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Polizei informiert

Entwendetes Auto sichergestellt

Beamte der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland beabsichtigten am frühen Sonntagmorgen, 14.04.2019, auf der L33, kurz vor der Anschlussstelle Berlin Marzahn, einen PKW Nissan mit auswärtigen Kennzeichen zu kontrollieren. Der PKW entzog sich der Kontrolle durch Flucht. Es wurden mehrere Streifenwagen zur Nacheile eingesetzt. Letztendlich verunfallte das Fahrzeug dann aber zwischen den Ortslagen Radebrück und Eggersdorf, als dieser versuchte, seine Flucht auf einem Waldweg fortzusetzen. Der Fahrzeugführer setzte seine Flucht dann ohne den PKW fort, konnte aber im Waldgebiet gestellt und vorläufig festgenommen werden. Bei der Überprüfung der Kennzeichen wurde festgestellt, dass es sich bei diesen um Fälschungen handelte. Der PKW gehört eigentlich nach Berlin. Die Halterin erfuhr erst durch Beamte der Polizei Berlin von dem Diebstahl, als diese sie zum Verbleib ihres Fahrzeuges befragten. Durch die Polizei Strausberg erfolgte eine Sicherstellung des PKWs. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 12.000 €. 

Ohne Pflichtversicherung

In der Landsberger Straße hielt die Polizei am 15. April, gegen 16 Uhr, einen VW Transporter an. Das Fahrzeug war nicht versichert. Die Weiterfahrt wurde untersagt und das Kennzeichen entstempelt. Der Fahrer und die Besitzerin werden sich wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten müssen.
Prävention der  Polizeiinspektion Märkisch Oderland warnt vor Betrügern

Ganz offensichtlich sind momentan im Landkreis Märkisch Oderland wieder verstärkt Betrüger am Werk, die versuchen an Geld und Wertsachen ihrer Opfer zu kommen, indem sie diese telefonisch kontaktieren. So gingen in der Zeit vom 04.04.-10.04.2019 elf Anzeigen von Bürgern bei der Polizeiinspektion Märkisch Oderland ein, in denen dieses Vorgehen beschrieben wurde. In 3 dieser angezeigten Fälle waren die Täter mit ihrer Betrugsmasche erfolgreich.
Dabei gelingt es den Tätern immer wieder bei ihren Opfern glaubhaft das Gefühl zu vermitteln, dass sie mit einem Verwandten sprechen oder dass es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, weiß Jürgen Schirrmeister Koordinator der Prävention der Polizei in MOL zu berichten.
Betroffen sind zumeist ältere Personen, die gezielt von den Tätern angerufen werden und durch diese Notsituationen geschildert bekommen, in denen ein schnelles Handeln der Opfer (in der Regel eine Geldübergabe) erforderlich ist.
So kam es am 04.04.19 in Petershagen zu einer Geldübergabe von 8000,- Euro nach dem Anruf des vermeintlichen Sohnes bei der Mutter. Diese übergab das Geld dann etwas später an ihrer Wohnanschrift an einen ihr unbekannten Mann, der angab, vom Sohn geschickt worden zu sein. Am gleichen Tag brachte ein vermeintlicher Polizeibeamter, der bei dem Opfer in Neuenhagen bei Berlin anrief dieses dazu, Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von ca. 22000,- Euro in einem Stoffbeutel zu einer verabredeten Zeit vor ihre Wohnungstür zu platzieren und sich selbst in der Wohnung in Sicherheit zu bringen. Vorausgegangen war eine angeblich unterbundene Transaktion ihres Geldes von ihrer Bank in die Schweiz, wodurch dieser „Polizeieinsatz“ notwendig wurde.
Am 10.04.19 rief ein angeblicher Neffe bei seiner „Tante“ in Müncheberg an und brachte diese letztendlich dazu, mit ihrem PKW nach Slubice zu fahren und dort 9000,- Euro an einen unbekannten Mann zu übergeben.
„So lange die Täter immer wieder Erfolg mit ihrer Betrugsmasche haben werden sie nicht aufhören diese immer wieder anzuwenden,“ sagt Schirrmeister und zeigt Möglichkeiten auf, wie man es vermeiden kann, Opfer solcher Betrüger zu werden. Dabei gelten folgende Grundsätze:
1.    Übergeben sie niemals Geld oder Wertsachen an Personen, die Sie nicht kennen!
2.    Rufen Sie im Zweifelsfall den Anrufer - der ja vorgibt aus ihrem Verwandtenkreis zu sein - unter der ihnen bekannten Telefonnummer zurück und erkundigen sie sich direkt bei ihm. So lange sie diesen nicht erreichen, unternehmen sie keine Schritte, um „zu helfen“.
3.    Die Polizei ruft sie niemals an, um vor möglichen Einbrechern zu warnen, Angaben zu ihren Vermögensverhältnissen zu erfragen oder sie aufzufordern Geld oder Wertsachen zum Zweck der Überprüfung bereitzustellen. Auch in solchen Fällen schützt der Rückruf im Polizeirevier Strausberg (03341/3300) vor dem bösen Erwachen.
4.    Sollten sie etwas „gewonnen“ haben, fallen dafür keine Gebühren an!
5.    Überlegen sie genau bei Fällen, in denen sie (zumeist telefonisch) aufgefordert werden Geld zu übergeben oder zu überweisen. Fallen sie auf Betrüger herein, ist das Geld, was sie übergeben haben, unwiderruflich verloren.
6.    Zeigen sie diese Betrugsfälle, auch wenn sie erkennen, dass es sich um Betrug handelt und der Täter deshalb nicht zum Erfolg gekommen ist, bei der Polizei an.
Autodiebstahl

Am frühen Morgen des 10.04.2019 wurde von seinem Abstellplatz in der Bötzseestraße ein Renault Megane gestohlen. Im Auto hatten sich diverse Werkzeugmaschinen befunden, was den Sachschaden auf rund 50.000 Euro treibt. Nach dem Wagen wird gefahndet.
Kupferkabel gestohlen
 
Von einer Baustelle in der Elbestraße verschwanden zwischen dem 13. März und dem 9. April 2019 ungefähr 30 Meter Kupferkabel. Das Kabel sollte am 9. April verbaut werden und deshalb wurde der Verlust erst jetzt festgestellt. Zur Schadenshöhe liegen keine Angaben vor.
 
Trickbetrüger erfolgreich gewesen

Eine böse Erfahrung musste eine Rentnerin machen, die von ihrem angeblichen Sohn telefonisch um Bargeld angegangen worden war. Der „Sohn“ hatte natürlich keine Zeit, dass Geld selbst abzuholen, sondern schickte einen „Freund“ vorbei. Dem übergab die Seniorin dann auch tatsächlich die vereinbarte Summe. Erst später wurd ihr klar, auf Ganoven hereingefallen zu sein. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland, wer die Täter waren. Info vom 05.0.42019
Mit Dienstleistung unzufrieden
Am Vormittag des 26. März 2019 benötigte eine Geschäftsinhaberin in der Lindenstraße einen Schlüsseldienst, weil das Schloss nicht mehr funktionierte.
Mit Stichsäge und Brecheisen arbeitete der Handwerker an der Tür, bis ein Sachschaden von ungefähr 1.000 Euro zu Buche stand. Für seine Leistung verweigerte die Geschäftsfrau die Zahlung und zeigte die bei ihr tätige Firma an.
Zwei Fahrräder gestohlen
Unbekannte Täter kletterten in der Nacht zum 24.03.2019 über den Zaun eines Grundstücks in der Bermannstraße. Sie brachen einen Container auf und stahlen zwei Fahrräder. Offenbar vergaßen sie einen Fahrradhelm, den die Polizei sicherstellte. Zur Schadenshöhe liegen keine Angaben vor.
Zwei PKW verschwunden
Am 4. März 2019 zwischen 7 und 19 Uhr verschwanden zwei PKW von einem Parkplatz am S-Bahnhof Petershagen in der Elbestraße. Ein VW Golf im Wert von ca. 10.000 Euro und ein Skoda Octavia im Wert von ca. 7.500 Euro fehlten am Montagabend. Die Polizei leitete für beide PKW die Fahndung ein.
Kriminalitätsstatistik 2018
» Daten und Diagramme
» Statistik 2018
Verkehrsunfallstatistik 2018
Dieb verfolgt
Ein unbekannter Mann verließ einen Verbrauchermarkt in der Ernst-Thälmann-Straße am Montagnachmittag, 25.02.2019, mit Ware im Einkaufswagen, die er nicht bezahlt hatte. Ein Komplize hielt ihm die Eingangstür auf. Eine Mitarbeiterin hatte dies bemerkt und verfolgt den vermeintlichen Dieb. Während der Flucht ließ er den Einkaufswagen stehen und beide Männer ließen fallen, was sie noch in den Händen hielten. Die Mitarbeiterin sammelte die Ware im Wert von 242 Euro ein. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zum Verdacht des gewerbsmäßigen Diebstahls.
Brandenburg/Berlin – Ermittlungsgruppe bearbeitet sechs Raubstraftaten
Polizei bittet um Hinweise
Im Zeitraum von zwei Monaten überfielen drei noch unbekannte Täter sechs Verbrauchermärkte in Brandenburg und Berlin. Sie gingen immer gleichermaßen vor.
Jeweils an einem Dienstag oder Donnerstag betrat einer der Täter als letzter Kunde kurz vor Geschäftsschluss einen roten Netto- Markendiscount. Nachdem er den Kassenbereich passiert hatte, wurde er von den anderen beiden Tätern vor dem Ausgang abgefangen und wieder in den Markt geführt. Dem Personal täuschten sie vor, zwei Kriminalpolizisten zu sein, die einen vermeintlichen Dieb erwischt haben.
Um die Identität des Festgehaltenen herauszufinden, wird nun in Begleitung einer Mitarbeiterin das Büro des Marktes aufgesucht. Dort entpuppen sich die drei Männer als Räuber, welche Bargeld verlangen. Sie fesseln die Mitarbeiterinnen und lassen sie am Boden liegend zurück.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Der Täter, welcher als Kunde in Erscheinung trat, war mit einer gesteppten, dunkelgrünen  Daunenjacke und einer schwarzen Sporthose bekleidet. Die Hose hatte an der Seite des rechten Oberschenkels ein weißes Logo aufgedruckt. Auf dem Kopf hatte er ein dunkelgrünes Basecap. Er trug schwarze Sportschuhe mit weißer Sohle und Handschuhe in orange. Er hatte eine schwarze Sporttasche bei sich.

Ein Polizist war mit einer gefütterten, schwarz-grauen Jacke mit schmalem Fellkragen und hellblauer Jeans bekleidet. Er hatte eine Schiebermütze auf dem Kopf und trug schwarze Schuhe und schwarze Lederhandschuhe.

Der zweite Polizist war mit einer schwarzen, hüftlangen Jacke, einem schwarzen Basecap und einer grünen Hose bekleidet. Er hatte eine schwarze Aktentasche bei sich.
Beide vermeintliche Polizisten hatten grüne Ausweise in einer Hülle um den Hals hängen.
Zur An- und Abfahrt nutzen die Täter einen Renault Laguna oder einen VW Vento.

Tatzeiten- und orte:

4.10.2018 in Berlin Weißensee, Berliner Allee 262,
23.10.2018 in Woltersdorf, Vogelsdorfer Platz 4,
1.11.2018 in Potsdam, Flotowstraße 4,
15.11.2018 in Fredersdorf-Vogelsdorf, Petershagener Straße 67,
20.11.2018 in Nauen, Berliner Straße 67

Die Polizei sucht Zeugen, die an den genannten Tatorten eine fingierte Festnahme beobachtet haben. Von besonderem Interesse ist eine Zeugin, die am 23.10.2018 kurz vor Ladenschluss um 20:00 Uhr, in der der Filiale in Woltersdorf mit ihrem Sohn einkaufen war.
Wer hat die Täter an einem der angegebenen Tatorte zur Tatzeit gesehen?
Wer hat die Täter beim Einsteigen in ein Fluchtfahrzeug gesehen? Wer konnte ein Fahrzeugkennzeichen erkennen?

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat das Unternehmen NETTO (rot) eine Belohnung von 2.000 Euro in Aussicht gestellt.

Ihre Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Frankfurt (Oder), Tel. 0335-561-2727 entgegen. Sie können Hinweise zu diesen Straftaten auch über die Internetwache an die Polizei weiterleiten.

Ein schwarz gekleideter Mann mit schwarzem Basecup, das Gesicht ist nicht erkennbar
Foto: Polizei
Radlader wieder aufgetaucht
Am Vormittag des 14.02.2019 wurde der Polizei ein Diebstahl gemeldet. Noch Unbekannte waren auf eine Baustelle in der Eggersdorfer Straße vorgedrungen und hatten einen Radlader samt Zubehör gestohlen. (siehe Pressemitteilung vom 14.02.2019)
Am Abend meldeten sich Zeugen und gaben an, einen Radlader in der Waldstraße von Petershagen gefunden zu haben. Tatsächlich hatten sie die zuvor gestohlene Maschine im Waldgebiet entdeckt. Der Radlader war jedoch nicht mehr fahrbereit. Jetzt wird geprüft, wer für das Geschehen verantwortlich ist.
Radlader verschwunden
Von einer Baustelle in der Eggersdorfer Straße verschwanden in der Nacht zum 14. Februar 2019 ein Radlader, eine Rüttelplatte und eine Gabel, welche zu einem Radlader gehört. Um auf die Baustelle zu gelangen, entfernten die unbekannten Täter ein Zaunfeld. Die Kriminalpolizei der Inspektion ermittelt zum Diebstahl im besonders schweren Fall.
 
Nicht bezahlt
Am 10. Februar 2019 gegen 23 Uhr tankte ein unbekannter Fahrer eines Audi A4 62 Liter Benzin an einer Tankstelle in der Landhausstraße. Dann fuhr er davon, ohne die ausstehenden 83 Euro bezahlt zu haben.

  

 

Im Bereich Märkisch-Oderland sind die Kolleginnen und Kollegen der Prävention unter der Rufnummer 03341/330 1080 zu erreichen.

Hier noch Hinweise der Polizei:

Häufig wird von Tätern ausgenutzt, dass ältere Menschen gern zum Helfen und Unterstützen bereit sind.

Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung. Hilfsbereite Menschen, die Einkauftüten tragen, können diese auch vor der Wohnungstür abstellen.

Wenn sich eine Person als Verwandter ausgibt, prüfen sie seine Angaben durch gezielte Nachfragen, die sich auf die Familie beziehen.

Die Polizei rät: Wenn Sie verdächtige Situationen wahrnehmen, rufen Sie die 110 oder die Polizeidienststelle in Ihrer Nähe (03341/330-0) an und schildern Sie den Sachverhalt.