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Informationen des Landkreises

Weihnachtskonzert für die ganze Familie

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
hiermit laden wir Sie und Ihre Familien sehr herzlich zu unserem diesjährigen Weihnachtskonzert für die ganze Familie ein. Neben bekannten Kinderliedern aus der Oper Hänsel & Gretel von Engelbert Humperdink erklingen einige weltberühmte Musical-Titel mit weihnachtlichem Bezug, das neue „Keyboard-Orchester“ der Kreismusikschule wird seine Premiere haben, ferner wird ein Trio aus Absolventen unserer Einrichtung mit anspruchsvoller Kammermusik einen Eindruck von unserer Spitzenförderung geben.
Das Besondere des Abends ist freilich der Neuenhagener Teil unserer europaweit einzigartigen Jugend-Dirigiert-Klasse, welche die Junge Philharmonie Berlin – ein Spitzen-Nachwuchsorchester der besten Berliner Hochschulabsolventen und Orchester-Praktikanten – vom Dirigentenpult aus leiten wird.
 
Das Konzert findet am 15.12.2018 um 15:00 Uhr bis etwa 16:30 Uhr im Bürgerhaus Neuenhagen statt. Bei diesem kurzweiligen Programm haben Sie immer noch Zeit, anschließend den Weihnachtsmarkt oder einen Adventskaffee zu besuchen…
 
Wir würden uns über Ihr Kommen sehr freuen!
 
Karten zu 8 Euro (erm. 5 Euro) können Sie über die Mail der Geschäftsleitung reservieren.
 
Ihr Dr. Alexander Saier
 
Kontakt
Dr. Alexander Saier
Geschäftsführung
Tel: 03341 / 30 62 85, Fax: 03341 / 21 97 12
Diese E-Mail könnte vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese E-Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail sind nicht gestattet.
Kreismusikschule Märkisch-Oderland, Hauptstelle
Hegermühlenstr. 8c, 15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 30 62 85
Fax: 03341 / 21 97 12
E-Mail: saier-leitung@kreismusikschule-mol.de 
Nahverkehrsplan des Landkreises Märkisch-Oderland vor der Verabschiedung

Der Nahverkehrsplan des Landkreises Märkisch-Oderland 2020 bis 2024 soll im Kreistag am 12. Dezember 2018 beschlossen werden. Nachdem der zuständige Fachausschuss am 05. November mit deutlicher Mehrheit sein positives Votum dazu abgegeben hat, befürwortete am 14. November 2018 auch der Kreisausschuss die zukünftige Nahverkehrsplanung.
Der Nahverkehrsplan 2020 bis 2024 stellt eine Fortschreibung des derzeit gültigen Planes dar. Der Plan 2015 bis 2019 war Grundlage der Ausschreibung für die Busverkehre, die im Landkreis Märkisch-Oderland –vertraglich gebunden bis 2026– von der mobus GmbH und der BBG mbH erbracht werden.
Der Beigeordnete und Fachbereichsleiter I Rainer Schinkel sieht im vorliegenden Plan eine deutliche Verbesserung der Angebote.
„Wir haben die Entwicklung im Bereich des ÖPNV in den letzten Jahren analysiert und müssen natürlich Weichen für die Zukunft stellen. Der Landkreis ist für den kommunalen ÖPNV, also für den Bus- und Straßenbahnverkehr zuständig, das Land Brandenburg für den Schienenverkehr. Die Kritikpunkte unserseits für eine Verbesserung des Angebots im Zugverkehr bei der RB 26, der S 5 und der RB 60 haben wir an die Landesregierung adressiert. Wir müssen uns in eigener Verantwortung um die Verbesserung der Busverbindungen kümmern. Gegenüber dem Jahr 2012 haben wir einen Fahrgastzuwachs von 12,3 Prozent zu verzeichnen und befördern mit unseren Bussen und Straßenbahnen 5,9 Mio. Fahrgäste im Jahr. Das Angebot gemessen an den Nutzkilometern ist im selben Zeitraum um fast 18 Prozent auf 6,2 Mio. Nutzkilometer gestiegen.
Der neue Nahverkehrsplan sieht weitere Verbesserungen vor. Insgesamt sollen ab dem Jahr 2020 6,6 Mio. Nutzkilometer gefahren werden. Im berlinnahen Raum werden die Takte in der Hauptverkehrszeit auf verschiedenen Linien an den 20-Minuten-Takt der S-Bahn angepasst. Wir werden auf den Strecken Bad Freienwalde - Wriezen - Strausberg und Strausberg - Erkner vom Land Brandenburg besonders geförderte PlusBus-Linien haben, die an Wochentagen mindestens 15 Fahrten pro Richtung und Tag anbieten.
In den eher ländlich geprägten Gebieten wollen wir das Angebot an bedarfsgesteuerten Verkehren ausbauen. Hier sind zusätzlich 105.000 Nutzkilometer mehr vorgesehen.
Eine neue Linie wollen wir zwischen Altlandsberg und Hönow einrichten.
In den Diskussionen in den Ausschüssen und den eingegangenen Stellungnahmen verschiedener Institutionen und Interessengruppen war der Wunsch nach weiteren Verbesserungen formuliert. Daher soll es im Jahr 2021 eine Zwischenauswertung geben und Fahrgastentwicklungen analysiert werden, um gegebenenfalls weitere Angebotserweiterungen vorzunehmen. Wachsende Siedlungs- oder Gewerbegebiete könnten angebunden und in den Abendzeiten Takte verkürzt werden.
Erst vor kurzem hat die Schöneicher-Rüdersdorfer-Straßenbahn eine barrierefreie Tram in den Dienst stellen können.
Das Thema Barrierefreiheit wird in den kommenden Jahren eine Herausforderung sein. Bis zum 01. Januar 2022 wollen wir die 69 am stärksten frequentierten Bus- und Straßenbahnhaltestellen barrierefrei ausgebaut haben. In den folgenden Jahren muss und wird diese Anpassung dann weitergehen.
ÖPNV stellt immer ein Spannungsfeld von Wünschen, Notwendigkeiten und finanziellen Möglichkeiten dar. Der neue Nahverkehrsplan erhöht in jedem Fall die Attraktivität des Kreises als Wohn- und Arbeitsstandort.“

Seelow, 19.11.2018

Landkreis Märkisch-Oderland startet erfolgreich Beratungsangebot Babybegrüßungsdienst


Am 1. August startete der Landkreis Märkisch-Oderland mit dem Babybegrüßungsdienst ein neues Beratungsangebot für Eltern.
Seit Anfang September bietet Claudia Riffer vom Gesundheitsamt des Landkreises Besuche bei Familien und Alleinerziehenden mit neugeborenen Kindern an. Der erste Besuch erfolgt ungefähr im 3. Lebensmonat des Kindes. Der Babybegrüßungsdienst dient als Ansprechpartner und wird vor allem im ersten Lebensjahr zur Verfügung stehen.
Ziel des neuen Angebotes ist die nachhaltige Unterstützung von Eltern. Sie erhalten Informationen zum Alltag mit ihrem Baby, zur Entwicklung des Kindes und  zu regionalen Angeboten für Familien. Eltern-Kind-Gruppen, Gesundheitskurse und der Kontakt zu anderen Müttern werden unter anderem vermittelt. Die Familien werden zu Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Betreuungsmöglichkeiten und bei Bedarf zu wirtschaftlichen Hilfen informiert. Beim Hausbesuch erhält jede Familie eine Tasche mit einem kleinen Geschenk für das Baby und eine Mappe mit vielen nützlichen Informationen rund um das Elternsein.
Ein zweiter Hausbesuch wird angeboten, wenn das Kind zwischen 9 und 10 Monaten alt ist. Zu diesem Zeitpunkt steht oft der Übergang in eine Kindereinrichtung an, Eltern gehen wieder arbeiten und die Kinder haben riesige Entwicklungsschritte gemacht. Andere Fragen stehen im Vordergrund und der Babybegrüßungsdienst kann erneut unterstützen. Ziel ist es, dass Eltern alle notwendigen Informationen und Hilfestellungen erhalten, so dass das Kind gesund und sicher aufwachsen kann.
Derzeit ist das Angebot auf die Sozialregion Ost, also den Altkreis Seelow beschränkt. Zunächst werden im Gesundheitsamt Erfahrungen mit dem neuen Angebot gesammelt bevor es gegebenenfalls auf weitere Sozialregionen erweitert wird.

Interessierte Eltern oder auch mögliche Netzwerkpartner können sich unter 03346 850-6705 oder gesundheitsamt@landkreismol.de gern an die Sozialarbeiterin des Babybegrüßungsdienstes, Claudia Riffer wenden.

Seelow, 20. September 2018

Landkreis Märkisch-Oderland sucht Pflegeeltern

Viele Kinder und Jugendliche, auch in unserem Landkreis, haben nicht die Chance in ihren Familien oder einem sicheren Umfeld aufzuwachsen. Für das Wohl dieser Kinder ist es jedoch wichtig, in einer beständigen Umgebung zu leben und echte Wärme und Geborgenheit zu erfahren.
Der Pflegekinderdienst des Jugendamtes bemüht sich daher, Kindern eine Pflegefamilie zur Verfügung zu stellen, um ihnen somit ein kindgemäßes Aufwachsen in einer Familie zu ermöglichen.
Der Landkreis Märkisch-Oderland sucht liebevolle und verantwortungsbewusste Frauen, Männer und Paare, die einem Kind vorübergehend oder dauerhaft Wärme, Geborgenheit, Förderung und Erziehung geben können.
Die Zusammenarbeit der Pflegeeltern mit dem Jugendamt und den leiblichen Eltern des Kindes ist ein wichtiges Element und lebt vom ständigen Austausch. Die Pflegeeltern sollten sich also auch in die Lebensumstände anderer hineinversetzen können. Ebenso ist es wichtig, dass die zukünftigen Pflegeeltern den Anforderungen des Lebens gewachsen sind und wissen, dass bspw. Krisen mit zu einer Beziehung gehören.
Alle Interessierten können sich gern telefonisch an den Pflegekinderdienst des Landkreises Märkisch-Oderland wenden.
Die Telefonnummern lauten: 03346 850-6451 bis 6455.       
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des Landkreises Märkisch-Oderland www.maerkisch-oderland.de unter dem Stichwort Erziehungs- und Familienberatungsstelle.
Seelow, 12. Juli 2018

Erweiterung des Busangebotes entlang der S-Bahntrasse in Märkisch-Oderland 

Veränderte Mobilitätsbedürfnisse, Zuzug aus Berlin und ein weiterer Anstieg der Pendlerzahlen in den Gemeinden des Landkreises, die an der S 5 liegen, verschärfen die tägliche Verkehrssituation für Kraftfahrzeugnutzer in und aus Richtung Berlin.
Um die S-Bahnnutzung für PKW-Fahrer attraktiver zu machen, haben die Gemeinden an den S-Bahnhöfen in den letzten Jahren Park + Ride-Plätze gebaut. Es hat sich gezeigt, dass die geschaffenen Parkplatzangebote nicht ausreichen und Erweiterungsmöglichkeiten meistens nicht zur Verfügung stehen. Deshalb haben die Gemeinden im Rahmen des kommunalen Nachbarschaftsforums eine Untersuchung in Auftrag gegeben, wie der Busverkehr ausgestaltet werden sollte, um eine geschlossene Reisekette von der Haustür bis zum Arbeitsplatz in Berlin per ÖPNV zu ermöglichen.
„Mit dieser Untersuchung hat die Qualität der Zusammenarbeit im kommunalen Nachbarschaftsforum eine neue Qualität der Zusammenarbeit erreicht.“ stellt Hoppegartens Bürgermeister Karsten Knobbe fest.
Die Untersuchung hat ergeben, dass sich der Busfahrplan noch mehr dem Takt der S-Bahn anpassen muss und dass weitere Haltestellen geschaffen werden müssen. Deshalb haben sich die Gemeinden Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten und Neuenhagen bei Berlin entschieden, selbst das Busangebot zu verbessern und über den Landkreis als Aufgabenträger für den ÖPNV weitere Leistungen beim zuständigen Verkehrsunternehmen, der mobus GmbH, zu bestellen.
Nach langer Diskussion und intensiven Beratungen in den jeweiligen Gemeindevertretungen konnten die Bürgermeister der drei Gemeinden dann auch am Donnerstag, den 05. Juli, den Vertrag mit dem Landkreis Märkisch-Oderland unterschreiben. Er sichert ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 einen 20-Minutentakt in der Zeit von 05:30 Uhr bis 08:30 Uhr und 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr. In der Schulzeit beginnt der 20-Minutentakt schon um 14:00 Uhr. Dieses zusätzliche Angebot bezieht sich auf die drei Gemeinden Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten und Neuenhagen bei Berlin mit den Linien 940 bis 943, 945, 948 bis 949 und 951. Neuenhagens Bürgermeister Ansgar Scharnke, erst neu in das Amt gewählt, sieht mit dieser gemeinsamen Finanzierung des zusätzlichen Verkehrs
„ein gutes Beispiel der kommunalen Zusammenarbeit.“
Und der Bürgermeister Thomas Krieger (Fredersdorf-Vogelsdorf) hat bei der Vertragsunterzeichnung festgestellt,
„dass mit dem Vertrag zwar ein wichtiger Schritt geschafft wurde, aber das Ziel erst erreicht ist, wenn die Busse voll besetzt sind“.
Der Beigeordnete Rainer Schinkel als Verantwortlicher für den kreislichen Nahverkehrsplan kann sich vorstellen, dass
„bei entsprechender Nachfrage auch Teile des zusätzlichen Angebotes in den Nahverkehrsplan des Landkreises einfließen könnten, der sich derzeit in der Bearbeitung befindet.“
Damit übernähme dann Landkreis auch Teile der Finanzierungslast, die jetzt die drei Gemeinden tragen.
Natürlich funktioniert eine solche Verkehrsbedienung nur in enger Abstimmung mit dem Verkehrsunternehmen. Deshalb war auch der Geschäftsführer der mobus GmbH Daniel Kunath bei der Vertragsunterzeichnung anwesend. Für ihn stellt diese enge kommunale Zusammenarbeit in Märkisch-Oderland
„ganz was Besonderes dar“, was er von anderen
Verkehrsunternehmen der Rhenus-Gruppe nicht kennt.
„Jetzt müssen ganz schnell die 10 Busse bestellt werden, weil die Lieferzeiten auch ein halbes Jahr betragen“ blickt Kunath bereits in die Zukunft.

Seelow, 9. Juli 2018

Arbeitslosenquote im Landkreis Märkisch-Oderland erreicht historischen Tiefststand

Erstmals in der Geschichte des Landkreises ist die Arbeitslosenquote im Juni 2018 auf unter 6 Prozent gesunken. Damit sind weniger als 6.000 Menschen als arbeitssuchend gemeldet.
Für die Wirtschaftsförderung im Landkreis ist das zwar ein Grund zur Freude aber kein Grund zum Pausieren. Die Herausforderungen der Zukunft verlangen, dass schon heute die Weichen gestellt werden um die Wirtschaftskraft im Landkreis zu erhalten. Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge, Elektromobilität, Verbesserung der Infrastruktur, Digitalisierung und Breitbandausbau, Ausweisung von Gewerbeflächen oder auch die Entwicklung des Strausberger Technologiezentrums (STIC) sind hier zu nennen.
Der Wirtschaftsbeigeordnete des Landkreises, Rainer Schinkel will die Voraussetzungen schaffen, dass für Firmen, die wachsen oder sich neu ansiedeln wollen Gewerbeflächen mit guter Infrastrukturanbindung bereitgestellt werden.
„Wir brauchen neue Gewerbestandorte, die in unmittelbarer Berlin-Nähe nur schwer zu finden sind. Gemeinsam mit den jeweiligen Gemeinden macht es Sinn in Rehfelde oder Tasdorf die planerischen Voraussetzungen zu schaffen. Die Entwicklungsachse von West nach Ost entlang der B5 / B1 und der Ostbahn kann Motor von Ansiedlungen sein. Dazu brauchen wir auch bessere Bahnverbindungen, eine höhere Platzkapazität und eine bessere Taktung bis Seelow-Gusow, zumindest bis Müncheberg. Ich bin auch davon überzeugt, dass der in den nächsten Jahren geplante Breitbandausbau im gesamten Kreis gerade für die ländlichen Räume neue Chancen und Perspektiven eröffnet.“
Der Geschäftsführer der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft
Märkisch-Oderland mbH, Andreas Jonas betont:
„Neben dem Mangel an Flächen ist der Fachkräftemangel inzwischen für fast alle Firmen das Problem Nummer eins. Wir nehmen wahr, dass viele Unternehmen noch nicht ausreichend auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften vorbereitet sind. Das Problem muss jedoch dringend angegangen werden. Die Wirtschaftsförderung kann derzeit mit Hilfe von Fördermitteln hierbei wirksam unterstützen. Außerdem sehen wir bei den Pendlern ein großes Potenzial, noch Fachkräfte für die Unternehmen in Märkisch-Oderland zu gewinnen.“

Seelow, 03. Juli 2018

Landkreis Märkisch-Oderland sieht in Ergebnissen des deutsch-polnischen Bahngipfels erste Fortschritte beim Ausbau der Ostbahn

Die derzeit bekannten Ergebnisse des deutsch-polnischen Bahngipfels am 11.06.2018 in Potsdam können aus Sicht des Landkreises nicht befriedigen. Sie sind aber ein erster konkreter Schritt, die Ostbahn, deren Ausbau und die Elektrifizierung in die Diskussion der Entscheidungsebene zu bringen. Deutsche und polnische Regierungsvertreter als auch die Deutsche Bahn als Eigentümer der Bahninfrastruktur haben wahrgenommen und bestätigt, dass diese Verkehrsverbindung erfolgreich ist, Wachstumspotenzial hat und geeignet ist, einen Beitrag zur Meisterung der Herausforderungen in der Verkehrspolitik zu leisten. Im Vorfeld des Gipfels hat der Landkreis den Ministerpräsident in einem Brief gebeten, die Bahnstrecke in den Gesprächen zu thematisieren.

Der Landkreis ist der Auffassung, dass als erste konkrete Maßnahme eine Verdichtung auf einen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Seelow-Gusow zu realisieren ist. Die dafür benötigten infrastrukturellen Voraussetzungen und finanziellen Mittel sind überschaubar und könnten allein von den für den SPNV verantwortlichen Ländern Berlin und Brandenburg, dem Bund und der DB aufgebracht werden.

Die Euro-Region „Pro Europa Viadrina“ hat mit der vorliegenden Pendlerstudie den dringenden Handlungsbedarf aufgezeigt. Die IHK Ostbrandenburg hat eine Studie beauftragt, die eine Nutzen-Kosten-Analyse für den Ausbau zur Zweigleisigkeit und der Elektrifizierung liefern wird. Die Region spricht sich einhellig für diesen Ausbau aus und wird dafür Sorge tragen, dass dies auch Thema bei den künftigen deutsch-polnischen Bahngipfeln wird.

Seelow, 14. Juni 2018

Jahresgebührenbescheid für die Abfallentsorgung


Am 1. März 2018 wurden an alle Gebührenpflichtigen im Landkreis Märkisch-Oderland die Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung 2017/2018 versandt.
Die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2017/2018, die am 1. März 2018 an alle Gebührenpflichtigen versandt wurden, enthalten den Abrechnungsbescheid für das Jahr 2017 und die Festsetzung der Vorauszahlung für das Jahr 2018.
In den Abfallentsorgungsgebühren sind die Grundgebühr, die Abfallbehältergebühr, die Leistungs-/Leerungsgebühr und ggf. die Behälterwechselgebühr sowie die Holgebühr enthalten.
Bitte beachten Sie, dass mit dem Gebührenbescheid alle Änderungen zu Personen bis einschließlich 15. Dezember 2017 berücksichtigt sind. Änderungen zur Personenzahl nach diesem Datum werden im nächsten Änderungsbescheid aufgeführt.
Der Fälligkeitstermin für die Zahlung der Abfallentsorgungsgebühren ist der 1. April 2018. Überweisungen richten Sie bitte unter Angaben des Kassenzeichens auf das im Gebührenbescheid angegebene Konto.
Bei Fragen zum Gebührenbescheid stehen Ihnen die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland (EMO) unter den im Gebührenbescheid angegebenen Telefonnummern wie folgt zur Verfügung:

Montag                 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag               8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch               8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag          8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr
Freitag                  8:00 bis 12:00 Uhr

Seelow, 5. März 2018

Internetbasierte Fahrzeugzulassung nimmt an Fahrt auf   

Mit der Möglichkeit der internetbasierten Außerbetriebsetzung von Kraftfahrzeugen wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Januar 2015 ein mehrstufiges Verfahren namens „i-Kfz“ zur Modernisierung des  Fahrzeugzulassungswesens in Gang gesetzt.
Ab 01. Oktober 2017 trat die sogenannte 2. Stufe i-KfZ in Kraft. Von nun an besteht für natürliche Personen die Möglichkeit, internetbasiert einen Antrag auf Wiederzulassung eines Fahrzeuges auf denselben Halter
-    im selben Zulassungsbezirk
-    mit denselben bei der Außerbetriebsetzung reservierten Kennzeichen zu stellen.
Die Pläne zur digitalen Antragsbearbeitung gehen bereits weiter. Mit Start der für 2019 geplanten i-Kfz 3. Stufe wird es zukünftig auch möglich sein, Fahrzeuge online Umzuschreiben oder neu zu zulassen.  

Voraussetzungen für das gesamte internetbasierte Verfahren sind u.a.:

-    die ab dem 01.01.2015 bei Zulassung eines Fahrzeuges ausgegebenen neuen Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen Teil I mit jeweils verdecktem Sicherheitscode

-    ein Personalausweis mit freigeschalteter Online-Funktion und das entsprechende Lesegerät.

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung erfolgt über ein von der Fahrzeugzulassungsbehörde genutztes Portal.
Die Internetadresse für die Bürgerinnen und Bürger lautet:

https://ikfz.brandenburg.de/start/bb

Weitere Informationen finden Sie unter: www.maerkisch-oderland.de/strassenverkehrsamt
Seelow, 29. Januar 2018

Änderungen in der Müllentsorgung des Landkreises: Umstellung von Ident-Wäge-System auf Ident-System
Ab dem 01. Januar 2018 erfolgt eine Umstellung des bisherigen Ident-Wäge-Systems auf ein reines Ident-System. Demnach wird bei der Entleerung der Hausmülltonnen der Abfall nicht mehr verwogen (Leistungsgebühr), sondern es wird lediglich die Leerung der Tonne elektronisch dokumentiert und anschließend für die Abrechnung aufbereitet (Leerungsgebühr). Dies geschieht mit Hilfe des im Abfallbehälter eingebauten RFID-Transponders (Mikrochip) und des am Sammelfahrzeug angebrachten Lesegeräts. Mehr hierzu können Sie auf unserer Internetseite nachlesen. Es wird des Weiteren ein 14-täglicher Tourenrhythmus beibehalten.
Auch mit dem neuen Ident-System bleiben die Abfallgebühren verursachergerecht. Mit der Wahl der Tonnengröße und der Zahl der Entleerungen haben Sie weiterhin Einfluss auf Ihre Gebührenhöhe!
Veranlassung:
Der bisherige Entsorgungsvertrag über die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen im Landkreis Märkisch-Oderland lief zum Ende des Jahres 2017 aus. Aus diesem Grund wurde die Entsorgungsleistung für den Zeitraum 01.01.2018 - 30.04.2024 mit einer Verlängerungsoption um zwei Jahre neu ausgeschrieben.
Gründe für die Umstellung:
In den vergangenen Jahren sind die Kosten für die Abfallentsorgung (Lohnkosten, Betriebskosten, Deponiegebühren für das Entsorgungsunternehmen) nicht unerheblich gestiegen. Zusätzlich entstanden hohe Kosten für das Ident-Wäge-System durch die notwendige Wartung und Eichung der Fahrzeugwaagen sowie einer unökonomischen Sammlung vieler bereitgestellter Abfallbehälter mit geringem Füllgrad.
Durch den Wechsel auf ein reines Ident-System entfallen die Kosten für die Eichung der Waagen. Des Weiteren gestaltet sich die Sammlung von weniger bereitgestellten, aber dafür meist vollständig gefüllten, Abfallbehältern wesentlich ökonomischer und somit ca. 15 – 20 % günstiger. Diese Einsparungen werden zur Stabilisierung der Gebühren genutzt, so dass die Grundgebühren für 2018 nicht erhöht werden mussten.
Entleerbarkeit der Abfallbehälter insbesondere zur kalten Jahreszeit:
Laut § 13 Abs. 3 der Abfallentsorgungssatzung 2018 sind Abfälle so in die Abfallbehälter einzufüllen, das deren Beschädigung, das Anfrieren von Abfällen ausgeschlossen und eine einwandfreie Entleerung mühelos und gefahrlos möglich ist. Das Einschlämmen und Verdichten des Inhalts ist verboten. Die Gebührenpflicht für die Leerungsgebühr entsteht mit der Bereitstellung eines Abfallbehälters zur Leerung, auch wenn dieser aus vorgenannten Gründen nicht vollständig geleert werden kann (vgl. § 17 Abs. 2 Abfallgebührensatzungsatzung 2018).

Erläuterung zur Leerungsgebühr und zur Vorauszahlung von Leerungsgebühren:
Durch die Umstellung von einer gewichtsabhängigen Leistungsgebühr auf eine Leerungsgebühr für die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen (vgl. Satzung über die Abfallentsorgung des Landkreises Märkisch-Oderland (Abfallentsorgungssatzung - AESMOL 2018)) vom 13.12.2017 ändert sich auch die Berechnung der Vorauszahlung.
Mit dem Abrechnungsbescheid für 2017 erhalten Sie wie gewohnt auch den Vorauszahlungsbescheid für 2018. Diese werden Ihnen im ersten Quartal 2018 zugesandt.
Für die erstmalige Festsetzung der Vorauszahlungsleistungen 2018 erfolgt die Berechnung der Leerungsgebühr je Abfallbehälter für Hausmüll oder hausmüllähnlichen Gewerbeabfall auf der Grundlage der Hälfte der registrierten Leerungen im vorangegangenen Zeitraum des Kalenderjahres 2017. Bei Objekten, bei denen keine oder nur eine Leerung im vorherigen Kalenderjahr stattgefunden hat, werden zwei Mindestleerungen als Grundlage festgesetzt.
Für die darauffolgende Festsetzung der Vorauszahlungsleistungen ab Kalenderjahr 2019 werden die im vorherigen Kalenderjahr tatsächlich elektronisch dokumentierten Abfallbehälterleerungen als Grundlage herangezogen.
Gründe für die Festsetzung der Vorauszahlungshöhe der Leerungsgebühren im ersten Jahr, auf der Grundlage der Behälterleerungen 2017:
Die Einwohner des Landkreises MOL waren in den letzten Jahren auf eine kilogrammgenaue Wägung (Ident-Wäge-System) ihres Abfallbehälters für Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfall eingestellt. Demgemäß sind die Abfallbehälter oft nicht voll befüllt zur Leerung bereitgestellt worden.
Da der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) bisher keine Erfahrungswerte mit dem Ident-System sammeln konnte und um den Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten, hat sich der EMO einmalig zur Einführung des Ident-Systems zu einer Pauschallösung hinsichtlich der Vorauszahlungshöhe entschieden (die Hälfte der Abfallbehälterleerungen des Vorjahres als Vorauszahlungshöhe der Leerungsgebühr).

Landkreis Märkisch-Oderland führt Warn-App ein 
Der Landkreis Märkisch-Oderland führt zum 01. Januar 2018 die Bürgerinformations- und Warn App „BIWAPP“ ein.
Ziel ist es, die Bevölkerung bei Bedarf schnellstmöglich und direkt vor akuten Gefahren, Risiken und örtlichen Einschränkungen warnen zu können.
Die Meldungen kommen unmittelbar vom Landkreis Märkisch-Oderland, dem Deutschen Wetterdienst, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und anderen angeschlossenen Behörden und Einrichtungen direkt auf das Smartphone der Nutzer.
Bürger können die werbe- und kostenfreie App für Apple-, Android-, Windows- und Black-Berry-Geräte herunterladen und für sich konfigurieren.
So können Nutzer innerhalb eines selbst festgelegten Radius für einen oder mehrere selbst festgelegte Orte individuell bestimmen, über welche Themen sie aktiv informiert werden möchten (Straßensperrung, Unwetterwarnung, Tierseuchen, Sperrung von Badegewässern, Hochwasser, Bombenentschärfung, allgemeine Warnungen etc.).
Die Verwendung der App soll die Informationsreichweite der Kreisverwaltung bei Fragen der Gefahrenabwehr erhöhen und die Informationsgeschwindigkeit signifikant verbessern.
Viele weitere Informationen zu BIWAPP und ihren Funktionen sowie den Link zu den entsprechenden Stores finden Sie unter:

http://biwapp.de/mol
» zum QR-Code der APP

Hintergrund:
BIWAPP ist die Bürger Info und Warn App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung.
Mithilfe von BIWAPP können Kommunen, Katastrophenschutzbehörden sowie Pressestellen wichtige Bürger-Informationen aber auch Warnungen zu Schadenslagen und Gefährdungen direkt an die App senden.
Nutzer können sowohl verschiedene Gebiete und Regionen über die sich auf dem Laufenden halten wollen als Favoriten hinterlegen, als auch bei aktivierter Wächter-Funktion Meldungen und Informationen zu ihren aktuellen Aufenthaltsorten erhalten.
Durch die Einbindung der offiziellen Meldungen des Deutschen Wetterdienstes erhalten die Nutzer zuverlässige Informationen zu möglichen Gefahren durch die Wetterlage.

Mit BIWAPP können Kommunen unterschiedliche Meldungen erstellen und versenden. Nicht jede Meldung ist aber für jeden Bürger wichtig und relevant. Eine Straßensperrung kann für Bahnpendler völlig uninteressant sein.
Damit subjektiv unwichtige Meldungen nicht stören, können Nutzer entsprechende Kategorien deaktivieren. Besonders wichtige Meldungen, wie Katastrophenmeldungen hingegen lassen sich nicht abstellen. So wird gewährleistet, dass jede wichtige Meldung auch die Nutzer erreicht.
Die Einführung der BIWAPP wird die bisherigen Informationswege nicht ersetzen. Neben Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen oder Sirenen wird die App ein zusätzliches Mittel zur Information der Bevölkerung sein.
Seelow, 20. Dezember 2017

 Unerlaubtes Entsorgen von Grünabfällen ist kein Kavaliersdelikt!

Landkreis Märkisch-Oderland bietet passende Entsorgungsmöglichkeiten

Trotz bequemer Entsorgungsangebote im Landkreis werden Garten- und Grünabfälle oftmals in Wäldern oder an Straßen und Feldwegen entsorgt. Da dies auf illegalem Wege geschieht, können hierfür Bußgelder erhoben werden.
Der Landkreis Märkisch-Oderland bietet unterschiedliche Entsorgungswege an. Neben dem Kompost im eigenen Garten, gibt es die Möglichkeit offizielle Banderolen und Laubsäcke für die Entsorgung von Ast- und Strauchwerk oder Laub- und Pflanzenabfällen zu erwerben. Größere Mengen Grün- und Gartenabfälle können auch zu zugelassenen Kompostierungsanlangen gebracht werden.
Einige Bürger aus dem Raum Seelow und Strausberg können bereits auf den Modellversuch „Biotonne“ zurückgreifen, welcher ermöglicht, Garten- und Grünabfälle über eine Biotonne zu entsorgen.

Hintergrund:
Durch die auf den „wilden“ Ablagerungsflächen ablaufenden unkontrollierten Zersetzungsprozesse verändert sich das Nährstoffangebot im Waldboden. Außerdem siedeln sich Gartenpflanzen an, die nicht in den Wald gehören. Sie verdrängen Waldpflanzen und stören das ökologische Gleichgewicht.
Gartenbesitzer, die Grün- und Gartenabfälle außerhalb von zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen wild entsorgen, verstoßen gegen Abfall- und Forstrecht. Gemäß Waldgesetz gilt die Entsorgung als Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 Euro geahndet werden. Nach § 69 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind sogar bis zu 100.000 Euro Bußgeld zu erheben, wenn Abfälle nicht in den zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen entsorgt werden.

Mehr dazu lesen Sie auf der Internetseite des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland www.maerkisch-oderland.de/abfallentsorgung
unter dem Bereich Grünabfallsammlung.
Seelow, 21. Juni 2017

Illegale Sammlungen von Abfällen

Wurfzettel im Briefkasten oder Körbe vor dem Haus weisen häufig auf eine illegale Sammlung von Abfällen hin. Bitte unterstützen Sie diese Sammlungen nicht!Derzeit sind in den Briefkästen wieder gehäuft Wurfzettel und Flyer über Althaushaltsgerätesammlungen sowie Schuh- und Altkleidersammlungen zu finden. Darauf wird kurzfristig angekündigt, dass nicht mehr benötigte Gegenstände, wie z. B. Elektro- und Elektronikaltgeräte, Altmetalle, Kleidung, Schuhe, Porzellan, Kosmetik u.s.w. im Rahmen einer Straßensammlung abgeholt werden. Im Aufruf sind zwar der genaue Tag und die Zeit, bis wann die Gegenstände bereitgestellt werden sollen, angegeben, jedoch fehlen jegliche Hinweise auf den oder die Verantwortlichen.

Bei diesen Aufrufen handelt es sich zumeist um illegale Sammlungen von Abfällen. Sie verfolgen ausschließlich das Ziel, an gewinnbringende und geeignete Wertstoffe heranzukommen, weniger lohnende Teile werden in vielen Fällen am Straßenrand zurückgelassen oder man findet sie später als illegale Abfallablagerung im Wald.

 Bitte unterstützen Sie nicht die illegalen Sammler.

 Im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es ohnehin keine Veranlassung, sich an diesen illegalen Sammlungen zu beteiligen, da die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten flächendeckend sichergestellt ist.

 Bei Fragen zur Verwertung und Entsorgung von Abfällen hilft Ihnen die Abfallberatung des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland unter der Telefonnummer 03341-354 7014/10 gerne weiter.

 Seelow, 24. April 2017

„Weiße Flecken“ werden sichtbar

 Geoportal des Landkreises zeigt die Ergebnisse der Erkundung zum Breitbandausbau in Märkisch-Oderland

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat am 28. Februar 2017 den Antrag im Rahmen des Bundesförderprogrammes zum Netzausbau gestellt. Der Antragstellung vorangegangen war eine vollumfängliche Erkundung der sogenannten „weißen Flecken“, also der Gebiete im Landkreis, deren Internetgeschwindigkeit weniger als 30 Mbit/s beträgt. Auf den Seiten des Geoportals des Landkreises können die Ergebnisse der Planungsphase jetzt eingesehen werden.

Zur Darstellung der bisherigen Geschwindigkeit und der Ausbauperspektive werden in der Karte mit grün, gelb und rot drei Kategorien unterschieden. Grün steht hierbei für eine bestehende Internetgeschwindigkeit über 30 Mbit/s. Gelb sind alle Gebiete markiert, die vom Netzbetreiber innerhalb der nächsten drei Jahre eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Rot gefärbt sind die Bereiche, die im Falle der Förderung durch das Bundesprogramm mit mind. 50 Mbit/s erschlossen werden.

Für den notwendigen Ausbau der Infrastruktur wird bislang von Gesamtkosten in Höhe von 96 Mio. € ausgegangen. Abzüglich der Bundes- und Landesförderung verbleibt beim Landkreis, der die Kosten für die Kommunen übernimmt, ein Anteil von ca. 6,2 Mio. €.

So werden etwa nach bisherigen Planungen unter anderem ca. 700 km an Tiefbauleistungen erforderlich sein.

Mit einer Entscheidung über die Förderung ist im Laufe des Jahres zu rechnen.

 Geoportal des Landkreises:

http://www.landkreismol.de/cms/index.php?id=99

 Seelow, 04. April 2017

Landkreis testet Erlegungsprämie für Schwarzwild

Der Landkreis Märkisch-Oderland nimmt entsprechend einer Vereinbarung mit dem Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) an der Einführung einer Erlegungsprämie für Schwarzwild teil. Das Pilotprojekt ist zunächst für die drei Jagdjahre 2016 bis 2018 ausgelegt.

Mit einem Betrag von 20 € kann jedes Stück Schwarzwild (auch Unfall und Fallwild) das über der Streckenmeldung des Jagdjahres 2015/2016 erlegt wurde gefördert werden.

Jeder Jagdausübungsberechtigte oder jede Pächtergemeinschaft kann für die jeweiligen Jagdbezirke das Antragsformular bis zum 12. April 2017 bei der Unteren Jagdbehörde Märkisch-Oderland einreichen.

Die Nachweisführung erfolgt für jedes erlegte Stück Schwarzwild über die Kopie des Wildursprungsscheines. Des Weiteren muss für jedes zu prämierende Stück Schwarzwild ab dem Jagdjahr 2017 eine Schweißprobe abgegeben werden.

Nach Prüfung der Anträge und erfolgter Mittelzuweisung durch das MLUL erfolgt die Auszahlung auf das im Antrag angegebene Konto der Jagdausübungsberechtigen beziehungsweise Pächtergemeinschaften.

Für Fragen zum Antragsverfahren stehen die Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde unter der Telefonnummer 03346-850 6340 gern zur Verfügung.

Das Antragsformular ist auf der Internetseite des Landkreises im Bereich der Unteren Jagdbehörde abrufbar: 

 http://maerkisch-oderland.de/cms/front_content.php?idcat=224&lang=1&client=1

 Seelow, 27. März 2017