicklung, insb. Flächennutzungsplan (Dr. Hartung, Herr Ewert)Bildung und Jugend, insb. die Spielleitplanung( Frau Schliebs, Frau Neukirch)(alle können dabei mitwirken!)
Ziel der Beratung sollte Vergegenwärtigung und Fortschreibung der Ziele des Leitbildes 2020,Abstimmung der Lokalen Agende mit der Gemeindevertretung und Kenntnisnahme der Arbeitsergebnisse der LA
Weiteres vielfältiges Wirken der LA für die GV und Kontinuität der Zusammenarbeit GV und LA
sein.
Eine Ist - Zustandsanalyse zum Leitbild 2020 – Vergleich / Abweichungen – ist anzustreben. Die Frage, wie schätzt die GV ein, die Vorschläge des Leitbildes umgesetzt zu haben, sollte ein Schwerpunkt der Beratung werden. Gleichzeitig sollen neue Gesichtspunkte, wie Fluglärm (BBI und auch Strausberg als Flugplatz für Geschäftsleute) u. a. beachtet werden.
Es wurde vorgeschlagen, die Veranstaltung in der Giebelseehalle durchzuführen. Herr Brunzel schlägt vor, den Gemeindevertretern die Nachhaltigkeits-Ausstellung zu zeigen und zu erläutern.
An der regen Diskussion beteiligten sich u. a. Herr Borchardt, Bürgermeister, unsere Mitglieder Bartel, Brunzel, Altmann, Finsterbusch, Lehmann, Dr. Hartung, Ruch, Dr. Lindholz, Stange.
Die Moderation der gemeinsamen Veranstaltung wird Dr. M. Pohlmann vom Min. f. Umwelt, Gesundheit u. Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Referat Nachhaltigkeit, übernehmen.
Dauer des Workshops ca. 2,5 Stunden.
Zu TOP 5:
Prof. Sydow informierte über die Eröffnung der Nachhaltigkeits- Ausstellung und deren weitere Nutzung unter Mitwirkung des Bürgermeisters und des Vorstandsmitgliedes der ANU Brandenburg Frau Bergmann.
So ist vorgesehen, in Absprache mit der Schulleitung FAW, den Unterricht durch Fachvorträge zur Ausstellung zu bereichern.
Es wurden 2 Vorträge für den Unterricht Ökologie und Physik( Prof. Sydow) angeboten. Herr Lehmann erklärte sich bereit, einen Vortrag über regenerative Energieformen zu übernehmen.
Die nächste Beratung wird am Donnerstag, den 24. 06. 2010, 19.00 Uhr im Rathaus Eggersdorf zur Vorbereitung Workshop durchgeführt.
M. Bauroth, A. Sydow
Nachtrag:
Frau R. Schmidt, Gemeinderatsvorsitzende, möchte den Workshop im Landgasthof zum Mühlenteich durchführen mit einer Pause zwischen den Diskussionen für persönliche Begegnungen.
(Tafeln unserer Ausstellung werden für den Abend in das Hotel gebracht).
Anfrage: Der Bürgermeister lädt zum Fest der Deutschen Einheit am 3.10.10 ins Gewerbegebiet ein. Eine Tafel ( 90x90 cm ), die dort ausgestellt wird und später in der Giebelsee-Halle, sollte unser Beitrag dabei sein. Bitte um Vorschläge für den Inhalt an Frau Bauroth und Prof. Sydow.
Protokoll, 24.06.2010
Petershagen, 03.07.2010
Lokale Agenda Petershagen- Eggersdorf
Protokoll
der kurzen Beratung der LA im Juni 2010 am 24.06.2010, Rathaus Eggersdorf
Leitung
Prof. Sydow
Gemeindeverwaltung : Frau Kurtz
Tagesordnung:
1. Treffen mit der GV
2. Informationen zum Fest der Deutschen Einheit am 03.10.2010
3. Neues Projekt: Leitbildfibel für Kleine
zu TOP 1:
Der Termin der vorgesehenen gemeinsamen Beratung mit der Gemeindevertretung am 22. Juli wurde abgesagt wegen schwacher Anwesenheit der GV:
Neuer Termin evtl. 02.09.2010.
Zur Vorbereitung gab Prof. Sydow folgende Informationen:
Geplant wird ein Workshop als Gesprächsforum zwischen Lokale Agenda, Gemeindevertretung und interessierte Bürger/innen zur Diskussion der Umsetzung und Fortschreibung des Leitbildes 2020. Kurze Vorträge mit Hinweise auf aktuelle Probleme und eigene Analysen durch die LA sind vorgesehen. Unsere Schwerpunkte:
Wasserhaushalt: Herr Finsterbusch , Herr Altmann, Herr Dr. Haas
(Klimaproblematik für Wasserhaushalt, Wasserrückhaltestellen)
Ortsentwicklung: Herr Dr. Hartung, Herr Ewert (unsere Vorschläge
für den Flächennutzungsplan)
Jugend und Bildung Frau Schliebs, Frau Neukirch ( Spielleitplanung )
Weiter anzusprechende Themen :Senioren: der Altenbericht ist zu aktualisieren und fortzuschreiben (altersgerechtes Wohnen, Pflegedienste, Serviceleistungen für Ältere usw.) – Frau Ruch, Frau Friedland als Autoren werden angesprochenLärm- und Feinstaubprobleme, Landschaftsökologie (Baumschutz), Orts- und Wirtschaftsentwicklung unter den Bedingungen des neuen Flughafens BBI - Herr Bartel , Herr Dr. Lindholz,. Herr Brunzel,Ergänzungen des Leitbildes aus aktuellen Themen der Nachhaltigkeitsentwicklung für unseren Ort ?
Der von der GV vorgeschlagene neue Termin muss noch endgültig bestätigt werden und sollte schnell für die Einladung an interessierte Bürger bekannt gemacht werden. Wir müssen auch noch zuvor intern mit unseren Vortragenden und dem Moderator, Dr. Pohlmann den Termin abstimmen..
Zu TOP 2:
Es ist vorgesehen eine Tafel 90 x 90 cm zum Thema Wasserhaushalt zu fertigen und im Rahmen der geplanten Ausstellung zu zeigen( später in der Giebelsee- Halle).
Grundlage sind ein Bericht der LA zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes und die neueren Arbeiten von Herrn Finsterbusch und Herrn Altmann zur Erfassung früherer Wasserrückhaltestellen.
Zu TOP 3:
Die Arbeit an der Leitbildfibel für Kleine ist durch den Zuwendungsbescheid der ANU an die Gemeindeverwaltung abgesichert.
Projektleiterin ist Frau Berger von der KITA Burattino. Die Kapitel des Leitbildes 2020 werden von den Kindern mit Bildern und Zeichnungen nachempfunden. So sollen 100 Bilder auf 50 Seiten gedruckt werden.
Eine Kommission wird die Auswahl treffen und es werden Ausstellungen in der Kirche, in den Schulen und im Rathaus organisiert. Frau Brandau von der Gemeindeverwaltung koordiniert die Ausstellungsaktivitäten.
Der Druck erfolgt in der Firma Tastomat. Die künstlerische und textliche Gestaltung übernehmen Herr Parschau und Frau Bräunling. Durch die Fa. Iconda wird ein Faltblatt erarbeitet (Stadtplan mit wichtigen Punkten für die Kinder). Frau Bauroth und Frau Dr. Haas bearbeiten diesen Stadtplan( Auswahl der Wanderziele und Aufgaben)..
Neuer Beratungstermin: 12. 08. 2010
M. Bauroth, A. Sydow
Protokoll vom 12.08.2010
Petershagen, 17.08.2010
Lokale Agenda Petershagen- Eggersdorf
Protokoll vom 12.08.2010
der Arbeitsberatung zur Vorbereitung der Sitzung mit der GV am 02.09.10
Ort: Rathaus Eggersdorf
Leitung: Prof. Sydow
Gemeindeverwaltung : Herr Borchardt, Bürgermeister
Kita Burattino: Herr Engel
Tagesordnung:
Die vorgeschlagene Tagesordnung wurde bestätigt.
Diskussion unserer Beiträge:
Prof. Sydow informierte über die Zeitvorstellung der GV, Frau Schmidt, zur gemeinsamen Beratung.
Die Beiträge der LA sind auf das Leitbild zu beziehen. Aufgabe der LA ist es, die GV zu beraten und dabei das Leitbild als Entscheidungsgrundlage anzusehen. Wir berichten zu unseren Projekten.
-Information zum Projekt „Wasserhaushalt – Wasserrückhaltung“ Herr Finsterbusch wird anhand von Tabellen u. Bildern einen Vortrag zum o. g. Thema halten ( ca. 10 min.) - Beamer für Laptop muss vorhanden sein.
- Stellungnahme der LA zusammen mit der NABU zum Flächennutzungsplan (ca. 10 min. Vortrag durch Dr. Hartung). Der größte Teil unserer Einwände und Hinweise wurde anerkannt. Somit ist ein Anliegen der LA, den Schutzes von Ressourcen zu sichern, beachtet und als Erfolg der Arbeitsgruppe zu werten.
-Vortrag von Frau Schliebs zur Spielleitplanung (ca. 5 min.)
-Vorstellung der Arbeiten an der Leitbildfibel für Kinder, Frau Berger (ca. 5 min.), Kita Burattino.
- Information zum aktualisierten Altenbericht, Prognose und Statistik durch Frau Friedland ( ca. 5 min.).
- Informationen und Anregungen zur Regionalplanung werden von Herrn Bartel vorgetragen (ca. 5 min.).
Dem vorgeschlagenen Zeitplan wurde zugestimmt.
Aus der Diskussion ergab sich der im Anhang genannte Vorschlag an Frau Schmidt für unsere Vortragsfolge( die Zustimmung nichtanwesender Vortragende wurde inzwischen eingeholt).
Vorschlag zum Beschluss durch die GV für die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements(auch Gegenstand des Vortrages von Prof. Sydow): Es geht darum, öffentliche Beratungen der Bürger zu Schlüsselfragen unseres Ortes zu initiieren. Dazu wurde von Herr Bartel ein Beschlussentwurf vorgelegt.
Wer darf Vorschläge für die öffentliche Beratung machen oder sollte sie als Diskussionsforum der LA durchgeführt werden? Der Bürgermeister prüft zuvor die juristische Seite des Vorschlagsrechtes für Veranstaltungen- durchgeführt vom Rathaus( Beachtung des Kommunalrechtes).
Bei zustimmender Diskussion sollte der Vorschlag in den zusammenfassenden Bemerkungen von Frau Schmidt festgehalten werden.
Vortragsveranstaltungen: In der Diskussion wurde von Prof. Sydow und anderen Teilnehmern angeregt, Vortragsprogramme zu interessierenden Themen (Lärm, Luftverschmutzung und Feinstaub, Nachbarschaftsrechte) zu veranstalten.
Bitte Vorschläge an Prof. Sydow( am besten gleich mit Thema, Vortragenden und Moderatoren).
Weiterhin wurde der gemeinsame Einsatz von Ordnungsamtsmitarbeitern innerhalb des Mittelzentrums Neuenhagen diskutiert ( ein von uns begrüßter Vorschlag vom Bürgermeister). M. Bauroth, A. Sydow
Anhang:
Vorschlag zum Programm des Forums
( inzwischen von der Vors. d. GV. Frau Schmidt zugestimmt und erweitert).
Begrüßung und einleitende Worte, Frau R. Schmidt, Vors. d. GV
Bemerkungen des Bürgermeisters, Herr Borchardt
Einführungsreferat: Nachhaltigkeitsgedanken in der Brandenburger Landespolitik aus der Sicht des Umweltressorts: Dr. Martin Pohlmann, MUVG Brandenburg (20 min. )
Lokale Agenda im Ort, Prof. Sydow( 15 min.)
Wasserrückhaltestellen, Herr Finsterbusch (10 min.)
Flächennutzungsplan, Dr. Hartung ( 10 min.)
Kurzbeiträge(je 5 min.):
Leitbildfibel für Kinder, Frau Berger, KITA Burattino
Spielleitplanung, Frau Schliebs
Altenbericht, Prognose und Statistik, Frau Friedland
Regionalplanung, Herr Bartel
Die Bürgerinnen und Bürger haben das Wort
Fazit und Abschluss, Frau R. Schmidt
Ein Teil der Kurzbeiträge ist als Diskussionsbeitrag zu sehen.
Der Beitrag der GV fehlt hier noch.
Informationen
Lokale Agenda 21
Information/ Kommunikation
Aus dem Leitbild ergeben sich aktuelle Aufgaben in den Themenfeldern:
1. Kinder und Jugendliche (Neukirch, Schliebs)
2.Senioren, Gesundheitsvorsorge ( Ruch, Friedland)
3.Grünland, Feuchtgebiete(Dr. Hartung, Ewert, Dr. Lindholz, Altmann)
4.Bahnhofsumfeld( Bartel, Kühn)
5.Klima,Energie,Emission (Brunzel, H. Schmidt)
6.Tourismus ( Haselau, Kurtz)
Schriftführung (Bauroth, Hänsch/Behindertenbeauftragter)
Internet Portal der LA21(Brandau)
Oktober/ November Rechenschaftslegung Leitbild (GV, Rathaus, LA21)
Zweimonatliche Sitzung der LA21 ( Prof. Sydow)
Die Termine sind im Portal der LA21 Petershagen/ Eggersdorf zu finden sowie in der Ortszeitung Das Doppeldorf.
Die Übersicht wird entsprechend dem aktuellen Stand erweitert.
gez. Achim Sydow, April 2009

