wappen Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
 
Sie sind hier: Aktuelles

Informationen des Landkreises

Bereiche Unterhaltsvorschuss und Beistandschaften des Jugendamtes Märkisch-Oderland geschlossen 

Die Bereiche Unterhaltsvorschuss und Beistandschaften des Jugendamtes Märkisch-Oderland haben in der Zeit vom 13. Januar 2020 bis 24. Januar 2020 an den Dienstorten Bad Freienwalde, Seelow und Strausberg geschlossen.

Die von der Schließzeit betroffenen Sprechtage sind Dienstag, der 14. Januar 2020 und Freitag, der 17. Januar 2020,
sowie
Dienstag, der 21. Januar 2020, und Freitag, der 24. Januar 2020.
Bitte beachten Sie auch die dadurch reduzierte telefonische Erreichbarkeit.

Die Schließzeit ist erforderlich, um die Anpassungen an die ab 01. Januar 2020 geltenden Mindestunterhaltssätze und der dadurch veränderten Zahlungsbeträge vorzunehmen.

Bitte beachten Sie die Schließzeit bei Ihren Terminplanungen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Seelow, 02.01.2020

Entwurf des Haushaltsplanes für 2020 liegt vor

Der Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2020 ist aufgestellt. Der Beschluss ist für die Kreistagssitzung am 19. Februar 2020 vorgesehen. Die öffentliche Auslegung erfolgt vom 09. Dezember bis 18. Dezember 2019.

Der Ergebnishaushalt sieht Aufwendungen von 342,2 Mio. Euro vor. Dem stehen 337,4 Mio. Euro Erträge gegenüber.

Dazu erklärt der Kämmerer und Beigeordnete Rainer Schinkel:

„Die Aufstellung des Haushaltes gestaltet sich schwieriger als in den Vorjahren. Der Landkreis wird deutlich mehr für die Betreuung in Kindertagesstätten aufwenden müssen. Die Anzahl der zu betreuenden Kinder steigt und der Personalschlüssel wird durch landesgesetzliche Regelungen stetig verbessert. Da der Landkreis für die Bezahlung des notwendigen Personals fast vollständig aufkommt, werden wir allein für die Kindertagesbetreuung fast 75 Mio. Euro bereitstellen müssen, knapp 6 Mio. Euro mehr als wir es noch für das Jahr 2019 geplant haben. Vom Land werden wir nur 3,6 Mio. Euro mehr erwarten können. Die Verbesserung des Angebots im Busverkehr, das der Kreistag über den Nahverkehrsplan 2020-2024 beschlossen hat, wird einen im Vergleich zu 2019 um ca. 2,7 Mio. Euro höheren Kreiszuschuss bedeuten.

Wir wissen aber auch um die Herausforderungen, vor denen viele Gemeinden im Landkreis stehen. Daher haben wir uns entschieden, die Kreisumlage für das Jahr 2020 nicht zu erhöhen und den Haushaltsausgleich über eine Entnahme aus der Rücklage zu vollziehen. Das schränkt unsere Handlungsfähigkeit in den kommenden Jahren etwas ein und wir werden wie in den Vorjahren auch bei der Haushaltsdurchführung auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit achten müssen. Vor uns stehen Investitionen wie der Breitbandausbau oder Schulneubauten, die für die Zukunftsfähigkeit des Landkreises stehen und die wir im Haushalt 2020 und den Folgejahren eingestellt haben. Da diese nicht allein mit den geplanten Fördermitteln oder unseren verfügbaren Finanzmitteln realisiert werden können, ist für 2020/2021 eine Kreditaufnahme vorgesehen.

Mein Appell an die neue Landesregierung ist ähnlich wie in den Vorjahren. Entlastungen für Bürger sowie neue oder verbesserte Leistungen dürfen vom Land nicht beschlossen werden, ohne eine adäquate Gegenfinanzierung bei den Kreisen und Gemeinden sicherzustellen. Wir haben in den letzten Jahren eine außerordentlich gute konjunkturelle Entwicklung gehabt. Das wird nicht immer so sein und die Kommunalhaushalte dürfen dann nicht dazu dienen, Landeshaushalte zu konsolidieren.

Der Kreishaushalt 2020 ist solide geplant und wird den Landkreis ein gutes Stück lebenswerter machen. Das Kreisentwicklungsbudget wird Teil des Haushaltes sein und damit besonders finanzschwachen Gemeinden die Möglichkeit geben, wichtige Investitionen zu realisieren. Dadurch wird der Landkreis seiner Ausgleichsfunktion gerecht.”

Seelow, 10. Dezember 2019

Wiedereinrichtung der Buslinie 935 zwischen Hönow und Altlandsberg

Der Landkreis Märkisch-Oderland wird ab 2020 sein Busangebot verbessern und deutlich mehr Mittel dafür bereitstellen. Mit dem Beschluss zum Nahverkehrsplan 2020-2024 haben die Kreistagsabgeordneten im Dezember 2018 auch den Weg freigemacht, um wieder eine Buslinie zwischen Hönow und Altlandsberg einzurichten.

Die Linie, die es bis 2005 schon einmal gab, wurde mit durchschnittlich nur 3,2 Personen pro Fahrt kaum genutzt und daher aufgegeben.

Inzwischen haben sich die Einwohnerzahlen in Altlandsberg und im Hoppegartener Ortsteil Hönow erhöht und die Tendenz zum Auspendeln für die tägliche Arbeit ist gewachsen. Daher geht der Kreistag davon aus, dass mit der Anbindung am U-Bahnhof Hönow nicht nur Einwohner aus den beiden Orten in den jeweils anderen fahren können, sondern mit der Anbindung zum U-Bahnhof Hönow auch eine schnelle Anbindung nach Berlin erreicht wird und damit den Pendlern eine weitere Alternative zur PKW-Fahrt nach Berlin angeboten werden kann.   
Die neue Linie 935 verkehrt ab dem 16.12.2019 montags bis freitags im Stundentakt zwischen 06:00 Uhr und 20:00 Uhr und bindet das Logistik-Center in Seeberg und die Haltestelle „Am Grünzug“ in Hönow wieder in das ÖPNV-Netz ein. Außerdem besteht am Marktplatz in Altlandsberg die Möglichkeit, auf die Linie 944 (Hoppegarten – Neuenhagen – Altlandsberg-Nord) umzusteigen.
Den Fahrplan finden Sie unter

www.maerkisch-oderland.de/de/fahrplanaenderungen-zum-15122019.html

oder unter

https://www.mo-bus.de/index.php?id=611&L=0

Seelow,3. Dezember 2019

Information des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes zur Afrikanischen Schweinepest

Ein Merkblatt zur Verhütung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest hat der Landkreis erarbeitet.

» Hier können Sie das Merkblatt lesen.

 

 

Straßenverkehrsamt Märkisch-Oderland erweitert Sprechzeiten

Für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es ab dem 01. September 2019 Änderungen im Bereich der Zulassung von Fahrzeugen im Straßenverkehrsamt in Strausberg zu beachten. Um sich den aktuellen Bedingungen anzupassen, hat das Straßenverkehrsamt im betreffenden Bereich seine bisherigen Arbeitsprozesse analysiert.

Mit dem Ziel, effizienter und somit bürgerfreundlicher zu arbeiten, setzt der Bereich Zulassung zum 01. September 2019 verschiedene Maßnahmen um.

Während es Bürgern derzeit nicht möglich ist, am Mittwoch Fahrzeuge zuzulassen, wird diese Möglichkeit ab dem 01. September 2019 jeweils in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr eingeräumt, sofern im Vorfeld online ein Termin reserviert wurde. Davon verspricht sich das betreffende Fachamt, Wartezeiten für den Bürger zu verkürzen und das Arbeitsaufkommen nun auf fünf Werktage pro Woche zu verteilen.

Neben der Öffnung des Mittwochs, werden nun auch die bisherigen Öffnungszeiten am Dienstag angepasst. Bisher von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet, wird das Straßenverkehrsamt künftig von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet haben. Die Online-Terminvergabe wird weiter ausgebaut. Gerade die Online-Termine erfreuen sich mit einer durchgehend fast 100-prozentigen Nachfrage großer Beliebtheit, da Bürgeranliegen hier mit einer durchschnittlichen Wartezeit von unter 3 Minuten in die Bearbeitung starten.

Ab dem 01. September 2019 wird ein Zulassungsvorgang von nur noch einem Sachbearbeiter abgearbeitet. Das heißt, dass Bürger nicht mehr zwei verschiedene Ansprechpartner zur Klärung Ihres Anliegens aufsuchen müssen und die Bearbeitung künftig schneller von statten geht. Zudem werden alle Mitarbeiter in der Vorgangsbearbeitung mit EC-Kartenlesegeräten ausgestattet, sodass das teilweise 10-minütige Warten an dem Kassenaustomaten bei Zahlung mit der EC-Karte entfällt.

Die Maßnahmen sollen zu einer effizienteren Arbeitsweise führen, was sowohl in der internen Abarbeitung von Vorgängen, als auch in den durchschnittlichen Wartezeiten für den einzelnen Bürger zum Ausdruck kommen wird.
Seelow, 21. August 2019


Landrat und Mitarbeiter legen Grundstein für neues Straßenverkehrsamt in Märkisch-Oderland

Am 5. Juni 2019 wurde der Grundstein für das neue Straßenverkehrsamt Märkisch-Oderland gelegt.
Das neue Straßenverkehrsamt ist der erste Neubau eines Verwaltungsgebäudes der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland.
Ökologisch und energetisch vorbildlich, wird das neue Gebäude die Ansprüche von Mitarbeitern und Bürgern an einen funktionellen und modernen Verwaltungsbau mit zeitgemäßer Architektur verbinden.
Das neue Gebäude wird den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Klimaschutz bestmöglich gerecht. Angefangen bei der Nutzung erneuerbarer Energie über den Einsatz von ökologisch sinnvollen Baumaterialien bis hin zu einem flexiblen und durchdachten Raumkonzept.
Mit dem neuen Straßenverkehrsamt entsteht eines der modernsten Verwaltungsgebäude der Region. Es erfüllt die Ansprüche an eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Arbeitswelt und eine offene, kommunikationsfreundliche Umgebung für Besucher und Mitarbeiter. Der Wartebereich wird Platz für 100 Besucher bieten und im Außenbereich finden sich 100 Parkplätze.
Im Sommer 2020 sollen die rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland am neuen Standort „Am Biotop“ 12 in Strausberg einziehen.
Für den Neubau des Straßenverkehrsamtes sind rund 6,5 Mio. Euro Baukosten veranschlagt.

Hintergrund:

Jan. 2016                Interessenbekundung zum Kauf eines Grundstückes im Gewerbegebiet Strausberg Nord
Aug. 2016               Raumbedarfsermittlung
Sept.-Okt. 2017       Vorbereitung Planungswettbewerb mit Teilnehmerwettbewerb
Dez. 2017               Veröffentlichung der Auslobung der Planungsleistungen durch die Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
11.04.2018              Beschlussfassung im Kreistag zur Auftragsvergabe an HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER aus Zwickau mit dem Partnerbüro Projektbüro Dörner und Partner GmbH aus Eberswalde
Jun./Jul. 2020          Fertigstellung

Seelow, 05. Juni 2019

Kreistag Märkisch-Oderland beschließt einstimmig die Neufassung der Schülerbeförderungssatzung

In der Sitzung des Kreistages am 15. Mai 2019 haben die Abgeordneten die Neufassung der Schülerbeförderungssatzung beschlossen.
In der neuen Satzung werden die Kilometerbegrenzungen für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I von 4 auf 3,5 km und der Sekundarstufe II von 8 auf 5 km reduziert.
Damit wächst die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Beförderung und auf Gewährung eines Zuschusses zu den Schülerfahrtkosten haben, um ca. 20 Prozent beziehungsweise 1.100.
Die dafür notwendigen Mehrkosten von jährlich ca. 600.000 Euro wurden im Haushaltsplan 2019 eingestellt und für die Folgejahre berücksichtigt. Die Regelung gilt mit dem Beginn des Schuljahres 2019/2020.

Um allen berechtigten Schülerinnen und Schülern des Landkreises Märkisch-Oderland rechtzeitig zum neuen Schuljahr den Fahrausweis zustellen zu können beziehungsweise die Spezialbeförderung zu gewährleisten, weist das Schulverwaltungsamt darauf hin, dass die Neubeantragung der Schülerfahrausweise sowie der Schülerspezialbeförderung für das Schuljahr 2019/2020 schnellstmöglich erfolgen sollte.
Für Schülerinnen und Schüler, die in die 1. Klasse aufgenommen werden beziehungsweise den Bildungsgang wechseln (von Klasse 6 in Klasse 7, von Klasse 10 in Klasse 11) sollten die Anträge bis zum 31. Mai 2019 im Schulverwaltungsamt des Landkreises vorliegen. Bei einer späteren Antragstellung oder bei unvollständig ausgefüllten Anträgen kann die rechtzeitige Bearbeitung und damit die termingerechte Bereitstellung der Schülerfahrausweise beziehungsweise die Organisation der Schülerspezialbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht immer sichergestellt werden.

Die Unterlagen sind unter folgender Adresse einzureichen:

Landkreis Märkisch-Oderland
Schulverwaltungsamt
Puschkinplatz 12
15306 Seelow

Die Antragsformulare sind in den Schulen oder auf der Internetseite https://www.maerkisch-oderland.de/de/schuelerbefoerderung.html erhältlich. Nachfragen können telefonisch zu den regulären Sprechzeiten der Kreisverwaltung (03346 850-6811, -6812, -6813, -6814) oder per E-Mail an schuelerbefoerderung@landkreismol.de gestellt werden.
Seelow, 17. Mai 2019



Internetbasierte Fahrzeugzulassung nimmt an Fahrt auf   


Mit der Möglichkeit der internetbasierten Außerbetriebsetzung von Kraftfahrzeugen wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Januar 2015 ein mehrstufiges Verfahren namens „i-Kfz“ zur Modernisierung des  Fahrzeugzulassungswesens in Gang gesetzt.
Ab 01. Oktober 2017 trat die sogenannte 2. Stufe i-KfZ in Kraft. Von nun an besteht für natürliche Personen die Möglichkeit, internetbasiert einen Antrag auf Wiederzulassung eines Fahrzeuges auf denselben Halter
-    im selben Zulassungsbezirk
-    mit denselben bei der Außerbetriebsetzung reservierten Kennzeichen zu stellen.
Die Pläne zur digitalen Antragsbearbeitung gehen bereits weiter. Mit Start der für 2019 geplanten i-Kfz 3. Stufe wird es zukünftig auch möglich sein, Fahrzeuge online Umzuschreiben oder neu zu zulassen.  

Voraussetzungen für das gesamte internetbasierte Verfahren sind u.a.:

-    die ab dem 01.01.2015 bei Zulassung eines Fahrzeuges ausgegebenen neuen Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen Teil I mit jeweils verdecktem Sicherheitscode

-    ein Personalausweis mit freigeschalteter Online-Funktion und das entsprechende Lesegerät.

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung erfolgt über ein von der Fahrzeugzulassungsbehörde genutztes Portal.
Die Internetadresse für die Bürgerinnen und Bürger lautet:

https://ikfz.brandenburg.de/start/bb

Weitere Informationen finden Sie unter: www.maerkisch-oderland.de/strassenverkehrsamt
Seelow, 29. Januar 2018


Landkreis Märkisch-Oderland führt Warn-App ein 
Der Landkreis Märkisch-Oderland führt zum 01. Januar 2018 die Bürgerinformations- und Warn App „BIWAPP“ ein.
Ziel ist es, die Bevölkerung bei Bedarf schnellstmöglich und direkt vor akuten Gefahren, Risiken und örtlichen Einschränkungen warnen zu können.
Die Meldungen kommen unmittelbar vom Landkreis Märkisch-Oderland, dem Deutschen Wetterdienst, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und anderen angeschlossenen Behörden und Einrichtungen direkt auf das Smartphone der Nutzer.
Bürger können die werbe- und kostenfreie App für Apple-, Android-, Windows- und Black-Berry-Geräte herunterladen und für sich konfigurieren.
So können Nutzer innerhalb eines selbst festgelegten Radius für einen oder mehrere selbst festgelegte Orte individuell bestimmen, über welche Themen sie aktiv informiert werden möchten (Straßensperrung, Unwetterwarnung, Tierseuchen, Sperrung von Badegewässern, Hochwasser, Bombenentschärfung, allgemeine Warnungen etc.).
Die Verwendung der App soll die Informationsreichweite der Kreisverwaltung bei Fragen der Gefahrenabwehr erhöhen und die Informationsgeschwindigkeit signifikant verbessern.
Viele weitere Informationen zu BIWAPP und ihren Funktionen sowie den Link zu den entsprechenden Stores finden Sie unter:

http://biwapp.de/mol
» zum QR-Code der APP

Hintergrund:
BIWAPP ist die Bürger Info und Warn App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung.
Mithilfe von BIWAPP können Kommunen, Katastrophenschutzbehörden sowie Pressestellen wichtige Bürger-Informationen aber auch Warnungen zu Schadenslagen und Gefährdungen direkt an die App senden.
Nutzer können sowohl verschiedene Gebiete und Regionen über die sich auf dem Laufenden halten wollen als Favoriten hinterlegen, als auch bei aktivierter Wächter-Funktion Meldungen und Informationen zu ihren aktuellen Aufenthaltsorten erhalten.
Durch die Einbindung der offiziellen Meldungen des Deutschen Wetterdienstes erhalten die Nutzer zuverlässige Informationen zu möglichen Gefahren durch die Wetterlage.

Mit BIWAPP können Kommunen unterschiedliche Meldungen erstellen und versenden. Nicht jede Meldung ist aber für jeden Bürger wichtig und relevant. Eine Straßensperrung kann für Bahnpendler völlig uninteressant sein.
Damit subjektiv unwichtige Meldungen nicht stören, können Nutzer entsprechende Kategorien deaktivieren. Besonders wichtige Meldungen, wie Katastrophenmeldungen hingegen lassen sich nicht abstellen. So wird gewährleistet, dass jede wichtige Meldung auch die Nutzer erreicht.
Die Einführung der BIWAPP wird die bisherigen Informationswege nicht ersetzen. Neben Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen oder Sirenen wird die App ein zusätzliches Mittel zur Information der Bevölkerung sein.
Seelow, 20. Dezember 2017

 Unerlaubtes Entsorgen von Grünabfällen ist kein Kavaliersdelikt!

Landkreis Märkisch-Oderland bietet passende Entsorgungsmöglichkeiten

Trotz bequemer Entsorgungsangebote im Landkreis werden Garten- und Grünabfälle oftmals in Wäldern oder an Straßen und Feldwegen entsorgt. Da dies auf illegalem Wege geschieht, können hierfür Bußgelder erhoben werden.
Der Landkreis Märkisch-Oderland bietet unterschiedliche Entsorgungswege an. Neben dem Kompost im eigenen Garten, gibt es die Möglichkeit offizielle Banderolen und Laubsäcke für die Entsorgung von Ast- und Strauchwerk oder Laub- und Pflanzenabfällen zu erwerben. Größere Mengen Grün- und Gartenabfälle können auch zu zugelassenen Kompostierungsanlangen gebracht werden.
Einige Bürger aus dem Raum Seelow und Strausberg können bereits auf den Modellversuch „Biotonne“ zurückgreifen, welcher ermöglicht, Garten- und Grünabfälle über eine Biotonne zu entsorgen.

Hintergrund:
Durch die auf den „wilden“ Ablagerungsflächen ablaufenden unkontrollierten Zersetzungsprozesse verändert sich das Nährstoffangebot im Waldboden. Außerdem siedeln sich Gartenpflanzen an, die nicht in den Wald gehören. Sie verdrängen Waldpflanzen und stören das ökologische Gleichgewicht.
Gartenbesitzer, die Grün- und Gartenabfälle außerhalb von zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen wild entsorgen, verstoßen gegen Abfall- und Forstrecht. Gemäß Waldgesetz gilt die Entsorgung als Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 Euro geahndet werden. Nach § 69 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind sogar bis zu 100.000 Euro Bußgeld zu erheben, wenn Abfälle nicht in den zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen entsorgt werden.

Mehr dazu lesen Sie auf der Internetseite des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland www.maerkisch-oderland.de/abfallentsorgung
unter dem Bereich Grünabfallsammlung.
Seelow, 21. Juni 2017

Illegale Sammlungen von Abfällen

Wurfzettel im Briefkasten oder Körbe vor dem Haus weisen häufig auf eine illegale Sammlung von Abfällen hin. Bitte unterstützen Sie diese Sammlungen nicht!Derzeit sind in den Briefkästen wieder gehäuft Wurfzettel und Flyer über Althaushaltsgerätesammlungen sowie Schuh- und Altkleidersammlungen zu finden. Darauf wird kurzfristig angekündigt, dass nicht mehr benötigte Gegenstände, wie z. B. Elektro- und Elektronikaltgeräte, Altmetalle, Kleidung, Schuhe, Porzellan, Kosmetik u.s.w. im Rahmen einer Straßensammlung abgeholt werden. Im Aufruf sind zwar der genaue Tag und die Zeit, bis wann die Gegenstände bereitgestellt werden sollen, angegeben, jedoch fehlen jegliche Hinweise auf den oder die Verantwortlichen.

Bei diesen Aufrufen handelt es sich zumeist um illegale Sammlungen von Abfällen. Sie verfolgen ausschließlich das Ziel, an gewinnbringende und geeignete Wertstoffe heranzukommen, weniger lohnende Teile werden in vielen Fällen am Straßenrand zurückgelassen oder man findet sie später als illegale Abfallablagerung im Wald.

 Bitte unterstützen Sie nicht die illegalen Sammler.

 Im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es ohnehin keine Veranlassung, sich an diesen illegalen Sammlungen zu beteiligen, da die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten flächendeckend sichergestellt ist.

 Bei Fragen zur Verwertung und Entsorgung von Abfällen hilft Ihnen die Abfallberatung des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland unter der Telefonnummer 03341-354 7014/10 gerne weiter.

 Seelow, 24. April 2017

„Weiße Flecken“ werden sichtbar

 Geoportal des Landkreises zeigt die Ergebnisse der Erkundung zum Breitbandausbau in Märkisch-Oderland

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat am 28. Februar 2017 den Antrag im Rahmen des Bundesförderprogrammes zum Netzausbau gestellt. Der Antragstellung vorangegangen war eine vollumfängliche Erkundung der sogenannten „weißen Flecken“, also der Gebiete im Landkreis, deren Internetgeschwindigkeit weniger als 30 Mbit/s beträgt. Auf den Seiten des Geoportals des Landkreises können die Ergebnisse der Planungsphase jetzt eingesehen werden.

Zur Darstellung der bisherigen Geschwindigkeit und der Ausbauperspektive werden in der Karte mit grün, gelb und rot drei Kategorien unterschieden. Grün steht hierbei für eine bestehende Internetgeschwindigkeit über 30 Mbit/s. Gelb sind alle Gebiete markiert, die vom Netzbetreiber innerhalb der nächsten drei Jahre eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Rot gefärbt sind die Bereiche, die im Falle der Förderung durch das Bundesprogramm mit mind. 50 Mbit/s erschlossen werden.

Für den notwendigen Ausbau der Infrastruktur wird bislang von Gesamtkosten in Höhe von 96 Mio. € ausgegangen. Abzüglich der Bundes- und Landesförderung verbleibt beim Landkreis, der die Kosten für die Kommunen übernimmt, ein Anteil von ca. 6,2 Mio. €.

So werden etwa nach bisherigen Planungen unter anderem ca. 700 km an Tiefbauleistungen erforderlich sein.

Mit einer Entscheidung über die Förderung ist im Laufe des Jahres zu rechnen.

 Geoportal des Landkreises:

http://www.landkreismol.de/cms/index.php?id=99

 Seelow, 04. April 2017