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Informationen des Landkreises

Start des Dialogforums „Der Landrat im Gespräch“

Am Donnerstag, dem 31. Mai 2018, startet der Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, sein neues Dialogforum „Der Landrat im Gespräch“.
Landrat Gernot Schmidt erklärt hierzu:
„Jeder von uns trägt Verantwortung in unserem Gemeinwesen. Darüber hinaus hat aber auch jeder die Möglichkeit von Mitgestaltung und Teilhabe. Politik ist darauf angewiesen, dass sie die Stimmungen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger kennt. Als Zuhörer möchte ich mir vor Ort ein Bild machen um zu wissen, wo der Schuh drückt.“
In den Dialogforen in den einzelnen Kommunen können die Einwohner des Landkreises ihre Anliegen auf kurzem Weg direkt mit dem Landrat erörtern.
Von 18:00 bis 20:00 Uhr sind Bürgerinnen und Bürger dazu in der Freiwilligen Feuerwehr Müncheberg (Eberswalder Str. 12B, 15374 Müncheberg) herzlich willkommen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Parkplätze vor Ort nur den Kameraden der Feuerwehr vorbehalten sind. Nutzen Sie daher bitte die Parkmöglichkeiten in der Umgebung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Seelow, 16. Mai 2018

Badestellen in Märkisch-Oderland startklar für die Badesaison

Zum Start der offiziellen Badesaison am 15. Mai zeigen die regelmäßig durchgeführten Beprobungen, dass die Wasserqualität der ausgewiesenen Badestellen tadellos ist und dem Badespaß nichts im Weg steht.
Die Badestellen, die definitionsgemäß der EG-Richtlinie und der Brandenburgischen Badegewässerverordnung entsprechen, werden durch das Gesundheitsamt überwacht.

Im Landkreis Märkisch-Oderland sind für die Saison 2018 folgende Badestellen ausgewiesen:
• Baggersee, Gusow
• Bötzsee, Eggersdorf, Strandbad
• Bötzsee, Eggersdorf, FKK-Hochspannung - Postbruch
• Dieksee, Falkenhagen
• Freibad, Zechin
• Gabelsee, Falkenhagen
• Großer Däbersee, Waldsieversdorf, Volksbad
• Großer Klobichsee, Münchehofe
• Großer Trepliner See, Petershagen
• Großer Stienitzsee, Hennickendorf
• Hohenjesarscher See, Alt Zeschdorf
• Klostersee, Altfriedland
• Schermützelsee, Buckow, Strandbad
• Schwarzer See, Falkenhagen
• Straussee, Strausberg, Jenseits des Sees
• Straussee, Strausberg, Liegewiesen Nord-Badstraße
• Straussee, Strausberg, Strandbad
• Vorder- oder Haussee, Obersdorf
• Waldbad, Wriezen
• Weinbergsee, Diedersdorf
An diesen ausgewiesenen Badestellen sind Infotafeln mit den aktuellen Informationen und Baderegeln aufgestellt.
Alle ausgewiesenen Badestellen im Landkreis sind in die Kategorie „Ausgezeichnete Badewasserqualität" eingestuft worden. Ein entsprechendes Symbol ist auf jeder Tafel zu finden.
Bei allen anderen Badestellen des Landkreises, die nicht im Amtsblatt ausgewiesen sind, jedoch seit Jahren kontrolliert und beprobt werden, erfolgt die Überwachung im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes nach dem Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz.

Weitere Informationen, wie die Liste der Badestellen, die Badestellenkarte oder die Ergebnisse der Beprobungen der ausgewiesenen Badegewässer werden im Internet veröffentlicht:
https://mdjev.brandenburg.de/verbraucherschutz/wasserhygiene/badegewaesser.html
Seelow, 14. Mai 2018

Jahresgebührenbescheid für die Abfallentsorgung

Am 1. März 2018 wurden an alle Gebührenpflichtigen im Landkreis Märkisch-Oderland die Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung 2017/2018 versandt.
Die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2017/2018, die am 1. März 2018 an alle Gebührenpflichtigen versandt wurden, enthalten den Abrechnungsbescheid für das Jahr 2017 und die Festsetzung der Vorauszahlung für das Jahr 2018.
In den Abfallentsorgungsgebühren sind die Grundgebühr, die Abfallbehältergebühr, die Leistungs-/Leerungsgebühr und ggf. die Behälterwechselgebühr sowie die Holgebühr enthalten.
Bitte beachten Sie, dass mit dem Gebührenbescheid alle Änderungen zu Personen bis einschließlich 15. Dezember 2017 berücksichtigt sind. Änderungen zur Personenzahl nach diesem Datum werden im nächsten Änderungsbescheid aufgeführt.
Der Fälligkeitstermin für die Zahlung der Abfallentsorgungsgebühren ist der 1. April 2018. Überweisungen richten Sie bitte unter Angaben des Kassenzeichens auf das im Gebührenbescheid angegebene Konto.
Bei Fragen zum Gebührenbescheid stehen Ihnen die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland (EMO) unter den im Gebührenbescheid angegebenen Telefonnummern wie folgt zur Verfügung:

Montag                 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag               8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch               8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag          8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr
Freitag                  8:00 bis 12:00 Uhr

Seelow, 5. März 2018

Internetbasierte Fahrzeugzulassung nimmt an Fahrt auf   

Mit der Möglichkeit der internetbasierten Außerbetriebsetzung von Kraftfahrzeugen wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Januar 2015 ein mehrstufiges Verfahren namens „i-Kfz“ zur Modernisierung des  Fahrzeugzulassungswesens in Gang gesetzt.
Ab 01. Oktober 2017 trat die sogenannte 2. Stufe i-KfZ in Kraft. Von nun an besteht für natürliche Personen die Möglichkeit, internetbasiert einen Antrag auf Wiederzulassung eines Fahrzeuges auf denselben Halter
-    im selben Zulassungsbezirk
-    mit denselben bei der Außerbetriebsetzung reservierten Kennzeichen zu stellen.
Die Pläne zur digitalen Antragsbearbeitung gehen bereits weiter. Mit Start der für 2019 geplanten i-Kfz 3. Stufe wird es zukünftig auch möglich sein, Fahrzeuge online Umzuschreiben oder neu zu zulassen.  

Voraussetzungen für das gesamte internetbasierte Verfahren sind u.a.:

-    die ab dem 01.01.2015 bei Zulassung eines Fahrzeuges ausgegebenen neuen Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen Teil I mit jeweils verdecktem Sicherheitscode

-    ein Personalausweis mit freigeschalteter Online-Funktion und das entsprechende Lesegerät.

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung erfolgt über ein von der Fahrzeugzulassungsbehörde genutztes Portal.
Die Internetadresse für die Bürgerinnen und Bürger lautet:

https://ikfz.brandenburg.de/start/bb

Weitere Informationen finden Sie unter: www.maerkisch-oderland.de/strassenverkehrsamt
Seelow, 29. Januar 2018

Änderungen in der Müllentsorgung des Landkreises: Umstellung von Ident-Wäge-System auf Ident-System
Ab dem 01. Januar 2018 erfolgt eine Umstellung des bisherigen Ident-Wäge-Systems auf ein reines Ident-System. Demnach wird bei der Entleerung der Hausmülltonnen der Abfall nicht mehr verwogen (Leistungsgebühr), sondern es wird lediglich die Leerung der Tonne elektronisch dokumentiert und anschließend für die Abrechnung aufbereitet (Leerungsgebühr). Dies geschieht mit Hilfe des im Abfallbehälter eingebauten RFID-Transponders (Mikrochip) und des am Sammelfahrzeug angebrachten Lesegeräts. Mehr hierzu können Sie auf unserer Internetseite nachlesen. Es wird des Weiteren ein 14-täglicher Tourenrhythmus beibehalten.
Auch mit dem neuen Ident-System bleiben die Abfallgebühren verursachergerecht. Mit der Wahl der Tonnengröße und der Zahl der Entleerungen haben Sie weiterhin Einfluss auf Ihre Gebührenhöhe!
Veranlassung:
Der bisherige Entsorgungsvertrag über die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen im Landkreis Märkisch-Oderland lief zum Ende des Jahres 2017 aus. Aus diesem Grund wurde die Entsorgungsleistung für den Zeitraum 01.01.2018 - 30.04.2024 mit einer Verlängerungsoption um zwei Jahre neu ausgeschrieben.
Gründe für die Umstellung:
In den vergangenen Jahren sind die Kosten für die Abfallentsorgung (Lohnkosten, Betriebskosten, Deponiegebühren für das Entsorgungsunternehmen) nicht unerheblich gestiegen. Zusätzlich entstanden hohe Kosten für das Ident-Wäge-System durch die notwendige Wartung und Eichung der Fahrzeugwaagen sowie einer unökonomischen Sammlung vieler bereitgestellter Abfallbehälter mit geringem Füllgrad.
Durch den Wechsel auf ein reines Ident-System entfallen die Kosten für die Eichung der Waagen. Des Weiteren gestaltet sich die Sammlung von weniger bereitgestellten, aber dafür meist vollständig gefüllten, Abfallbehältern wesentlich ökonomischer und somit ca. 15 – 20 % günstiger. Diese Einsparungen werden zur Stabilisierung der Gebühren genutzt, so dass die Grundgebühren für 2018 nicht erhöht werden mussten.
Entleerbarkeit der Abfallbehälter insbesondere zur kalten Jahreszeit:
Laut § 13 Abs. 3 der Abfallentsorgungssatzung 2018 sind Abfälle so in die Abfallbehälter einzufüllen, das deren Beschädigung, das Anfrieren von Abfällen ausgeschlossen und eine einwandfreie Entleerung mühelos und gefahrlos möglich ist. Das Einschlämmen und Verdichten des Inhalts ist verboten. Die Gebührenpflicht für die Leerungsgebühr entsteht mit der Bereitstellung eines Abfallbehälters zur Leerung, auch wenn dieser aus vorgenannten Gründen nicht vollständig geleert werden kann (vgl. § 17 Abs. 2 Abfallgebührensatzungsatzung 2018).

Erläuterung zur Leerungsgebühr und zur Vorauszahlung von Leerungsgebühren:
Durch die Umstellung von einer gewichtsabhängigen Leistungsgebühr auf eine Leerungsgebühr für die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen (vgl. Satzung über die Abfallentsorgung des Landkreises Märkisch-Oderland (Abfallentsorgungssatzung - AESMOL 2018)) vom 13.12.2017 ändert sich auch die Berechnung der Vorauszahlung.
Mit dem Abrechnungsbescheid für 2017 erhalten Sie wie gewohnt auch den Vorauszahlungsbescheid für 2018. Diese werden Ihnen im ersten Quartal 2018 zugesandt.
Für die erstmalige Festsetzung der Vorauszahlungsleistungen 2018 erfolgt die Berechnung der Leerungsgebühr je Abfallbehälter für Hausmüll oder hausmüllähnlichen Gewerbeabfall auf der Grundlage der Hälfte der registrierten Leerungen im vorangegangenen Zeitraum des Kalenderjahres 2017. Bei Objekten, bei denen keine oder nur eine Leerung im vorherigen Kalenderjahr stattgefunden hat, werden zwei Mindestleerungen als Grundlage festgesetzt.
Für die darauffolgende Festsetzung der Vorauszahlungsleistungen ab Kalenderjahr 2019 werden die im vorherigen Kalenderjahr tatsächlich elektronisch dokumentierten Abfallbehälterleerungen als Grundlage herangezogen.
Gründe für die Festsetzung der Vorauszahlungshöhe der Leerungsgebühren im ersten Jahr, auf der Grundlage der Behälterleerungen 2017:
Die Einwohner des Landkreises MOL waren in den letzten Jahren auf eine kilogrammgenaue Wägung (Ident-Wäge-System) ihres Abfallbehälters für Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfall eingestellt. Demgemäß sind die Abfallbehälter oft nicht voll befüllt zur Leerung bereitgestellt worden.
Da der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) bisher keine Erfahrungswerte mit dem Ident-System sammeln konnte und um den Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten, hat sich der EMO einmalig zur Einführung des Ident-Systems zu einer Pauschallösung hinsichtlich der Vorauszahlungshöhe entschieden (die Hälfte der Abfallbehälterleerungen des Vorjahres als Vorauszahlungshöhe der Leerungsgebühr).

Landkreis Märkisch-Oderland führt Warn-App ein 
Der Landkreis Märkisch-Oderland führt zum 01. Januar 2018 die Bürgerinformations- und Warn App „BIWAPP“ ein.
Ziel ist es, die Bevölkerung bei Bedarf schnellstmöglich und direkt vor akuten Gefahren, Risiken und örtlichen Einschränkungen warnen zu können.
Die Meldungen kommen unmittelbar vom Landkreis Märkisch-Oderland, dem Deutschen Wetterdienst, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und anderen angeschlossenen Behörden und Einrichtungen direkt auf das Smartphone der Nutzer.
Bürger können die werbe- und kostenfreie App für Apple-, Android-, Windows- und Black-Berry-Geräte herunterladen und für sich konfigurieren.
So können Nutzer innerhalb eines selbst festgelegten Radius für einen oder mehrere selbst festgelegte Orte individuell bestimmen, über welche Themen sie aktiv informiert werden möchten (Straßensperrung, Unwetterwarnung, Tierseuchen, Sperrung von Badegewässern, Hochwasser, Bombenentschärfung, allgemeine Warnungen etc.).
Die Verwendung der App soll die Informationsreichweite der Kreisverwaltung bei Fragen der Gefahrenabwehr erhöhen und die Informationsgeschwindigkeit signifikant verbessern.
Viele weitere Informationen zu BIWAPP und ihren Funktionen sowie den Link zu den entsprechenden Stores finden Sie unter:

http://biwapp.de/mol
» zum QR-Code der APP

Hintergrund:
BIWAPP ist die Bürger Info und Warn App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung.
Mithilfe von BIWAPP können Kommunen, Katastrophenschutzbehörden sowie Pressestellen wichtige Bürger-Informationen aber auch Warnungen zu Schadenslagen und Gefährdungen direkt an die App senden.
Nutzer können sowohl verschiedene Gebiete und Regionen über die sich auf dem Laufenden halten wollen als Favoriten hinterlegen, als auch bei aktivierter Wächter-Funktion Meldungen und Informationen zu ihren aktuellen Aufenthaltsorten erhalten.
Durch die Einbindung der offiziellen Meldungen des Deutschen Wetterdienstes erhalten die Nutzer zuverlässige Informationen zu möglichen Gefahren durch die Wetterlage.

Mit BIWAPP können Kommunen unterschiedliche Meldungen erstellen und versenden. Nicht jede Meldung ist aber für jeden Bürger wichtig und relevant. Eine Straßensperrung kann für Bahnpendler völlig uninteressant sein.
Damit subjektiv unwichtige Meldungen nicht stören, können Nutzer entsprechende Kategorien deaktivieren. Besonders wichtige Meldungen, wie Katastrophenmeldungen hingegen lassen sich nicht abstellen. So wird gewährleistet, dass jede wichtige Meldung auch die Nutzer erreicht.
Die Einführung der BIWAPP wird die bisherigen Informationswege nicht ersetzen. Neben Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen oder Sirenen wird die App ein zusätzliches Mittel zur Information der Bevölkerung sein.
Seelow, 20. Dezember 2017

 Grünes Licht für Haushaltsentwurf des Landkreises 

Am 18. Dezember hat der Haushalts-, Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss (HFRA) des Kreistages des Landkreises seine Beratung über den Haushalt 2018 fortgesetzt.
Nach derzeitigem Stand umfasst der Ergebnishaushalt ein Volumen von ca. 300 Mio. Euro. Dabei wird ein geringfügiger Fehlbetrag von 262.000 Euro ausgewiesen.
Die größten Haushaltspositionen befinden sich wie in den Jahren zuvor im Jugend- und Sozialbereich. Allein für die Kinderbetreuung sind über 58 Mio. Euro vorgesehen, über 11 Mio. Euro mehr als noch 2015. Mehr Kitaplätze, längere Betreuungszeiten und bessere Betreuungsschlüssel werden hierüber finanziert und an die Träger der Kindertagesstätten, seien es Gemeinden oder freie Träger, weitergereicht.
Der Haushalt des Landkreises soll am 11. April im Kreistag beschlossen werden.

Der Beigeordnete und Kämmerer Rainer Schinkel erklärt dazu:
„Der Kreishaushalt 2018 ist eine Fortsetzung der soliden Haushaltspolitik der letzten Jahre. Wir werden und müssen unsere Pflichtaufgaben erfüllen und profitieren von der grundsätzlich guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Wir haben aber auch in den nächsten Jahren größere Investitionen vor uns beziehungsweise wollen diese abschließen. Dazu gehören die Gymnasiumserweiterungen in Neuenhagen und Rüdersdorf, der Neubau des Straßenverkehrsamtes in Strausberg oder der Breitbandausbau im Landkreis entsprechend der Breitbandrichtlinie des Bundes. Hier übernimmt der Landkreis den Eigenanteil der Gemeinden, um deren Haushalte zu entlasten und den flächendeckenden Ausbau zu gewährleisten.
Wir kalkulieren im Moment mit einer Reduzierung des Hebesatzes der Kreisumlage um 0,3 Prozent auf dann 43,5 Prozent. Zurzeit prüfen wir, welche Auswirkungen der Nachtragshaushalt des Landes auf den Kreishaushalt haben könnte. Das Kabinett hat ihn kurz vor Weihnachten beschlossen und es ist davon auszugehen, dass es keine großen Veränderungen durch den Landtag geben wird.
Der Kreistag hier insbesondere der Jugendhilfeausschuss hat sich um eine Neugestaltung des Personalkostenförderprogramms in der Jugendarbeit bemüht. Dies hat seine Berücksichtigung im Haushalt gefunden.“

Seelow, 27. Dezember 2017

Unerlaubtes Entsorgen von Grünabfällen ist kein Kavaliersdelikt!

Landkreis Märkisch-Oderland bietet passende Entsorgungsmöglichkeiten

Trotz bequemer Entsorgungsangebote im Landkreis werden Garten- und Grünabfälle oftmals in Wäldern oder an Straßen und Feldwegen entsorgt. Da dies auf illegalem Wege geschieht, können hierfür Bußgelder erhoben werden.
Der Landkreis Märkisch-Oderland bietet unterschiedliche Entsorgungswege an. Neben dem Kompost im eigenen Garten, gibt es die Möglichkeit offizielle Banderolen und Laubsäcke für die Entsorgung von Ast- und Strauchwerk oder Laub- und Pflanzenabfällen zu erwerben. Größere Mengen Grün- und Gartenabfälle können auch zu zugelassenen Kompostierungsanlangen gebracht werden.
Einige Bürger aus dem Raum Seelow und Strausberg können bereits auf den Modellversuch „Biotonne“ zurückgreifen, welcher ermöglicht, Garten- und Grünabfälle über eine Biotonne zu entsorgen.

Hintergrund:
Durch die auf den „wilden“ Ablagerungsflächen ablaufenden unkontrollierten Zersetzungsprozesse verändert sich das Nährstoffangebot im Waldboden. Außerdem siedeln sich Gartenpflanzen an, die nicht in den Wald gehören. Sie verdrängen Waldpflanzen und stören das ökologische Gleichgewicht.
Gartenbesitzer, die Grün- und Gartenabfälle außerhalb von zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen wild entsorgen, verstoßen gegen Abfall- und Forstrecht. Gemäß Waldgesetz gilt die Entsorgung als Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 Euro geahndet werden. Nach § 69 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind sogar bis zu 100.000 Euro Bußgeld zu erheben, wenn Abfälle nicht in den zugelassenen Abfallentsorgungsanlagen entsorgt werden.

Mehr dazu lesen Sie auf der Internetseite des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland www.maerkisch-oderland.de/abfallentsorgung
unter dem Bereich Grünabfallsammlung.
Seelow, 21. Juni 2017

Illegale Sammlungen von Abfällen

Wurfzettel im Briefkasten oder Körbe vor dem Haus weisen häufig auf eine illegale Sammlung von Abfällen hin. Bitte unterstützen Sie diese Sammlungen nicht!Derzeit sind in den Briefkästen wieder gehäuft Wurfzettel und Flyer über Althaushaltsgerätesammlungen sowie Schuh- und Altkleidersammlungen zu finden. Darauf wird kurzfristig angekündigt, dass nicht mehr benötigte Gegenstände, wie z. B. Elektro- und Elektronikaltgeräte, Altmetalle, Kleidung, Schuhe, Porzellan, Kosmetik u.s.w. im Rahmen einer Straßensammlung abgeholt werden. Im Aufruf sind zwar der genaue Tag und die Zeit, bis wann die Gegenstände bereitgestellt werden sollen, angegeben, jedoch fehlen jegliche Hinweise auf den oder die Verantwortlichen.

Bei diesen Aufrufen handelt es sich zumeist um illegale Sammlungen von Abfällen. Sie verfolgen ausschließlich das Ziel, an gewinnbringende und geeignete Wertstoffe heranzukommen, weniger lohnende Teile werden in vielen Fällen am Straßenrand zurückgelassen oder man findet sie später als illegale Abfallablagerung im Wald.

 Bitte unterstützen Sie nicht die illegalen Sammler.

 Im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es ohnehin keine Veranlassung, sich an diesen illegalen Sammlungen zu beteiligen, da die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten flächendeckend sichergestellt ist.

 Bei Fragen zur Verwertung und Entsorgung von Abfällen hilft Ihnen die Abfallberatung des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland unter der Telefonnummer 03341-354 7014/10 gerne weiter.

 Seelow, 24. April 2017

„Weiße Flecken“ werden sichtbar

 Geoportal des Landkreises zeigt die Ergebnisse der Erkundung zum Breitbandausbau in Märkisch-Oderland

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat am 28. Februar 2017 den Antrag im Rahmen des Bundesförderprogrammes zum Netzausbau gestellt. Der Antragstellung vorangegangen war eine vollumfängliche Erkundung der sogenannten „weißen Flecken“, also der Gebiete im Landkreis, deren Internetgeschwindigkeit weniger als 30 Mbit/s beträgt. Auf den Seiten des Geoportals des Landkreises können die Ergebnisse der Planungsphase jetzt eingesehen werden.

Zur Darstellung der bisherigen Geschwindigkeit und der Ausbauperspektive werden in der Karte mit grün, gelb und rot drei Kategorien unterschieden. Grün steht hierbei für eine bestehende Internetgeschwindigkeit über 30 Mbit/s. Gelb sind alle Gebiete markiert, die vom Netzbetreiber innerhalb der nächsten drei Jahre eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Rot gefärbt sind die Bereiche, die im Falle der Förderung durch das Bundesprogramm mit mind. 50 Mbit/s erschlossen werden.

Für den notwendigen Ausbau der Infrastruktur wird bislang von Gesamtkosten in Höhe von 96 Mio. € ausgegangen. Abzüglich der Bundes- und Landesförderung verbleibt beim Landkreis, der die Kosten für die Kommunen übernimmt, ein Anteil von ca. 6,2 Mio. €.

So werden etwa nach bisherigen Planungen unter anderem ca. 700 km an Tiefbauleistungen erforderlich sein.

Mit einer Entscheidung über die Förderung ist im Laufe des Jahres zu rechnen.

 Geoportal des Landkreises:

http://www.landkreismol.de/cms/index.php?id=99

 Seelow, 04. April 2017

 

Landkreis testet Erlegungsprämie für Schwarzwild

Der Landkreis Märkisch-Oderland nimmt entsprechend einer Vereinbarung mit dem Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) an der Einführung einer Erlegungsprämie für Schwarzwild teil. Das Pilotprojekt ist zunächst für die drei Jagdjahre 2016 bis 2018 ausgelegt.

Mit einem Betrag von 20 € kann jedes Stück Schwarzwild (auch Unfall und Fallwild) das über der Streckenmeldung des Jagdjahres 2015/2016 erlegt wurde gefördert werden.

Jeder Jagdausübungsberechtigte oder jede Pächtergemeinschaft kann für die jeweiligen Jagdbezirke das Antragsformular bis zum 12. April 2017 bei der Unteren Jagdbehörde Märkisch-Oderland einreichen.

Die Nachweisführung erfolgt für jedes erlegte Stück Schwarzwild über die Kopie des Wildursprungsscheines. Des Weiteren muss für jedes zu prämierende Stück Schwarzwild ab dem Jagdjahr 2017 eine Schweißprobe abgegeben werden.

Nach Prüfung der Anträge und erfolgter Mittelzuweisung durch das MLUL erfolgt die Auszahlung auf das im Antrag angegebene Konto der Jagdausübungsberechtigen beziehungsweise Pächtergemeinschaften.

Für Fragen zum Antragsverfahren stehen die Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde unter der Telefonnummer 03346-850 6340 gern zur Verfügung.

Das Antragsformular ist auf der Internetseite des Landkreises im Bereich der Unteren Jagdbehörde abrufbar: 

 http://maerkisch-oderland.de/cms/front_content.php?idcat=224&lang=1&client=1

 Seelow, 27. März 2017

Grundsteinlegung zur Erweiterung des „Einstein-Gymnasiums“ Neuenhagen bei Berlin

Am 21. Dezember 2016 fand um 11:00 Uhr in Neuenhagen bei Berlin die feierliche Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des „Einstein-Gymnasiums“ statt.
Neben vielen weiteren Gästen waren Neuenhagens Bürgermeister Jürgen Henze, die Schulleiterin Edelgard Pecher und Landrat Gernot Schmidt vor Ort, um den offiziellen Start für diese bedeutende Investition zu begehen.
Zu dem bereits bestehenden Altbau aus dem Jahre 1909 sowie dem ersten Erweiterungsbau aus dem Jahre 2002 wird nun ein dritter Gebäudeteil errichtet. Der dreigeschossige Erweiterungsbau wird durch Brücken, seiner  neuen zentralen Treppe sowie Aufzüge mit den anderen Gebäudezügen verbunden und in seiner Gesamtheit barrierefrei gebaut sein. Das Gebäudekonzept beruht auf der Verwendung natürlicher, nachhaltiger und ressourcensparender Baustoffe.
Durch die optimale Kubatur des Neubaus werden zugleich geringe Wärmeverluste und niedrige Heizkosten ermöglicht. Der Glasanteil der Fassaden gewährleistet zudem eine natürliche Belichtung aller Nutzflächen mit Tageslicht.

Insgesamt werden durch den Anbau 2 weitere Fachunterrichtsräume,  4 Klassenräume, ein multifunktioneller Veranstaltungsbereich, eine Mediathek, eine Dachterrasse mit Blick auf den Schulhof sowie eine Sternwarte geschaffen. Außerdem wird die vorhandene Cafeteria erweitert. Die Baugenehmigung zum Vorhaben wurde bereits Ende April 2016 erteilt. Bauvorbereitende Maßnahmen finden schon seit Juli dieses Jahres statt. Die Gesamtinvestition in den Anbau beträgt knapp 6.7 Mio. Euro. Die Baudurchführung wird bei laufendem Schulbetrieb realisiert, so dass mit der Fertigstellung der Bauarbeiten gegen Ende 2017 zu rechnen ist.

Ansicht von oben auf den Gebäudekomplex: links der Altbau, in der Mitte ein Riegel als Verbindung zum Neubau

 Bild: TRU Architekten

 Seelow, 21. Dezember 2016

 

Veränderte Erreichbarkeit der telefonischen Beratung im Bauordnungsamt Märkisch-Oderland

Im Bauordnungsamt Märkisch-Oderland erfolgt zunächst bis zum Ende des Jahres die Erprobung einer veränderten telefonischen Erreichbarkeit. So wird die telefonische Beratung im Bauordnungsamt bis auf weiteres nur noch während der regulären Sprechzeiten erfolgen um die effektive Arbeitszeit zur Prüfung der Bauanträge zu erhöhen.
Dem berechtigten Interesse der Antragsteller an schnelleren Entscheidungen soll mit dieser Änderung stärker entsprochen werden.
Die Erreichbarkeit ausgewählter Mitarbeiter und der Amtsleitung bleibt unverändert auch außerhalb der Sprechzeiten erhalten. 

Sprechzeiten:

Dienstag:

9:00-12:00 Uhr und 13:00-18:00 Uhr

Freitag:

9:00-12:00 Uhr

 

Seelow, 01.09.2016

Neue Terminreservierung bei der KFZ Zulassungsstelle Märkisch-Oderland

Das Straßenverkehrsamt des Landkreises zählt zu den am meisten besuchten Ämtern der Verwaltung. Zur Verbesserung des Services und zur allgemeinen Information der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises möchte das Straßenverkehrsamt darauf aufmerksam machen, dass auf der Internetseite www.maerkisch-oderland.de/strassenverkehrsamt

umfangreiche Informationen zum Thema Führerschein und KFZ-Zulassung zu finden sind. Schnell und unkompliziert lassen sich hier Fragen nach Öffnungszeiten, Ansprechpartnern oder den notwendigen Unterlagen für die einzelnen Anliegen klären. Neben den bereits bestehenden Möglichkeiten auf der Internetseite über den Onlineservice ein Wunschkennzeichen zu reservieren oder durch die „Bankbriefauskunft“ einzusehen, ob die ggf. erforderliche Zulassungsbescheinigung II bereits in der KFZ-Zulassung vorliegt, kann man ab dem 01.02.2016 die neue geschaffene Terminreservierung für die KFZ-Zulassungen nutzen. Die Reservierung kann auf der Internetseite des Landkreises Märkisch-Oderland unter www.maerkisch-oderland.de im Bereich Onlineservice aufgerufen werden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Privatpersonen und läuft zusätzlich neben dem bisherigen und weiter zur Verfügung stehenden Markensystem der KFZ-Zulassung. Die Termine werden neben der normalen Abfertigung in der Zulassungsstelle abgearbeitet.

Seelow, 28.01.2016