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Informationen des Landkreises

Straßenverkehrsamt Märkisch-Oderland erweitert Sprechzeiten

Für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es ab dem 01. September 2019 Änderungen im Bereich der Zulassung von Fahrzeugen im Straßenverkehrsamt in Strausberg zu beachten. Um sich den aktuellen Bedingungen anzupassen, hat das Straßenverkehrsamt im betreffenden Bereich seine bisherigen Arbeitsprozesse analysiert.

Mit dem Ziel, effizienter und somit bürgerfreundlicher zu arbeiten, setzt der Bereich Zulassung zum 01. September 2019 verschiedene Maßnahmen um.

Während es Bürgern derzeit nicht möglich ist, am Mittwoch Fahrzeuge zuzulassen, wird diese Möglichkeit ab dem 01. September 2019 jeweils in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr eingeräumt, sofern im Vorfeld online ein Termin reserviert wurde. Davon verspricht sich das betreffende Fachamt, Wartezeiten für den Bürger zu verkürzen und das Arbeitsaufkommen nun auf fünf Werktage pro Woche zu verteilen.

Neben der Öffnung des Mittwochs, werden nun auch die bisherigen Öffnungszeiten am Dienstag angepasst. Bisher von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet, wird das Straßenverkehrsamt künftig von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet haben. Die Online-Terminvergabe wird weiter ausgebaut. Gerade die Online-Termine erfreuen sich mit einer durchgehend fast 100-prozentigen Nachfrage großer Beliebtheit, da Bürgeranliegen hier mit einer durchschnittlichen Wartezeit von unter 3 Minuten in die Bearbeitung starten.

Ab dem 01. September 2019 wird ein Zulassungsvorgang von nur noch einem Sachbearbeiter abgearbeitet. Das heißt, dass Bürger nicht mehr zwei verschiedene Ansprechpartner zur Klärung Ihres Anliegens aufsuchen müssen und die Bearbeitung künftig schneller von statten geht. Zudem werden alle Mitarbeiter in der Vorgangsbearbeitung mit EC-Kartenlesegeräten ausgestattet, sodass das teilweise 10-minütige Warten an dem Kassenaustomaten bei Zahlung mit der EC-Karte entfällt.

Die Maßnahmen sollen zu einer effizienteren Arbeitsweise führen, was sowohl in der internen Abarbeitung von Vorgängen, als auch in den durchschnittlichen Wartezeiten für den einzelnen Bürger zum Ausdruck kommen wird.
Seelow, 21. August 2019

Landkreis Märkisch-Oderland beteiligt sich am Wettbewerb Stadtradeln

Der Landkreises Märkisch-Oderland beteiligt sich auch in diesem Jahr am internationalen Fahrradwettbewerb. Der Wettbewerb Stadtradeln des Klima-Bündnisses läuft in Märkisch-Oderland vom 24. August bis 13. September 2019.
In dieser Zeit können alle Mitglieder der Kommunalparlamente als Vorbilder für den Klimaschutz in die Pedale treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen.
Um das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel zu fördern, gibt es jährlich einen Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Städten und Landkreisen.
Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Sportvereinen und Freizeitradlern können die Kommunalvertreter möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Diese werden zentral erfasst und ausgewertet. Die Kampagne will damit mehr Menschen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Weltweit können Städte, Gemeinden und Landkreise die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September durchführen.
Fast 300.000 Menschen aus 885 Kommunen folgten im letzten Jahr diesem Aufruf und legten mehr als 59 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück.
Die Mannschaften mit den meisten Kilometern werden ausgezeichnet – das wichtigste ist aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm für alle.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite: www.stadtradeln.de

Kommunen oder Sportvereinigungen die sich dem Landkreis anschließen wollen, können sich unter wirtschaftsamt@landkreismol.de
anmelden oder Einzelheiten erfragen.

Pressebilder finden Sie unter: https://www.stadtradeln.de/presse/
Seelow, 17. Juni 2019
Anmerkung aus dem Doppeldorf: Auch wir werden unter der Schirmherrschaft des Landkreises ein Team aus Petershagen/Eggersdorf für die drei Wochen Radeln bilden.

 

Landrat und Mitarbeiter legen Grundstein für neues Straßenverkehrsamt in Märkisch-Oderland

Am 5. Juni 2019 wurde der Grundstein für das neue Straßenverkehrsamt Märkisch-Oderland gelegt.
Das neue Straßenverkehrsamt ist der erste Neubau eines Verwaltungsgebäudes der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland.
Ökologisch und energetisch vorbildlich, wird das neue Gebäude die Ansprüche von Mitarbeitern und Bürgern an einen funktionellen und modernen Verwaltungsbau mit zeitgemäßer Architektur verbinden.
Das neue Gebäude wird den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Klimaschutz bestmöglich gerecht. Angefangen bei der Nutzung erneuerbarer Energie über den Einsatz von ökologisch sinnvollen Baumaterialien bis hin zu einem flexiblen und durchdachten Raumkonzept.
Mit dem neuen Straßenverkehrsamt entsteht eines der modernsten Verwaltungsgebäude der Region. Es erfüllt die Ansprüche an eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Arbeitswelt und eine offene, kommunikationsfreundliche Umgebung für Besucher und Mitarbeiter. Der Wartebereich wird Platz für 100 Besucher bieten und im Außenbereich finden sich 100 Parkplätze.
Im Sommer 2020 sollen die rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland am neuen Standort „Am Biotop“ 12 in Strausberg einziehen.
Für den Neubau des Straßenverkehrsamtes sind rund 6,5 Mio. Euro Baukosten veranschlagt.

Hintergrund:

Jan. 2016                Interessenbekundung zum Kauf eines Grundstückes im Gewerbegebiet Strausberg Nord
Aug. 2016               Raumbedarfsermittlung
Sept.-Okt. 2017       Vorbereitung Planungswettbewerb mit Teilnehmerwettbewerb
Dez. 2017               Veröffentlichung der Auslobung der Planungsleistungen durch die Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
11.04.2018              Beschlussfassung im Kreistag zur Auftragsvergabe an HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER aus Zwickau mit dem Partnerbüro Projektbüro Dörner und Partner GmbH aus Eberswalde
Jun./Jul. 2020          Fertigstellung

Seelow, 05. Juni 2019

Kreistag Märkisch-Oderland beschließt einstimmig die Neufassung der Schülerbeförderungssatzung

In der Sitzung des Kreistages am 15. Mai 2019 haben die Abgeordneten die Neufassung der Schülerbeförderungssatzung beschlossen.
In der neuen Satzung werden die Kilometerbegrenzungen für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I von 4 auf 3,5 km und der Sekundarstufe II von 8 auf 5 km reduziert.
Damit wächst die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Beförderung und auf Gewährung eines Zuschusses zu den Schülerfahrtkosten haben, um ca. 20 Prozent beziehungsweise 1.100.
Die dafür notwendigen Mehrkosten von jährlich ca. 600.000 Euro wurden im Haushaltsplan 2019 eingestellt und für die Folgejahre berücksichtigt. Die Regelung gilt mit dem Beginn des Schuljahres 2019/2020.

Um allen berechtigten Schülerinnen und Schülern des Landkreises Märkisch-Oderland rechtzeitig zum neuen Schuljahr den Fahrausweis zustellen zu können beziehungsweise die Spezialbeförderung zu gewährleisten, weist das Schulverwaltungsamt darauf hin, dass die Neubeantragung der Schülerfahrausweise sowie der Schülerspezialbeförderung für das Schuljahr 2019/2020 schnellstmöglich erfolgen sollte.
Für Schülerinnen und Schüler, die in die 1. Klasse aufgenommen werden beziehungsweise den Bildungsgang wechseln (von Klasse 6 in Klasse 7, von Klasse 10 in Klasse 11) sollten die Anträge bis zum 31. Mai 2019 im Schulverwaltungsamt des Landkreises vorliegen. Bei einer späteren Antragstellung oder bei unvollständig ausgefüllten Anträgen kann die rechtzeitige Bearbeitung und damit die termingerechte Bereitstellung der Schülerfahrausweise beziehungsweise die Organisation der Schülerspezialbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht immer sichergestellt werden.

Die Unterlagen sind unter folgender Adresse einzureichen:

Landkreis Märkisch-Oderland
Schulverwaltungsamt
Puschkinplatz 12
15306 Seelow

Die Antragsformulare sind in den Schulen oder auf der Internetseite https://www.maerkisch-oderland.de/de/schuelerbefoerderung.html erhältlich. Nachfragen können telefonisch zu den regulären Sprechzeiten der Kreisverwaltung (03346 850-6811, -6812, -6813, -6814) oder per E-Mail an schuelerbefoerderung@landkreismol.de gestellt werden.
Seelow, 17. Mai 2019

 

Badestellen in Märkisch-Oderland startklar für die Badesaison

Zum Start der offiziellen Badesaison am 15. Mai zeigen die regelmäßig durchgeführten Beprobungen, dass die Wasserqualität der ausgewiesenen Badestellen tadellos ist und dem Badespaß nichts im Weg steht.

Lediglich am Hohenjesarschen See in Alt Zeschdorf wurde eine Sichttiefe von nur einem Meter festgestellt.
Die Badestellen, die definitionsgemäß der EG-Richtlinie und der Brandenburgischen Badegewässerverordnung entsprechen, werden durch das Gesundheitsamt überwacht.

Im Landkreis Märkisch-Oderland sind für die Saison 2019 folgende Badestellen ausgewiesen:

Im Landkreis Märkisch-Oderland sind für die Saison 2019 folgende Badestellen ausgewiesen:
•    Baggersee, Gusow
•    Bötzsee, Eggersdorf, Strandbad
•    Bötzsee, Eggersdorf, FKK-Hochspannung – Postbruch
•    Dieksee, Falkenhagen
•    Freibad, Zechin
•    Gabelsee, Falkenhagen
•    Großer Däbersee, Waldsieversdorf, Volksbad
•    Großer Klobichsee, Münchehofe
•    Großer Trepliner See, Petershagen
•    Großer Stienitzsee, Hennickendorf
•    Hohenjesarscher See, Alt Zeschdorf
•    Klostersee, Altfriedland
•    Schermützelsee, Buckow, Strandbad
•    Schwarzer See, Falkenhagen
•    Straussee, Strausberg, Jenseits des Sees
•    Straussee, Strausberg, Liegewiesen Nord-Badstraße
•    Straussee, Strausberg, Strandbad
•    Vorder- oder Haussee, Obersdorf
•    Waldbad, Wriezen
•    Weinbergsee, Diedersdorf

An diesen ausgewiesenen Badestellen sind Informationstafeln aufgestellt. Diese Tafeln enthalten aktuelle Ergebnisse der Beprobungen, Informationen zum betreffenden See und Baderegeln.

Alle ausgewiesenen Badestellen im Landkreis sind in die Kategorie „Ausgezeichnete Badewasserqualität“ eingestuft worden. Ein entsprechendes Symbol ist auch auf jeder Tafel zu finden. Mit Ausnahme des „Großen Trepliner Sees“ in 15326 Petershagen. Da dieser See im vergangenen Jahr neu in die Ausweisung aufgenommen wurde, wird diese Einstufung erst nach 4-jähriger Beprobung, sprich 2021 erfolgen.

Bei allen anderen Badestellen, die nicht im Amtsblatt ausgewiesen sind, jedoch seit Jahren kontrolliert und beprobt werden, erfolgt die Überwachung im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes nach dem Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz.

Auch hier mussten bei einigen der 29 zu überwachenden Badestellen erste Beanstandungen (eingeschränkte Sichttiefe) festgestellt werden.

•    Alte Oder, Lebus
•    Alte Oder, Sophienthal
•    Bruchsee, Bleyen
•    Gamensee, Kruge/Gersdorf
•    Raaksee, Neuentempel

Es werden regelmäßig Nachkontrollen durchgeführt um die Qualität zu überwachen. Bei Bedarf werden vor Ort Hinweise angebracht, die empfehlen, auf das Baden zu verzichten. 

Weitere Informationen, wie die Liste der Badestellen, die Badestellenkarte oder die Ergebnisse der Beprobungen der ausgewiesenen Badegewässer werden im Internet veröffentlicht unter:

https://mdjev.brandenburg.de/verbraucherschutz/wasserhygiene/badegewaesser.html
https://badestellen.brandenburg.de/home/-/bereich/karte
https://badestellen.brandenburg.de/home/-/bereich/liste

Eröffnung der Bienenbelegstelle „Lattbusch"

Vom 25. Mai bis 26. Juli 2019 ist die Bienenbelegstelle „Lattbusch" im Prötzeler Wald wieder geöffnet. Die letzte Annahme für Königinnen ist der 19. Juli. Imker, die ab 15. Mai in den 10 km-Schutzradius um die Bienenbelegstelle einwandern wollen, müssen zwingend einen Genehmigungsantrag beim Amt für Landwirtschaft und Umwelt stellen. Dem Antrag sind die amtstierärztliche Bescheinigung, der Abstammungsnachweis sowie die Einwilligung der Eigentümer oder Nutzungsberechtigten beizufügen.
Antragsformulare sind beim Amtsleiter Herrn Jan Paepke (Tel.-Nr. 03346/850-6300) oder bei Frau Marion Knauer (Tel.-Nr. 03346/850-6317) sowie per E-Mail über alu@landkreismol.de erhältlich. Zuwiderhandlungen werden gemäß der Verordnung zum Schutz der Bienenbelegstelle „Lattbusch" im Landkreis Märkisch-Oderland vom 15.04.1996, veröffentlicht im Amtsblatt des Landkreises Märkisch-Oderland Nr. 22 vom 06.06.1996, mit einer Geldbuße bis 10.000 Euro geahndet. Weitere Informationen zur Bienenwanderung und zur Lage der Belegstelle finden Sie unter www.imker-mol.de.

Hintergrund:
Die Zucht standortangepasster, friedfertiger und leistungsfähiger Bienen ist eine wichtige Voraussetzung für die Bienenhaltung mit einem hohen Anteil von Imkereien in der Nähe und innerhalb von Siedlungen. Das Brandenburgische Bienenzuchtgesetz (BbgBienG) dient der Sicherung der Reinpaarung, insbesondere der in Brandenburg weit verbreiteten Rasse Carnica und eröffnet in diesem Sinne die Möglichkeit der staatlichen Anerkennung von Bienenbelegstellen.
Zur Umsetzung des BbgBienG hat der Landkreis einen Schutzbereich mit einem Radius von zehn Kilometern um die staatlich anerkannte Bienenbelegstelle errichtet.
Im Schutzbereich dürfen im Zeitraum vom 15. Mai bis 27. Juli außer den Drohnenvölkern der Bienenbelegstelle nur solche Bienenvölker gehalten werden, die der Zuchtherkunft der Bienenbelegstelle entsprechen. (Quelle: http://lelf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.248868.de)
Seelow, 08. Mai 2019

Straßenbaumaßnahme an der Altlandsberger Chaussee zwischen Ortsausgang Neuenhagen bis Landesstraße L 33

Im Auftrag des Landkreises Märkisch-Oderland wird ab dem 10. April 2019 eine Deckenerneuerung der Altlandsberger Chaussee (Kreisstraße K 6425) zwischen dem „Gruscheweg“ am Ortsausgang Neuenhagen bis zur Straße „Zum Erlenbruch“ kurz vor der Landesstraße L 33 durchgeführt.
Hierzu wird die vorhandene Decke abgefräst und eine neue Asphaltdecke hergestellt. Anschließend wird die Fahrbahnmarkierung neu aufgebracht.
Das Bauvorhaben erfordert die Vollsperrung für den Fahrzeugverkehr zwischen den Straßen „Gruscheweg“ und „Zum Erlenbruch“. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.
Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Neuenhagen ist während der Bauzeit nur aus Richtung Ortsumgehung Altlandsberg über die Straße „Zum Erlenbruch“ möglich.
Der Busverkehr der Linie 944 wird über das Gewerbegebiet Neuenhagen umgeleitet. Die Haltestelle „Am Umspannwerk“ wird während der Bauzeit nicht bedient.
In der Straße „Am Wall“ werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.
Die Bauarbeiten sollen planmäßig am 17. Mai 2019 abgeschlossen werden.
Mit der Umsetzung der Baumaßnahme ist die Firma Strabag AG betraut.

Für die Verkehrseinschränkungen während der Dauer der Baumaßnahmen bitten wir um Verständnis
Seelow, 29. März 2019

Ausbildungs- und Studienmesse career compass war voller Erfolg

Die regionale Ausbildungs- und Studienmesse career compass am 15. und 16. März war auch in ihrer zweiten Auflage ein voller Erfolg. Die Messe in der Giebelseehalle in Petershagen/ Eggersdorf war mit über 90 Ausstellern aus nahezu allen Branchen sowohl aus Märkisch-Oderland als auch aus Marzahn-Hellersdorf voll ausgelastet.
Mehr als 1.800 Besucher konnten die vielen Angebote nutzen um mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen und sich über Karriereperspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu informieren. Beim Landkreis Märkisch-Oderland wie auch an vielen Firmenständen waren Auszubildende dabei, die den Schülern hautnah ihre Erfahrungen und den persönlichen Weg zum Arbeitgeber schildern konnten.
Viele Jugendliche nutzten die Möglichkeit zur Erstellung von Bewerbungsmappen oder zum Check ihrer bereits bestehenden Unterlagen. Obendrauf haben viele Schüler die Gelegenheit genutzt und vor Ort kostenfrei, professionelle Bewerbungsfotos machen lassen.
Rainer Schinkel, Beigeordneter, Leiter des Wirtschaftsamtes von Märkisch-Oderland und Mit-Initiator der Messe:
„Ich freue mich, dass die career compass auch in diesem Jahr so gut angenommen wurde. Sie bietet die ideale Möglichkeit, mit Vertretern von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen persönlich in Kontakt zu treten, individuelle Fragen zu stellen und Berufsbilder direkt hier in der Region kennenzulernen.“

Alle weiteren Informationen zur Messe finden Interessierte auf www.career-compass.de
Hintergrund:
Das Regionalmanagement, ein durch Bundes- und Landesmittel gefördertes Projekt der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf, führte die Messe bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Landkreis und seinen Partnerkommunen durch. Seit 2016 engagiert sich das Netzwerk für die Stärkung und Vernetzung der Wirtschaft und hat u.a. zahlreiche Initiativen zur Arbeits- und Fachkräftesicherung initiiert. Mit der, auch durch LEADER-Mittel geförderten, career compass präsentiert das Netzwerk die größte Karrieremesse in der Region.
Seelow, 27. März 2019

Bereich Unterhaltsvorschuss des Jugendamtes Märkisch-Oderland in Strausberg zieht um

Die Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Unterhaltsvorschuss des Jugendamtes Märkisch-Oderland ziehen vom Dienstort Strausberg nach Seelow.
Zukünftig finden Sie den Bereich Unterhaltsvorschuss im Haus 4 des Jobcenters im Fichtenweg 4 in Seelow.
Auf Grund des Umzugs ist der Bereich in der Woche von Montag, dem 25. März 2019 bis Freitag, dem 29. März 2019 am Dienstort Strausberg geschlossen.
Die Mitarbeiterinnen sind dann ab Montag, dem 1. April 2019 unter der neuen Adresse zu erreichen. Die bisherigen Öffnungszeiten und Mailadressen bleiben auch nach dem Umzug unverändert.

Für Anschreiben nutzen Sie bitte die folgende Postadresse:
Landkreis Märkisch-Oderland, Jugendamt,
Fachdienst AV/UH/UVG,
Bereich Unterhaltsvorschuss,
Puschkinplatz 12, 15306 Seelow

Wir bitten für die Einschränkungen um Ihr Verständnis.
Seelow, 14. März 2019

Informationen zur Badesaison 2019

Auch in diesem Jahr werden die Badestellen, die definitionsgemäß der EG-Richtlinie und der Brandenburgischen Badegewässerverordnung entsprechen, im Amtsblatt für Brandenburg ausgewiesen. Die Ausweisung erfolgt jährlich neu.

Folgende 20 Badestellen im Landkreis Märkisch-Oderland werden für die Saison 2019 ausgewiesen und nach der vorgeschriebenen Verfahrensweise durch das Gesundheitsamt regelmäßig überwacht:

•    Baggersee, Gusow
•    Bötzsee, Eggersdorf, Strandbad
•    Bötzsee, Eggersdorf, FKK-Hochspannung – Postbruch
•    Dieksee, Falkenhagen
•    Freibad, Zechin
•    Gabelsee, Falkenhagen
•    Großer Däbersee, Waldsieversdorf, Volksbad
•    Großer Klobichsee, Münchehofe
•    Großer Trepliner See, Petershagen
•    Großer Stienitzsee, Hennickendorf
•    Hohenjesarscher See, Alt Zeschdorf
•    Klostersee, Altfriedland
•    Schermützelsee, Buckow, Strandbad
•    Schwarzer See, Falkenhagen
•    Straussee, Strausberg, Jenseits des Sees
•    Straussee, Strausberg, Liegewiesen Nord-Badstraße
•    Straussee, Strausberg, Strandbad
•    Vorder- oder Haussee, Obersdorf
•    Waldbad, Wriezen
•    Weinbergsee, Diedersdorf

Weiterhin werden in dieser Saison 29 andere Badestellen des Landkreises, die nicht der Definition entsprechen und demzufolge auch nicht im Amtsblatt ausgewiesen sind, jedoch seit Jahren kontrolliert und beprobt werden, im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes nach dem Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz überwacht.

•    Alte Oder, Lebus
•    Alte Oder, Poldergewässer, Sydowswiese Sophienthal
•    Badebruch, Lichtenow
•    Bruchsee, Bleyen
•    Bruchsee, Schiffmühle
•    Buckowsee, Buckow, Mutter-Kind-Klinik
•    Dolgensee, Ringenwalde
•    Dornbuschsee, Bralitz
•    Fängersee, Strausberg
•    Gamensee, Falkenberg, Kruge/Gersdorf
•    Großer Krebssee, Hohenwutzen
•    Großer Raaksee, Neuentempel
•    Großer Schlagenthinsee, Müncheberg
•    Großer See, Harnekop
•    Großer Tornowsee, Pritzhagen
•    Kalksee, Rüdersdorf
•    Kleiner Krebssee, Altglietzen
•    Kleiner Stienitzsee, Hennickendorf
•    Krummer See,  Marxdorf
•    Langer See, Garzau
•    Langer See, Garzau
•    Langer See, Leuenberg
•    Lettinsee, Altfriedland, Karlsdorf-Bungalowsiedlung
•    Schaafsee, Lietzen
•    Schloßsee, Reichenow
•    Sternebecker See, Sternebeck
•    Steuersbruch, Herzfelde
•    Strom, Golzow
•    Weißer See, Buckow

Jederzeit können interessierte Bürger oder Institutionen gerne Meinungen und Vorschläge bzgl. der Ausweisung von Badestellen beim Gesundheitsamt des Landkreises vorbringen und sich während der Saison per E-Mail durch das Gesundheitsamt über die Probenergebnisse informieren lassen. Für die regelmäßige Qualitätsinformation ist lediglich die einmalige Eintragung in den betreffenden E-Mail-Verteiler notwendig. Hierzu ist einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Badewasserverteiler“ an gesundheitsamt@landkreismol.de zu senden.

Weitere Informationen und die Ergebnisse der Beprobungen der ausgewiesenen Badegewässer werden außerdem im Internet veröffentlicht unter:

https://mdjev.brandenburg.de/verbraucherschutz/wasserhygiene/badegewaesser.html

https://badestellen.brandenburg.de/home/-/bereich/karte

https://badestellen.brandenburg.de/home/-/bereich/liste

Außerdem sind interessante Informationen zum Gewässer auf den Tafeln vor Ort angebracht, die an allen ausgewiesenen Badestellen im Landkreis aufgestellt wurden. So ist auch das Symbol für die Einstufung auf jeder Tafel zu finden, was die Kategorie „Ausgezeichnete Badewasserqualität“ bescheinigt.
Seelow, 14. März 2019

30.000 Euro für Integrationsprojekte im Landkreis Märkisch-Oderland

Unter dem Titel „Viele Wurzeln – Ein Landkreis – Leben in MOL“ hat der Landkreis Märkisch-Oderland in diesem Jahr 30.000 € aus dem Regionalbudget des Bündnisses für Brandenburg erhalten. Eine Förderung aus diesem Budget kann insbesondere von ehrenamtlich tätigen Personen, Initiativen und Vereinen beantragt werden.
Auch in diesem Jahr soll es darum gehen, die Gemeinschaft zu stärken und die Arbeit der Ehrenamtlichen Willkommenskreise- und Akteure in den Regionen des Landkreises finanziell zu unterstützen. Es sollen Treffpunkte geschaffen werden, an denen Personen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenkommen und sich austauschen können. Dabei stehen Begegnungsprojekte im Bereich Kita und Schule, kulturelle Projekte sowie die Sommer-, Sport und Weihnachtsfeste mit kulinarischen Besonderheiten im Fokus. Gegenseitige Akzeptanz und beiderseitiges Verständnis sollen gefördert werden.
Zu den förderfähigen Kosten zählen Honorare sowie Sachkosten (beispielsweise Fahrt- und Materialkosten). Die finanziellen Mittel können über einen Anhang beim Kreis- Kinder- und Jugendring MOL e.V. beantragt werden. Staatliche und kommunale Regelleistungen werden nicht übernommen.
Die Projekte dürfen erst nach Zusage der Förderung durch den Projektbeirat beginnen und müssen bis zum Ende des Jahres 2019 abgeschlossen sein. Die Entscheidung wird dem Antragsteller zeitnah mitgeteilt.

Die Mittel sind kurzfristig abrufbar und müssen zu einem vereinbarten Stichtag mit originalen Belegen und Quittungen beim KKJR MOL e.V. abgerechnet werden.

Bei allen weiteren Fragen und Unklarheiten können Sie sich gerne bei der Koordinierungsstelle Netzwerk für Toleranz und Integration in MOL (NTI) melden.

Kerstin Dickhoff
Netzwerkkoordinatorin
Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.
Servicebüro| Ernst-Thälmann-Str. 6-9 | D-15306 Seelow
web: http://www.leben-in-mol.de

Tel: 0049 (0) 3346 2015871
Fax: 0049 (0) 3346 2015899
E-Mail: kerstin.dickhoff@leben-in-mol.de
Seelow, 20. März 2019

Falsche Mitarbeiter am Telefon

Durch den Hinweis einer aufmerksamen Bürgerin wurde das Gesundheitsamt des Landkreises Märkisch-Oderland auf dubiose Telefonanrufe aufmerksam gemacht.
Beim Gesundheitsamt Märkisch-Oderland meldete sich kürzlich eine Dame, die von einem angeblichen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes angerufen wurde. Der Anruf erfolgte mit unterdrückter Nummer. Der Anrufer erklärte ihr, er wurde von einer Krankenkasse beauftragt und rufe wegen einer Vorsorgeuntersuchung an. Er hatte diverse Fragen zur Krankengeschichte und zum Gesundheitszustand, die zunächst auch plausibel erschienen, im Verlaufe des Gespräches jedoch immer intimer wurden. Der Anrufer wollte sich dann in 2 bis 3 Wochen wieder melden, um den Termin für eine Vorsorgeuntersuchung abzustimmen.

Der Landkreis Märkisch-Oderland mahnt in solchen Fällen zur Vorsicht!
Diese mögliche Betrugsmasche zielt darauf ab, Menschen planbar aus ihrer Wohnungen zu locken, um sich dann selbst Zutritt zu verschaffen.

Die vielschichtigen Aufgaben des Gesundheitsamtes Märkisch-Oderland sind oft mit persönlichen oder telefonischen Kontakten verbunden. Allerdings arbeitet das Gesundheitsamt nicht im Auftrag von Krankenkassen. Haben Sie Zweifel an der Aufrichtigkeit von Personen, lassen Sie sich die Telefonnummer und den Ansprechpartner sagen und rufen Sie dann im Gesundheitsamt zurück.
Die Telefonnummern der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland werden nicht unterdrückt und die Nummern des Gesundheitsamtes beginnen mit 03346 850 67…

Lassen Sie sich bei persönlichen Kontakten bitte immer den Dienstausweis der Mitarbeiter zeigen und fragen Sie nach dem Anlass des Besuchs, bevor Sie fremde Personen in Ihre Wohnung lassen.
Seelow, 20. März 2019

Jahresgebührenbescheid für die Abfallentsorgung

Am 01. März 2019 wurden an alle Gebührenpflichtigen im Landkreis Märkisch-Oderland die Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung 2018/2019 versandt.

Die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2018/2019, die am
01. März 2019 an alle Gebührenpflichtigen versandt wurden, enthalten den Abrechnungsbescheid für das Jahr 2018 und die Festsetzung der Vorauszahlung für das Jahr 2019.
In den Abfallentsorgungsgebühren sind die Grundgebühr, die Abfallbehältergebühr, die Leistungs-/Leerungsgebühr und ggf. die Behälterwechselgebühr sowie die Holgebühr enthalten.
Bitte beachten Sie, dass mit dem Gebührenbescheid alle Änderungen zu Personen bis einschließlich 15. Dezember 2018 berücksichtigt sind. Änderungen zur Personenzahl nach diesem Datum werden im nächsten Änderungsbescheid aufgeführt.
Der Fälligkeitstermin für die Zahlung der Abfallentsorgungsgebühren ist der 01. April 2019. Überweisungen richten Sie bitte unter Angaben des Kassenzeichens auf das im Gebührenbescheid angegebene Konto.

Bei Fragen zum Gebührenbescheid stehen Ihnen die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland (EMO) unter den im Gebührenbescheid angegebenen Telefonnummern wie folgt zur Verfügung:

Montag                   8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag                 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch                 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag             8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr
Freitag                   8:00 bis 12:00 Uhr

Seelow, 04. März 2019

Kreistag verabschiedet Haushalt 2019

Der Haushalt des Landkreises Märkisch-Oderland ist am 20. Februar 2019 mit deutlicher Mehrheit im Kreistag verabschiedet worden.
Der Ergebnishaushalt hat ein Volumen von 325 Mio. €, wobei der Sozialbereich mit 107 Mio. € und die Ausgaben im Jugendbereich mit 108 Mio. € herausragen. 68,4 Mio. € sind allein für die Kindertagesbetreuung vorgesehen.
Der Beigeordnete und Kämmerer Rainer Schinkel erklärt zur Verabschiedung des Haushaltes:
„Wir haben quasi bis zur letzten Stunde am Feinschliff für diesen Haushalt gearbeitet. Positiv überrascht wurden wir in den letzten Tagen von den Erhöhungen der Landeszuschüsse für die Kinderbetreuung, die der Landtag im Dezember beschlossen hat, um Qualitätssteigerungen in den Kitas zu ermöglichen. Diesen zusätzlichen Spielraum haben wir genutzt, um den Hebesatz der Kreisumlage auf 40,1 Prozent festzusetzen. Das sind 1,7 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2018. Wir müssen bei der Haushaltsplanerstellung neben unseren eigenen Aufgaben immer die Finanzsituation all unserer Gemeinden betrachten. Diese bekommen jetzt mehr Spielraum. Noch im Januar hatten wir mit einem Hebesatz von 40,8 Prozent kalkuliert. Die jetzige Absenkung der Kreisumlage bedeuten letztlich 1,9 Mio. € zusätzliche Mittel, die für gemeindliche Aufgaben zur Verfügung stehen. Für die Straßenunterhaltung stehen weitere 600.000 € zur Verfügung und zudem sind Verbesserungen in der Schülerbeförderung geplant.

Der Haushalt des Landkreises sieht in den kommenden Jahren größere Investitionen im Schulbereich und für den Breitbandausbau vor. Wir brauchen zusätzliche Gymnasialplätze im berlinnahen Bereich. Der Erweiterungsbau einschließlich Sporthalle in Rüdersdorf schlägt von 2019-2022 mit 9,5 Mio. € zu Buche. Ein Standort für ein weiteres Gymnasium wird derzeit gesucht und fast 10 Mio. € sind für den Neubau der Förderschule Neuenhagen vorgesehen.

Der Breitbandausbau, zu großen Teilen mit Bundes- und Landesmittel finanziert, wird uns in den kommenden Jahren fordern. 160 Mio. € stehen dafür zur Verfügung, um die flächendeckende Versorgung mit zukunftsfähigen Technologien zu erreichen.

Die solide Haushaltspolitik des Kreises in den vergangenen Jahren wird mit dem Haushalt 2019 fortgesetzt und versetzt uns in die Lage, die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern. Es bleibt aber immer zu bedenken, dass die langanhaltende konjunkturelle Hochphase mit niedriger Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum und stetig steigenden Steuereinnahmen kein Dauerzustand sein wird und wir gut beraten sind, bei Ausgabewünschen nicht auf Mittel zu setzen, die wir erst in Zukunft erhalten könnten.“
Seelow, 21.02.2019

Landkreis Märkisch-Oderland passt Mietsätze für Bezieher von Grundsicherung an

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat die Grenze, bis zu der die Empfänger von Grundsicherung die Kosten für ihre Unterkunft erstattet bekommen, an die aktuellen Mieten angepasst. Die neue Richtlinie tritt zum 1. März 2019 in Kraft.
Die wichtigste Änderung der Richtlinie zur Übernahme der Kosten der Unterkunft (KdU) bei Empfängern von Grundsicherung besteht in der Einführung von sechs örtlich unterschiedlichen Vergleichsräumen anstelle der bisherigen drei örtlich unter-schiedlichen Wohnungsmarkttypen. Damit werden die örtlichen Struktur- und Preisunterschiede auf dem Wohnungsmarkt des Landkreises abgebildet und berücksichtigt. Weiterhin wurden die Werte für die angemessenen Kosten der Unterkunft in den Vergleichsräumen aktualisiert und die angemessenen Heizkosten den aktuellen Verbraucherpreisen angepasst.
Das Jobcenter im Landkreis Märkisch-Oderland prüft, ob die tatsächlich entstandenen Kosten für Unterkunft und Heizung auch nach der neuen Richtlinie zu übernehmen sind. Diese Prüfung erfolgt mit der Antragsstellung bzw. im Rahmen der laufen-den Bearbeitung. „Sollte die Bruttokaltmiete zu hoch sein, werden weitere Faktoren einbezogen, die dazu führen können, dass die Kosten auch weiter übernommen werden“, sagt Ralf Müller Teamleiter im Jobcenter MOL. Auch die neuen Richtwerte schließen die Prüfung von Einzelfällen nicht aus.

Fragen der Kundinnen und Kunden beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Märkisch-Oderland gern. Ein Merkblatt und ein Flyer mit einer Kurzübersicht liegen in allen drei Geschäftsstellen in Bad Freienwalde, Seelow und Strausberg im Eingangsbereich aus.

Hintergrund:
Die KdU Richtlinie definiert unter anderem, was genau Unterkunftskosten sind, den Umgang mit Doppelmieten, die Prüfung bei unangemessenen Unterkunftskosten, die
Verfahrensweise bei Wohnungswechseln und die angemessenen Kosten der Unterkunft und Heizung in den einzelnen Vergleichsräumen.

Um die angemessenen Kosten der Unterkunft zu ermitteln, wurde 2018 eine umfangreiche Mietwerterhebung vorgenommen. Grundlage dieser Erhebung waren die Auswertung von:
•    Bestands- und Neuvertragsmieten über eine Erhebung bei den hiesigen Wohnungsbaugesellschaften
•    Bestandsmieten über eine anonymisierte Mieterbefragung
•    Bestandsmieten über anonymisierte Daten des Jobcenters
•    Angebotsmieten über Angebote auf dem hiesigen Wohnungsmarkt und
•    des regionalen Wohnungsmarktes, um im Ergebnis den Landkreis durch Vergleichsräume zutreffend abzubilden.


Seelow, 21.02.2019

Fachdienst Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz zukünftig Teil der Stabsstelle des Landrates
Ab dem 01. Januar 2019 ergibt sich eine Änderung in der Organisationsstruktur des Landkreises Märkisch-Oderland. Zukünftig ist der Fachdienstes Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz der Stabsstelle des Landrates zugeordnet.
Landkreis Gernot Schmidt erklärt hierzu:
„Die Aufgaben rund um den Bereich Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz haben in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und die Ansprüchen der Bevölkerung nach einer effektiven und zuverlässigen Aufgabenerfüllung zu erfüllen, wird der Fachdienst zukünftig Teil der Stabsstelle.“ 
Um einen Reibungslosen Übergang zu gewährleisten wurden die örtlichen Aufgabenträger sowie alle wichtigen Ansprechpartner des Fachdienstes über die Änderung bereits informiert.

Die ab dem 01. Januar 2019 gültige Anschrift lautet:
Landkreis Märkisch-Oderland
Stabsstelle
Fachdienst Zivil-, Brand- u. Katastrophenschutz
Puschkinplatz 12
15306 Seelow
E-Mail:        katastrophenschutz@landkreismol.de

Die Zuordnung des Feuerwehrtechnischen Zentrums zum Fachdienst Zivil-, Brand- u. Katastrophenschutz bleibt davon unberührt.

Die Anschrift lautet:
Landkreis Märkisch-Oderland
Feuerwehrtechnisches Zentrum
Garzauer Chausse 1A
15344 Strausberg
E-Mail:        ftz@landkreismol.de

Hintergrund:
Der Landkreis Märkisch-Oderland ist Träger für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche Hilfeleistung. Er ist Untere Katastrophenschutzbehörde im Land Brandenburg. Diese, durch verschiedene Gesetzte geregelten Aufgaben, nimmt der Fachdienst Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz wahr.
Im Wesentlichen hat er dabei folgende Aufgaben zu erfüllen:
•    Unterstützung der Ämter und Gemeinden durch Einrichtungen für die Feuerwehr und die Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zur Beseitigung öffentlicher Notstände
•    Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen
•    Maßnahmen zur Vorbereitung und Bekämpfung von Großschadensereignissen oder Katastrophen
•    Erstellen einer überörtlichen Risiko- und Gefahrenanalyse
•    Erstellen von Alarm- und Einsatzplänen
•    Durchführung von Übungen der Katastrophenschutzeinheiten
Unterstützt wird er dabei von den Ämtern und Gemeinden mit ihren 119 Ortsfeuerwehren sowie 4 Hilfsorganisationen. Der Landkreis hält zur Aufgabenerfüllung ein Feuerwehrtechnisches Zentrum in Strausberg sowie 9 Einheiten des Katastrophenschutzes vor.
Seelow, 12.12.2018

Landkreis Märkisch-Oderland startet erfolgreich Beratungsangebot Babybegrüßungsdienst


Am 1. August startete der Landkreis Märkisch-Oderland mit dem Babybegrüßungsdienst ein neues Beratungsangebot für Eltern.
Seit Anfang September bietet Claudia Riffer vom Gesundheitsamt des Landkreises Besuche bei Familien und Alleinerziehenden mit neugeborenen Kindern an. Der erste Besuch erfolgt ungefähr im 3. Lebensmonat des Kindes. Der Babybegrüßungsdienst dient als Ansprechpartner und wird vor allem im ersten Lebensjahr zur Verfügung stehen.
Ziel des neuen Angebotes ist die nachhaltige Unterstützung von Eltern. Sie erhalten Informationen zum Alltag mit ihrem Baby, zur Entwicklung des Kindes und  zu regionalen Angeboten für Familien. Eltern-Kind-Gruppen, Gesundheitskurse und der Kontakt zu anderen Müttern werden unter anderem vermittelt. Die Familien werden zu Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Betreuungsmöglichkeiten und bei Bedarf zu wirtschaftlichen Hilfen informiert. Beim Hausbesuch erhält jede Familie eine Tasche mit einem kleinen Geschenk für das Baby und eine Mappe mit vielen nützlichen Informationen rund um das Elternsein.
Ein zweiter Hausbesuch wird angeboten, wenn das Kind zwischen 9 und 10 Monaten alt ist. Zu diesem Zeitpunkt steht oft der Übergang in eine Kindereinrichtung an, Eltern gehen wieder arbeiten und die Kinder haben riesige Entwicklungsschritte gemacht. Andere Fragen stehen im Vordergrund und der Babybegrüßungsdienst kann erneut unterstützen. Ziel ist es, dass Eltern alle notwendigen Informationen und Hilfestellungen erhalten, so dass das Kind gesund und sicher aufwachsen kann.
Derzeit ist das Angebot auf die Sozialregion Ost, also den Altkreis Seelow beschränkt. Zunächst werden im Gesundheitsamt Erfahrungen mit dem neuen Angebot gesammelt bevor es gegebenenfalls auf weitere Sozialregionen erweitert wird.

Interessierte Eltern oder auch mögliche Netzwerkpartner können sich unter 03346 850-6705 oder gesundheitsamt@landkreismol.de gern an die Sozialarbeiterin des Babybegrüßungsdienstes, Claudia Riffer wenden.

Seelow, 20. September 2018

Landkreis Märkisch-Oderland sucht Pflegeeltern

Viele Kinder und Jugendliche, auch in unserem Landkreis, haben nicht die Chance in ihren Familien oder einem sicheren Umfeld aufzuwachsen. Für das Wohl dieser Kinder ist es jedoch wichtig, in einer beständigen Umgebung zu leben und echte Wärme und Geborgenheit zu erfahren.
Der Pflegekinderdienst des Jugendamtes bemüht sich daher, Kindern eine Pflegefamilie zur Verfügung zu stellen, um ihnen somit ein kindgemäßes Aufwachsen in einer Familie zu ermöglichen.
Der Landkreis Märkisch-Oderland sucht liebevolle und verantwortungsbewusste Frauen, Männer und Paare, die einem Kind vorübergehend oder dauerhaft Wärme, Geborgenheit, Förderung und Erziehung geben können.
Die Zusammenarbeit der Pflegeeltern mit dem Jugendamt und den leiblichen Eltern des Kindes ist ein wichtiges Element und lebt vom ständigen Austausch. Die Pflegeeltern sollten sich also auch in die Lebensumstände anderer hineinversetzen können. Ebenso ist es wichtig, dass die zukünftigen Pflegeeltern den Anforderungen des Lebens gewachsen sind und wissen, dass bspw. Krisen mit zu einer Beziehung gehören.
Alle Interessierten können sich gern telefonisch an den Pflegekinderdienst des Landkreises Märkisch-Oderland wenden.
Die Telefonnummern lauten: 03346 850-6451 bis 6455.       
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des Landkreises Märkisch-Oderland www.maerkisch-oderland.de unter dem Stichwort Erziehungs- und Familienberatungsstelle.
Seelow, 12. Juli 2018


Landkreis Märkisch-Oderland sieht in Ergebnissen des deutsch-polnischen Bahngipfels erste Fortschritte beim Ausbau der Ostbahn

Die derzeit bekannten Ergebnisse des deutsch-polnischen Bahngipfels am 11.06.2018 in Potsdam können aus Sicht des Landkreises nicht befriedigen. Sie sind aber ein erster konkreter Schritt, die Ostbahn, deren Ausbau und die Elektrifizierung in die Diskussion der Entscheidungsebene zu bringen. Deutsche und polnische Regierungsvertreter als auch die Deutsche Bahn als Eigentümer der Bahninfrastruktur haben wahrgenommen und bestätigt, dass diese Verkehrsverbindung erfolgreich ist, Wachstumspotenzial hat und geeignet ist, einen Beitrag zur Meisterung der Herausforderungen in der Verkehrspolitik zu leisten. Im Vorfeld des Gipfels hat der Landkreis den Ministerpräsident in einem Brief gebeten, die Bahnstrecke in den Gesprächen zu thematisieren.

Der Landkreis ist der Auffassung, dass als erste konkrete Maßnahme eine Verdichtung auf einen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Seelow-Gusow zu realisieren ist. Die dafür benötigten infrastrukturellen Voraussetzungen und finanziellen Mittel sind überschaubar und könnten allein von den für den SPNV verantwortlichen Ländern Berlin und Brandenburg, dem Bund und der DB aufgebracht werden.

Die Euro-Region „Pro Europa Viadrina“ hat mit der vorliegenden Pendlerstudie den dringenden Handlungsbedarf aufgezeigt. Die IHK Ostbrandenburg hat eine Studie beauftragt, die eine Nutzen-Kosten-Analyse für den Ausbau zur Zweigleisigkeit und der Elektrifizierung liefern wird. Die Region spricht sich einhellig für diesen Ausbau aus und wird dafür Sorge tragen, dass dies auch Thema bei den künftigen deutsch-polnischen Bahngipfeln wird.

Seelow, 14. Juni 2018

Internetbasierte Fahrzeugzulassung nimmt an Fahrt auf   


Mit der Möglichkeit der internetbasierten Außerbetriebsetzung von Kraftfahrzeugen wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Januar 2015 ein mehrstufiges Verfahren namens „i-Kfz“ zur Modernisierung des  Fahrzeugzulassungswesens in Gang gesetzt.
Ab 01. Oktober 2017 trat die sogenannte 2. Stufe i-KfZ in Kraft. Von nun an besteht für natürliche Personen die Möglichkeit, internetbasiert einen Antrag auf Wiederzulassung eines Fahrzeuges auf denselben Halter
-    im selben Zulassungsbezirk
-    mit denselben bei der Außerbetriebsetzung reservierten Kennzeichen zu stellen.
Die Pläne zur digitalen Antragsbearbeitung gehen bereits weiter. Mit Start der für 2019 geplanten i-Kfz 3. Stufe wird es zukünftig auch möglich sein, Fahrzeuge online Umzuschreiben oder neu zu zulassen.  

Voraussetzungen für das gesamte internetbasierte Verfahren sind u.a.:

-    die ab dem 01.01.2015 bei Zulassung eines Fahrzeuges ausgegebenen neuen Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen Teil I mit jeweils verdecktem Sicherheitscode

-    ein Personalausweis mit freigeschalteter Online-Funktion und das entsprechende Lesegerät.

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung erfolgt über ein von der Fahrzeugzulassungsbehörde genutztes Portal.
Die Internetadresse für die Bürgerinnen und Bürger lautet:

https://ikfz.brandenburg.de/start/bb

Weitere Informationen finden Sie unter: www.maerkisch-oderland.de/strassenverkehrsamt
Seelow, 29. Januar 2018

Änderungen in der Müllentsorgung des Landkreises: Umstellung von Ident-Wäge-System auf Ident-System
Ab dem 01. Januar 2018 erfolgt eine Umstellung des bisherigen Ident-Wäge-Systems auf ein reines Ident-System. Demnach wird bei der Entleerung der Hausmülltonnen der Abfall nicht mehr verwogen (Leistungsgebühr), sondern es wird lediglich die Leerung der Tonne elektronisch dokumentiert und anschließend für die Abrechnung aufbereitet (Leerungsgebühr). Dies geschieht mit Hilfe des im Abfallbehälter eingebauten RFID-Transponders (Mikrochip) und des am Sammelfahrzeug angebrachten Lesegeräts. Mehr hierzu können Sie auf unserer Internetseite nachlesen. Es wird des Weiteren ein 14-täglicher Tourenrhythmus beibehalten.
Auch mit dem neuen Ident-System bleiben die Abfallgebühren verursachergerecht. Mit der Wahl der Tonnengröße und der Zahl der Entleerungen haben Sie weiterhin Einfluss auf Ihre Gebührenhöhe!
Veranlassung:
Der bisherige Entsorgungsvertrag über die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen im Landkreis Märkisch-Oderland lief zum Ende des Jahres 2017 aus. Aus diesem Grund wurde die Entsorgungsleistung für den Zeitraum 01.01.2018 - 30.04.2024 mit einer Verlängerungsoption um zwei Jahre neu ausgeschrieben.
Gründe für die Umstellung:
In den vergangenen Jahren sind die Kosten für die Abfallentsorgung (Lohnkosten, Betriebskosten, Deponiegebühren für das Entsorgungsunternehmen) nicht unerheblich gestiegen. Zusätzlich entstanden hohe Kosten für das Ident-Wäge-System durch die notwendige Wartung und Eichung der Fahrzeugwaagen sowie einer unökonomischen Sammlung vieler bereitgestellter Abfallbehälter mit geringem Füllgrad.
Durch den Wechsel auf ein reines Ident-System entfallen die Kosten für die Eichung der Waagen. Des Weiteren gestaltet sich die Sammlung von weniger bereitgestellten, aber dafür meist vollständig gefüllten, Abfallbehältern wesentlich ökonomischer und somit ca. 15 – 20 % günstiger. Diese Einsparungen werden zur Stabilisierung der Gebühren genutzt, so dass die Grundgebühren für 2018 nicht erhöht werden mussten.
Entleerbarkeit der Abfallbehälter insbesondere zur kalten Jahreszeit:
Laut § 13 Abs. 3 der Abfallentsorgungssatzung 2018 sind Abfälle so in die Abfallbehälter einzufüllen, das deren Beschädigung, das Anfrieren von Abfällen ausgeschlossen und eine einwandfreie Entleerung mühelos und gefahrlos möglich ist. Das Einschlämmen und Verdichten des Inhalts ist verboten. Die Gebührenpflicht für die Leerungsgebühr entsteht mit der Bereitstellung eines Abfallbehälters zur Leerung, auch wenn dieser aus vorgenannten Gründen nicht vollständig geleert werden kann (vgl. § 17 Abs. 2 Abfallgebührensatzungsatzung 2018).

Erläuterung zur Leerungsgebühr und zur Vorauszahlung von Leerungsgebühren:
Durch die Umstellung von einer gewichtsabhängigen Leistungsgebühr auf eine Leerungsgebühr für die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen (vgl. Satzung über die Abfallentsorgung des Landkreises Märkisch-Oderland (Abfallentsorgungssatzung - AESMOL 2018)) vom 13.12.2017 ändert sich auch die Berechnung der Vorauszahlung.
Mit dem Abrechnungsbescheid für 2017 erhalten Sie wie gewohnt auch den Vorauszahlungsbescheid für 2018. Diese werden Ihnen im ersten Quartal 2018 zugesandt.
Für die erstmalige Festsetzung der Vorauszahlungsleistungen 2018 erfolgt die Berechnung der Leerungsgebühr je Abfallbehälter für Hausmüll oder hausmüllähnlichen Gewerbeabfall auf der Grundlage der Hälfte der registrierten Leerungen im vorangegangenen Zeitraum des Kalenderjahres 2017. Bei Objekten, bei denen keine oder nur eine Leerung im vorherigen Kalenderjahr stattgefunden hat, werden zwei Mindestleerungen als Grundlage festgesetzt.
Für die darauffolgende Festsetzung der Vorauszahlungsleistungen ab Kalenderjahr 2019 werden die im vorherigen Kalenderjahr tatsächlich elektronisch dokumentierten Abfallbehälterleerungen als Grundlage herangezogen.
Gründe für die Festsetzung der Vorauszahlungshöhe der Leerungsgebühren im ersten Jahr, auf der Grundlage der Behälterleerungen 2017:
Die Einwohner des Landkreises MOL waren in den letzten Jahren auf eine kilogrammgenaue Wägung (Ident-Wäge-System) ihres Abfallbehälters für Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfall eingestellt. Demgemäß sind die Abfallbehälter oft nicht voll befüllt zur Leerung bereitgestellt worden.
Da der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) bisher keine Erfahrungswerte mit dem Ident-System sammeln konnte und um den Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten, hat sich der EMO einmalig zur Einführung des Ident-Systems zu einer Pauschallösung hinsichtlich der Vorauszahlungshöhe entschieden (die Hälfte der Abfallbehälterleerungen des Vorjahres als Vorauszahlungshöhe der Leerungsgebühr).

Landkreis Märkisch-Oderland führt Warn-App ein 
Der Landkreis Märkisch-Oderland führt zum 01. Januar 2018 die Bürgerinformations- und Warn App „BIWAPP“ ein.
Ziel ist es, die Bevölkerung bei Bedarf schnellstmöglich und direkt vor akuten Gefahren, Risiken und örtlichen Einschränkungen warnen zu können.
Die Meldungen kommen unmittelbar vom Landkreis Märkisch-Oderland, dem Deutschen Wetterdienst, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und anderen angeschlossenen Behörden und Einrichtungen direkt auf das Smartphone der Nutzer.
Bürger können die werbe- und kostenfreie App für Apple-, Android-, Windows- und Black-Berry-Geräte herunterladen und für sich konfigurieren.
So können Nutzer innerhalb eines selbst festgelegten Radius für einen oder mehrere selbst festgelegte Orte individuell bestimmen, über welche Themen sie aktiv informiert werden möchten (Straßensperrung, Unwetterwarnung, Tierseuchen, Sperrung von Badegewässern, Hochwasser, Bombenentschärfung, allgemeine Warnungen etc.).
Die Verwendung der App soll die Informationsreichweite der Kreisverwaltung bei Fragen der Gefahrenabwehr erhöhen und die Informationsgeschwindigkeit signifikant verbessern.
Viele weitere Informationen zu BIWAPP und ihren Funktionen sowie den Link zu den entsprechenden Stores finden Sie unter:

http://biwapp.de/mol
» zum QR-Code der APP

Hintergrund:
BIWAPP ist die Bürger Info und Warn App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung.
Mithilfe von BIWAPP können Kommunen, Katastrophenschutzbehörden sowie Pressestellen wichtige Bürger-Informationen aber auch Warnungen zu Schadenslagen und Gefährdungen direkt an die App senden.
Nutzer können sowohl verschiedene Gebiete und Regionen über die sich auf dem Laufenden halten wollen als Favoriten hinterlegen, als auch bei aktivierter Wächter-Funktion Meldungen und Informationen zu ihren aktuellen Aufenthaltsorten erhalten.
Durch die Einbindung der offiziellen Meldungen des Deutschen Wetterdienstes erhalten die Nutzer zuverlässige Informationen zu möglichen Gefahren durch die Wetterlage.

Mit BIWAPP können Kommunen unterschiedliche Meldungen erstellen und versenden. Nicht jede Meldung ist aber für jeden Bürger wichtig und relevant. Eine Straßensperrung kann für Bahnpendler völlig uninteressant sein.
Damit subjektiv unwichtige Meldungen nicht stören, können Nutzer entsprechende Kategorien deaktivieren. Besonders wichtige Meldungen, wie Katastrophenmeldungen hingegen lassen sich nicht abstellen. So wird gewährleistet, dass jede wichtige Meldung auch die Nutzer erreicht.
Die Einführung der BIWAPP wird die bisherigen Informationswege nicht ersetzen. Neben Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen oder Sirenen wird die App ein zusätzliches Mittel zur Information der Bevölkerung sein.
Seelow, 20. Dezember 2017

 Unerlaubtes Entsorgen von Grünabfällen ist kein Kavaliersdelikt!

Landkreis Märkisch-Oderland bietet passende Entsorgungsmöglichkeiten

Trotz bequemer Entsorgungsangebote im Landkreis werden Garten- und Grünabfälle oftmals in Wäldern oder an Straßen und Feldwegen entsorgt. Da dies auf illegalem Wege geschieht, können hierfür Bußgelder erhoben werden.
Der Landkreis Märkisch-Oderland bietet unterschiedliche Entsorgungswege an. Neben dem Kompost im eigenen Garten, gibt es die Möglichkeit offizielle Banderolen und Laubsäcke für die Entsorgung von Ast- und Strauchwerk oder Laub- und Pflanzenabfällen zu erwerben. Größere Mengen Grün- und Gartenabfälle können auch zu zugelassenen Kompostierungsanlangen gebracht werden.
Einige Bürger aus dem Raum Seelow und Strausberg können bereits auf den Modellversuch „Biotonne“ zurückgreifen, welcher ermöglicht, Garten- und Grünabfälle über eine Biotonne zu entsorgen.

Hintergrund:
Durch die auf den „wilden“ Ablagerungsflächen ablaufenden unkontrollierten Zersetzungsprozesse verändert sich das Nährstoffangebot im Waldboden. Außerdem siedeln sich Gartenpflanzen an, die nicht in den Wald gehören. Sie verdrängen Waldpflanzen und stören das ökologische Gleichgewicht.
Gartenbesitzer, die Grün- und Gartenabfälle außerhalb von zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen wild entsorgen, verstoßen gegen Abfall- und Forstrecht. Gemäß Waldgesetz gilt die Entsorgung als Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 Euro geahndet werden. Nach § 69 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind sogar bis zu 100.000 Euro Bußgeld zu erheben, wenn Abfälle nicht in den zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen entsorgt werden.

Mehr dazu lesen Sie auf der Internetseite des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland www.maerkisch-oderland.de/abfallentsorgung
unter dem Bereich Grünabfallsammlung.
Seelow, 21. Juni 2017

Illegale Sammlungen von Abfällen

Wurfzettel im Briefkasten oder Körbe vor dem Haus weisen häufig auf eine illegale Sammlung von Abfällen hin. Bitte unterstützen Sie diese Sammlungen nicht!Derzeit sind in den Briefkästen wieder gehäuft Wurfzettel und Flyer über Althaushaltsgerätesammlungen sowie Schuh- und Altkleidersammlungen zu finden. Darauf wird kurzfristig angekündigt, dass nicht mehr benötigte Gegenstände, wie z. B. Elektro- und Elektronikaltgeräte, Altmetalle, Kleidung, Schuhe, Porzellan, Kosmetik u.s.w. im Rahmen einer Straßensammlung abgeholt werden. Im Aufruf sind zwar der genaue Tag und die Zeit, bis wann die Gegenstände bereitgestellt werden sollen, angegeben, jedoch fehlen jegliche Hinweise auf den oder die Verantwortlichen.

Bei diesen Aufrufen handelt es sich zumeist um illegale Sammlungen von Abfällen. Sie verfolgen ausschließlich das Ziel, an gewinnbringende und geeignete Wertstoffe heranzukommen, weniger lohnende Teile werden in vielen Fällen am Straßenrand zurückgelassen oder man findet sie später als illegale Abfallablagerung im Wald.

 Bitte unterstützen Sie nicht die illegalen Sammler.

 Im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es ohnehin keine Veranlassung, sich an diesen illegalen Sammlungen zu beteiligen, da die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten flächendeckend sichergestellt ist.

 Bei Fragen zur Verwertung und Entsorgung von Abfällen hilft Ihnen die Abfallberatung des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland unter der Telefonnummer 03341-354 7014/10 gerne weiter.

 Seelow, 24. April 2017

„Weiße Flecken“ werden sichtbar

 Geoportal des Landkreises zeigt die Ergebnisse der Erkundung zum Breitbandausbau in Märkisch-Oderland

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat am 28. Februar 2017 den Antrag im Rahmen des Bundesförderprogrammes zum Netzausbau gestellt. Der Antragstellung vorangegangen war eine vollumfängliche Erkundung der sogenannten „weißen Flecken“, also der Gebiete im Landkreis, deren Internetgeschwindigkeit weniger als 30 Mbit/s beträgt. Auf den Seiten des Geoportals des Landkreises können die Ergebnisse der Planungsphase jetzt eingesehen werden.

Zur Darstellung der bisherigen Geschwindigkeit und der Ausbauperspektive werden in der Karte mit grün, gelb und rot drei Kategorien unterschieden. Grün steht hierbei für eine bestehende Internetgeschwindigkeit über 30 Mbit/s. Gelb sind alle Gebiete markiert, die vom Netzbetreiber innerhalb der nächsten drei Jahre eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Rot gefärbt sind die Bereiche, die im Falle der Förderung durch das Bundesprogramm mit mind. 50 Mbit/s erschlossen werden.

Für den notwendigen Ausbau der Infrastruktur wird bislang von Gesamtkosten in Höhe von 96 Mio. € ausgegangen. Abzüglich der Bundes- und Landesförderung verbleibt beim Landkreis, der die Kosten für die Kommunen übernimmt, ein Anteil von ca. 6,2 Mio. €.

So werden etwa nach bisherigen Planungen unter anderem ca. 700 km an Tiefbauleistungen erforderlich sein.

Mit einer Entscheidung über die Förderung ist im Laufe des Jahres zu rechnen.

 Geoportal des Landkreises:

http://www.landkreismol.de/cms/index.php?id=99

 Seelow, 04. April 2017

Landkreis testet Erlegungsprämie für Schwarzwild

Der Landkreis Märkisch-Oderland nimmt entsprechend einer Vereinbarung mit dem Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) an der Einführung einer Erlegungsprämie für Schwarzwild teil. Das Pilotprojekt ist zunächst für die drei Jagdjahre 2016 bis 2018 ausgelegt.

Mit einem Betrag von 20 € kann jedes Stück Schwarzwild (auch Unfall und Fallwild) das über der Streckenmeldung des Jagdjahres 2015/2016 erlegt wurde gefördert werden.

Jeder Jagdausübungsberechtigte oder jede Pächtergemeinschaft kann für die jeweiligen Jagdbezirke das Antragsformular bis zum 12. April 2017 bei der Unteren Jagdbehörde Märkisch-Oderland einreichen.

Die Nachweisführung erfolgt für jedes erlegte Stück Schwarzwild über die Kopie des Wildursprungsscheines. Des Weiteren muss für jedes zu prämierende Stück Schwarzwild ab dem Jagdjahr 2017 eine Schweißprobe abgegeben werden.

Nach Prüfung der Anträge und erfolgter Mittelzuweisung durch das MLUL erfolgt die Auszahlung auf das im Antrag angegebene Konto der Jagdausübungsberechtigen beziehungsweise Pächtergemeinschaften.

Für Fragen zum Antragsverfahren stehen die Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde unter der Telefonnummer 03346-850 6340 gern zur Verfügung.

Das Antragsformular ist auf der Internetseite des Landkreises im Bereich der Unteren Jagdbehörde abrufbar: 

 http://maerkisch-oderland.de/cms/front_content.php?idcat=224&lang=1&client=1

 Seelow, 27. März 2017